Hypoport Aktie Prognose HYPOPORT: Was billig scheint, kann leicht noch billiger werden

News: Aktuelle Analyse der Hypoport Aktie

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Der Finanzdienstleistungsplattform-Betreiber HYPOPORT wurde letzten Herbst noch als möglicher DAX-Aufsteiger gesehen. Mittlerweile ist die Aktie vom MDAX in den SDAX abgestiegen. Und angesichts der aktuellen Zahlen weiss man nicht, wohin die Reise noch geht.

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Was billig scheint, kann leicht noch billiger werden, lautet eine uralte Börsenregel, die nichts anderes besagt als: Greife niemals in ein fallendes Messer. Und auch, wenn der Kurseinbruch der HYPOPORT-Aktie von ihrem im September 2021 bei 612 Euro markierten Rekordhoch bis zum jüngsten Verlaufstief, das am 26. September bei 72,55 Euro erreicht wurde, derart dramatisch wirkt, dass man unwillkürlich zugreifen mag, diese Aktie ist eben genau das: ein fallendes Messer. Denn dieser massive Abverkauf hat eben seine Gründe.

Vor einem Jahr, als der Aktienmarkt noch in euphorischer Stimmung war, die Inflation nicht ernst genommen wurde und Leitzinserhöhungen absurd schienen, hatten die Analysten die Gewinnsteigerungen der letzten Jahre hier ebenso wie bei vielen anderen Aktien einfach mit dem Lineal in die Zukunft verlängert. Mittlerweile aber hat sich das Bild radikal verändert. Und das trifft HYPOPORT mit seinen Finanzdienstleistungsplattformen jetzt erheblich.

Am 22. September lancierte HYPOPORT bereits eine Umsatz- und Gewinnwarnung, die zu dem massiven Gap Down, der Abwärtskurslücke, am 23. September führte, als diese Aktie gegenüber dem Vortages-Schlusskurs 33 Prozent tiefer eröffnete und 46 Prozent tiefer schloss. Der Umsatz des dritten Quartals werde leicht unter dem des Vorjahres liegen, der Gewinn vor Steuern & Zinsen (EBIT) um null liegen. Am gestrigen Montag wurde es konkreter:

Der Rückgang der Transaktionsvolumina der einzelnen Plattformen wurde jetzt konkret aufgeschlüsselt. Das Minus des Transaktionsvolumens auf der Kreditplattform betrug im dritten Quartal zum Vorjahreszeitraum 18 Prozent. Das Privatkunden-Segment ging um 23 Prozent zurück. Bei der Immobilienplattform gab es ein Minus von 27 Prozent, nur bei den Versicherungen kam es zu einem Volumen-Plus von 14,3 Prozent. Das sind üble Zahlen, aber die Aktie schloss gestern 1,82 Prozent höher. Weil es hätte schlimmer kommen können?

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Hypoport Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Das könnten einige so gesehen haben, aber das war eher nicht der Hauptgrund. Denn nüchtern betrachtet dürften das vierte Quartal und die ersten Monate 2023 eher noch schlimmer laufen und nicht besser. Dass HYPOPORT die Jahresprognose nicht nach unten korrigiert, sondern komplett kassiert hat, deutet das schon an. Aber die Aktie war eben nach der Gewinnwarnung vom 22. September derart massiv weggebrochen, dass wohl längst ausgestiegen war, wer verkaufen wollte, vor allem, nachdem nach diesem Crash eine nennenswerte Gegenbewegung ausblieb.

Daher könnte man dieses kleine Plus eher auf Schnäppchenjäger zurückführen, die hoffen, dass das Ausbleiben eines weiteren Selloffs ein Signal ist, dass die Aktie ihr Tief gesehen hat. Aber wenn Analysten Kursziele ausgeben, die unter dem aktuellen Kurs liegen (das tiefste Kursziel liegt bei 70 Euro) sollte man mit solchen Vermutungen vorsichtig sein. Die Aktie müsste ein sauberes charttechnisches Kaufsignal abliefern, bevor man zumindest auf Trading-Ebene über den Einstieg nachdenken könnte. Aber das wäre erst mit Schlusskursen über 102 Euro gegeben … und diese Marke liegt noch weit weg. Neutral bleiben!

HYPOPORT Aktie: Chart vom 17.10.2022, Kurs 86,65 Euro, Kürzel HYQ | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der Hypoport Aktie

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Das Vorab-Ergebnis des zweiten Quartals las sich gut: Umsatz und Gewinn haben bei der Finanzdienstleistungsplattform Hypoport zugelegt. Die Marktteilnehmer reagierten folgerichtig positiv. Aber die Linie, auf die es für eine Wende ankommen würde, ist noch nicht genommen.

