adidas Aktie aktuell adidas: Bereit für den ganz grossen Ausbruch?

News: Aktuelle Analyse der adidas Aktie

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adidas
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Chartanalyse
Basis 6 Monate neutral
Zur adidas Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Anleger des deutschen Sportartikelherstellers hatten es in den letzten Monaten wahrlich nicht leicht. Die Kurse der adidas-Aktie unterlagen einer überaus hohen Volatilität und sobald die Aktie Stärke zeigte und zu neuen Einstiegen einlud, ging es in Folge wieder Richtung Süden. Umgekehrt drehten die Kurse just in dem Moment nach oben, wenn die Bären zur Attacke ausholen wollten. Somit bewegt sich der Titel seit geraumer Zeit eher in einer Bandbreite, als in einem intakten Aufwärtstrend oder Abwärtstrend. Schwäche lädt zum Kaufen ein und Stärke zum Verkauf. Aktuell befindet sich das Wertpapier in einer neutralen Phase.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur adidas Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Im oberen Bereich hat sich mittlerweile ein klarer Widerstand aufgebaut. Die Pivot-Hochs von November und Dezember bilden hierzu die Basis. Angekommen an dieser Ebene, hat sich eine recht konstruktive Zwischenkonsolidierung ergeben. Die Bullen scheinen nun erneut einen Ausbruchsversuch unternehmen zu wollen. Fakt ist, dass wir bei Schlusskursen oberhalb der Ebene von 300 EUR ein klares Kaufsignal hätten. Dies könnte die neutrale Phase endlich beenden und für den Übergang in einen bullischen Trend sorgen. Aktuell gefällt uns die adidas Aktie wesentlich besser als zuletzt. Dennoch müssen die Bullen zuerst den Ausbruch schaffen, um richtig bullisch zu werden.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 22.02.2021 Kurs: 291.10 Kürzel: ADS | Online Broker LYNX
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Achim Mautz, Daytrader | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der adidas Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Eine der wichtigsten Regeln in Sachen Trading ist, zu erkennen, wann sich Marktgegebenheiten ändern und auf diese zu reagieren. So müssen wir unsere Prognosen auf die adidas-Aktie zum Beispiel unverzüglich nach unten korrigieren, denn das Papier hat im gestrigen Handel einen wichtigen Boden durchbrochen. Die Marke bei 280 EUR wurde verletzt und somit ist auch der bislang intakte Aufwärtstrend dahin. Das tiefere Tief führt zu einem erheblichen technischen Schaden. Weitere Abschläge sind somit nicht auszuschliessen. Die Bullen haben das Zepter überraschend schnell aus der Hand gegeben.

Expertenmeinung: Die Kurse haben sich der nächsten Support-Ebene, dem Tief von Mitte/Ende November genähert. Doch ob diese halten wird ist fraglich, denn sogar ein Abschlag bis hin zum Pivot-Tief von Ende Oktober bei 253.50 EUR wäre derzeit denkbar. Das Momentum hat sich völlig zugunsten der Bären gedreht. So zeigen mittlerweile die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 nach unten und signalisieren bärisches Momentum. Alles in allem gefällt uns die Aktie nicht mehr, wenngleich ein technischer Bounce jederzeit gestartet werden dürfte. Da die Kurse nun innerhalb von wenigen Handelstagen um satte neun Prozent gefallen sind, könnte schon mal ein kurzer technischer Anstieg auf 275 bis 280 EUR erfolgen. Diesen dürften viele Anleger aber wohl eher nutzen, um ihre Positionen vorerst vom Tisch zu nehmen.  

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 25.01.2021 Kurs: 269.00 Kürzel: ADS | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der gestrige Handel an der Deutschen Börse zeigte sich eher von seiner trägen Seite, da die US-Börsen aufgrund des Martin Luther King Feiertages geschlossen hatten und entsprechende Impulse fehlten. Eines der Highlights des Börsentages war aber die Adidas-Aktie, welche sich besonders stark in Szene setzen konnte. Die Korrektur der letzten Wochen wurde beendet und es bildete sich ein sogenanntes „Bullish Engulfing“. Hierbei wurde die gesamte Kerze des Vortages negiert und die Kurse schlossen zudem nahe dem Hoch des Tages. Die Wahrscheinlichkeit ist jetzt hoch, dass die Kursbewegung nach oben bald weitergehen dürfte. Auch der mittelfristige Trend kann weiterhin überzeugen. So kann die Serie von höheren Tiefs fortgesetzt werden. Nun braucht es noch ein frisches neuen Hoch, um die Bullen vollends wieder zufrieden zu stellen.