Im Herbst 2018 erreichte die Hypoport-Aktie mit 204,50 Euro ihr damaliges Rekordhoch. Erst im Sommer 2019 wurde diese Linie dann bezwungen und fungierte im Zuge des Corona-Crashs im März 2020 dann als effektive Unterstützung. Das ist also eine äusserst markante Linie – und auf die steuerte die Aktie nach der Vorlage der Quartalsergebnisse zu. Waren die gut genug, um sie zu bezwingen? Das Bankhaus Metzler, das als erstes nach den Zahlen sein Kursziel adjustierte, sieht das zumindest nicht so, denn dort senkte man das Kursziel für Hypoport von 242 auf 200 Euro. Und Sie sehen im Chart: Anfängliche Käufe liessen sich nicht halten, auch die Anleger waren also mehrheitlich nicht überzeugt.

Was konkret wurde da gemeldet? Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um 20 Prozent, der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) um 35 Prozent. Auf das gesamte erste Halbjahr bezogen legte der Umsatz um 23, das EBIT um 38 Prozent zu. Das klingt gut. Aber mehr gab es auch noch nicht, denn die eigentliche Bilanz kommt erst am 8. August. Und erst dann werden die Marktteilnehmer erfahren, ob und wie man den Ausblick für das Gesamtjahr anpassen wird.

Expertenmeinung: Positiv ist, dass die noch im vergangenen Herbst absurd überbewertete Aktie jetzt für ein Drittel des damaligen Preises zu haben ist und das rechnerische Kursziel der grossen, Anfang des Jahres vollendeten Toppbildung bereits erreicht wurde, wodurch der RSI-Indikator sogar auf der hier abgebildeten Wochenbasis überverkauft ist. Hinzu kommt, dass die Überbewertung von beiden Seiten abgebaut wurde: Durch einen fallenden Aktienkurs auf der einen und derweil weiter steigende Gewinne auf der anderen Seite. Nachdem Hypoport im Herbst 2021 zeitweise ein dreistelliges Kurs/Gewinn-Verhältnis auswies, liegt es aktuell um die 30, basierend auf der durchschnittlichen Gewinnerwartung der Analysten für das laufende Jahr. Aber ist das jetzt billig genug?

Das liesse sich erst absehen, wenn mehr auf dem Tisch liegt als nur diese vorläufigen Rahmendaten. Wie sieht es mit der Frequentierung und den Umsätzen der von Hypoport betriebenen Plattformen genau aus? Wie entwickelt sich die Marge, wie ist das dritte Quartal angelaufen, was erwartet Hypoport bis Jahresende?

So stark die Aktie auch gefallen ist: Ein nachhaltiger Break über diese wichtige, den Weg nach oben frei gebende Linie bei 204,50 Euro wäre erst dann ausreichend glaubwürdig, wenn mehr Daten vorliegen. Was zweifellos ein entscheidender Grund war, warum die Aktie gestern nicht stärker zulegte und am Ende sogar im Minus landete. Hypoport sollte man angesichts dieses vielversprechenden Chartbilds sicherlich im Auge behalten … aber im Vorfeld der kompletten Bilanz wäre weiter Vorsicht angebracht.

Hypoport-Aktie: Chart vom 26.07.2022, Kurs 180,90 Euro, Kürzel HYQ | Online Broker LYNX
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Es geht mal wieder die Angst um. Themen wie Rezession, Inflation und steigende Zinsen drücken auf die Stimmung der Anleger. Das gilt vor allem für den Immobiliensektor. Was bedeutet das für Hypoport?

Sorgen, Sorgen, Sorgen

Das ist verständlich. Wann hatten wir das letzte Mal 7-8% an Inflation?

Gepaart mit einer aufziehenden Rezession und steigenden Leitzinsen ist das geradezu ein toxischer Cocktail. Für die Notenbanken dürfte es ziemlich schwierig werden, eine irgendwie geartete „sanfte Landung“ hinzubekommen.

Sanfte Landung würde bedeuten, dass es gelingt, die Inflation auf ein annehmbares Niveau zu senken, ohne dabei eine Rezession auszulösen.
Ein Drahtseilakt, den jede Notenbank anders angeht.

Weltweit haben viele kleinere Notenbanken noch deutlich stärker gestrafft als es die FED getan hat und ankündigt. Der absolute Nachzügler ist die EZB. Hier scheint man regelrecht tatenlos zu sein.

Es ist wahrscheinlich, dass sich das in einer zunehmenden Entwertung des Euro niederschlägt. Womöglich werden wir im Euroraum noch mit der Inflation kämpfen, während die meisten anderen Währungsräume das Thema bereits erfolgreich abgehakt haben.
So zumindest meine Prognose.

Die Party ist vorbei

Doch eigentlich soll es in diesem Artikel um Hypoport und den Immobiliensektor gehen.
Die Branche steht vor grossen Herausforderungen, denn die steigenden Zinsen wirken sich natürlich unmittelbar auf die Finanzierung von Immobilien aus.

Jeder kennt den Zusammenhang. Je höher der Zins, desto weniger Kredit und Haus kann man sich leisten.
Ferner haben die Banken ihre Ansprüche an die Kreditnehmer erhöht.

Darf man den Medienberichten Glauben schenken, platzen derzeit fast ein Drittel aller Finanzierungsanfragen.
Das hört sich auf den ersten Blick dramatisch an, ist es aber nicht. Es ist gut und richtig, dass man den Immobilienkäufern nicht mehr aufhalst als sie auch wirklich schultern können.

Es wäre ein viel grösseres Warnsignal senden, wenn das nicht der Fall wäre.

Ohnehin muss man sagen, dass die Finanzierungsvoraussetzungen in Europa und Deutschland sehr viel strenger sind als in den USA.
Darüber hinaus gibt es in unseren Gefilden kaum jemand, der mit variablen Zinsen finanziert.

Der Immobilienmarkt ist stabil

Die Normalität sind feste Zinsen und Laufzeiten von 10-15 Jahren. Das bedeutet, dass sich die steigenden Finanzierungskosten nicht unmittelbar, sondern erst mit der Zeit auswirken.

Hinzu kommt, dass viele Immobilienkäufer, die vor 10-15 Jahren einen Baukredit abgeschlossen haben, selbst jetzt noch günstiger refinanzieren könnten.
Der Zins lag damals bei 3-5%, je nach Eigenkapitalquote, Bonität usw.

Daher halten sich meine Sorgen, vor allem was den deutschen Immobilienmarkt angeht, in Grenzen.
Die Baukosten steigen, die Bauaktivität sinkt, die Mieten sind stabil bis leicht steigend.

Nichts davon spricht für nachhaltig sinkende Immobilienpreise.

Man sollte auch nicht vergessen, dass selbst ein Zinssatz von 3% im historischen Kontext nicht viel ist.
Das gilt umso mehr bei Inflationsraten von 7-8%.

Kommt das dicke Ende erst noch?

Es ist aber durchaus richtig, dass sich die Rahmenbedingungen für Hypoport eher verschlechtert haben.
Es ist anzunehmen, dass das Kreditvolumen nicht mehr in der bisherigen wachsen kann, da vermutlich die Zahl der Immobilienverkäufe und die durchschnittliche Kreditsumme rückläufig sind.

Bisher sind das aber nur Vermutungen, wir haben die Daten aus dem zweiten Quartal noch nicht.
Das gilt sowohl für die Statistiken vom Immobilienmarkt als auch für die Zahlen von Hypoport.

Zur Einordnung:
Ende März lagen Baufinanzierungen mit 10 Jahren Sollzinsbindung bei etwa 2%. Ende April bei 2,7% und jetzt bei 3,2%.

Ausblick und Bewertung

Am 8. August werden wir sehen, wie stark sich die veränderten Rahmenbedingungen auf das Geschäft auswirken.

Im ersten Quartal war von Problemen noch nichts zu sehen. Der Konzernumsatz legte um 26% auf 136 Mio. Euro zu, das EBIT konnte sogar um 40% auf 17 Mio. Euro gesteigert werden.

Das Segment Kreditplattform verzeichnete ein Wachstum von 31% auf 60 Mio. Euro, das Privatkundengeschäft legte um 22% auf 43 Mio. Euro zu und die Immobilienplattform um 25% auf 18 Mio. Euro.
Der Umsatz im Versicherungsgeschäft konnte um 23% auf 15,8 Mio. Euro gesteigert werden.

Unter dem Strich legte das Ergebnis um 32% auf 1,99 Euro je Aktie zu.

Bisher scheint sich Hypoport auch nicht genötigt, eine Zwischenmitteilung abzusetzen und eine Verschlechterung der geschäftlichen Entwicklung zu kommunizieren.

Daher wäre es durchaus möglich, dass die bisherigen Konsenserwartungen, also ein Ergebnis von 6,70 Euro je Aktie, in diesem Jahr erreicht werden können.

Am Ende könnte womöglich auch weniger ausreichen, um die Gemüter zu beruhigen. Immerhin hat die Aktie zwei Drittel an Wert verloren und das ohne jegliche Negativmeldungen.

Fallen die Zahlen am 8. August gut aus, könnte das zu einer grösseren Erleichterungsrallye führen.

Chart vom 21.06.2022 - Kurs: 209,20 Kürzel: HYQ - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 21.06.2022 – Kurs: 209,20 Kürzel: HYQ – Wochenkerzen

Aus technischer Sicht befindet sich Hypoport an einer Schlüsselstelle. Bei 200 Euro liegt eine bedeutende Unterstützung und das Crash-Tief aus 2020.
Darüber hinaus verläuft auf diesem Niveau ein mehrjähriger Aufwärtstrend.

Ausgehend von dieser Basis könnte es jetzt zu einer Gegenbewegung in Richtung 225 Euro kommen. Darüber wäre Platz bis 260 Euro.

Hypoport ist ein Netzwerk von Technologieunternehmen für die Kredit-, Immobilien- und Versicherungswirtschaft.

Spreu und Weizen

Derzeit gibt es eine Vielzahl an abgestürzten Aktien. Man muss allerdings auch die Spreu vom Weizen trennen können.
Nur weil etwas gefallen ist, ist es noch lange nicht attraktiv oder gar ein Investment-Kandidat.

Optisch günstige Aktien gibt es immer, doch die wenigsten sind wirklich interessant. So ist es auch derzeit.
Wenn ich mich beispielsweise im HDax unter den grössten Verlierern umschaue, taucht wenig auf, was ich als Investment in Erwägung ziehen würde.

Hypoport ist allerdings ein langfristiger Outperformer mit einem soliden und hochprofitablen Geschäft. Trotzdem ist der Kurs von 600 auf 350 Euro abgestürzt.
Das ist ein Blick wert.

Trackrecord

Man kann an der Börse über vieles streiten und zu ganz unterschiedlichen Schlüssen kommen. Das ist sogar notwendig, denn sonst findet kein Handel statt.

Über eine Sache lässt sich allerdings nicht streiten und das ist der Trackrecord. Einige Unternehmen können hier massiv punkten, die meisten spielen aber in der Mittelklasse.

Hypoport konnte den Umsatz in den letzten zehn Jahren von 86 Mio. auf 388 Mio. Euro steigern.
Gleichzeitig hat sich die Profitabilität verbessert, wodurch der Gewinn von 0,60 auf 4,33 Euro je Aktie gestiegen ist.

Da der Kapitalbedarf nicht ausufernd gross ist, konnte man die Expansion aus den laufenden Einnahmen stemmen.
Grössere Kapitalerhöhungen waren nicht notwendig, die Bilanz ist solide.

Ausblick und Bewertung

Rückblickend muss man sagen, dass das Geschäft auch nicht unter Corona gelitten hat. Im Endeffekt hat sich die starke Entwicklung einfach fortgesetzt.

Im laufenden Geschäftsjahr 2021 dürfte es nach vorläufigen Zahlen zu einem Umsatzwachstum von 15% auf 445 Mio. Euro gekommen sein.
Das EBIT wird voraussichtlich um 30-35% auf 47,5 – 49,0 Mio. Euro zulegen.

Der Gewinn könnte demnach um 22% auf 5,30 Euro je Aktie steigen. Für 2022 werden sogar 7,00 Euro je Aktie erwartet.
Können die Prognosen erfüllt werden, kommt Hypoport demnach auf ein KGVe von 51,4.

Damit geht die Aktie sicherlich nicht als klassisches Schnäppchen durch. Hält die Wachstumsdynamik in den kommenden Jahren allerdings an, wird sich der Kurs aber entsprechend entwickeln.

Chart vom 08.03.2022 Kurs: 354 Kürzel: HYQ - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 08.03.2022 Kurs: 354 Kürzel: HYQ – Wochenkerzen

Ob wir es mit einem belastbaren Boden zu tun haben, wird sich noch zeigen müssen. Vorerst scheint der Abverkauf aber gestoppt zu sein.

Der Support bei 350 Euro entfaltet seine Wirkung. So lange Hypoport nicht nachhaltig unter diese Marke rutscht, besteht die Chancen auf eine Erholung in Richtung 375 Euro.
Darüber würde sich das Chartbild deutlich aufhellen.

Fällt die Aktie jedoch unter 350 Euro, könnte es zu weiteren Kursverlusten in Richtung 300 Euro kommen.
Dort könnte man womöglich aufstocken.

Aus Sicht der Bullen sollte die Aktie allerdings nicht unter 300 Euro fallen.