Expertenmeinung: Bislang war die psychologisch wichtige Marke bei 300 EUR eine schier unüberwindbare Hürde für die Aktie. Doch im dritten Anlauf könnte es nun gelingen, diese runde Zahl endlich nachhaltig zu brechen. Danach stünde der Weg in Richtung des bisherigen Allzeithochs bei rund 317 EUR frei. Derzeit gehen wir mit einer hohen Wahrscheinlichkeit von diesem Szenario aus. Nach unten hin hat sich ein neues Pivot-Tief bei 278.50 EUR gebildet, welches als Referenzpunkt für den intakten Aufwärtstrend genommen werden kann.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 18.01.2021 Kurs: 295.20 Kürzel: ADS | Online Broker LYNX

Wenn man sich den Chart der adidas-Aktie so ansieht, fällt auf, dass es hier mit Trendlinien, die mehr als zwei Punkte verbinden, d.h. durch einen erfolgreichen Test bestätigt wären, nicht weit her ist. Die Aktie scheint keine wirkliche Struktur zu haben. Wie kann das sein, wenn doch die meisten grossen Aktien charttechnisch gut zu „greifen“ sind?

Das sieht man vor allem dann, wenn die technisch orientierten Trader eine Aktie meiden. Was nicht zwingend daran liegen muss, dass das dahinter stehende Unternehmen uninteressant wäre. Wenn sich ein „faseriges“ Chartbild erst einmal etabliert hat, braucht es eben den Zulauf von auf charttechnischer Basis agierenden Tradern. Die aber nicht kommen, solange der Chart so aussieht. Ein Kreislauf, der nur durchbrochen werden kann, wenn eine solche Aktie in den Vordergrund des Interesses rückt und dadurch mehr kurzfristige Trader anzieht.

Nun ist adidas von der Branche her sicherlich spannend. Aber viele Anleger haben zu Recht ein Problem damit einzuordnen, ob man hier eine immens teure Aktie kaufen würde oder aber ein Papier bekommt, das kurz davor steht durchzustarten. Wo ist das Problem?

Expertenmeinung: Das Problem liegt darin, dass der Einzelhandel in der Sportartikel- und Modebranche im oberen Preissegment bei kleineren Irritationen des Konsums meist nicht tangiert ist. Bei grösseren Verwerfungen, wie wir sie jetzt sehen, aber schon. Und damit ist schwer umzugehen, das ist kaum eingrenzbar. Umsatz und Gewinn sind bei adidas über fünf Jahre hinweg stetig gestiegen. 2020 bedeutet eine Zäsur. Und die Sache wird noch schwerer zu erfassen, nachdem adidas Anfang November für das dritte Quartal nur einen mässig gesunkenen Gewinn meldete, für das jetzt beendete, wichtige vierte Quartal aber ein sehr mageres Betriebsergebnis avisierte. Und als diese Projektion ausgegeben wurde, ahnte noch niemand, dass die Lockdown-Massnahmen hart ausfallen und lange anhalten würden.

Was auch bedeutet, dass auch das erste Quartal 2021 ein Reinfall werden kann. Aber kommt es wirklich so? Und wenn ja, würde die Erholung danach bald einsetzen und den Konzern schnell wieder in den Bereich der 2019er-Rekordgewinne führen? Niemand könnte das derzeit abschätzen. Und wenn man dann auch noch ein so wenig greifbares Chartbild vorfindet, lässt so mancher Anleger die Aktie einfach links liegen. Sollte man ebenso handeln, d.h. adidas momentan eher meiden?

Das ist natürlich eine absolut individuelle Entscheidung. Aber dass die Aktie im Gegensatz zum Gesamtmarkt immer noch klar unterhalb des „Prä-Corona“-Hochs vom Februar notiert, ist nachvollziehbar. Und wenn man feststellt, dass der Kurs die negative Reaktion auf die Anfang November ausgegebene, schwache Perspektive des vieren Quartals bereits aufgeholt hat, obgleich man fürchten muss, dass selbst diese Prognose wackeln und das laufende, erste Quartal allemal auch unschön ausfallen könnte, erscheint ein Einstieg auf dem derzeitigen Niveau in der Tat eher gewagt.

Chart vom 08.01.2021, Kurs 295,10 Euro, Kürzel ADS | Online Broker LYNX

Es scheint, dass sich die Bullen hier nicht abweisen lassen. Die Frage stellt sich indes, warum sich die adidas-Aktie so überraschend gut hält. Denn auch, wenn man adidas‘ Produkte auch problemlos über das Internet beziehen und auf diesem Weg auf den Gabentisch bringen kann, der Einzelhandelsverband teilte gestern nicht umsonst mit, dass mit heftigen Einbussen gerechnet wird. Und es wäre ja nicht so, dass adidas selbst verkündet hätte, gegen den jetzt eingetretenen Fall eines „harten Lockdowns“ immun zu sein, im Gegenteil:

Im Zuge der am 10. November vorgelegten Bilanz des dritten Quartals hatte der Sportartikelhersteller eigens darauf hingewiesen, dass die Prognose für das laufende vierte Quartal vorbehaltlich eines grösseren Lockdowns sei, 90 Prozent der Läden müssten offen bleiben, um die Ziele zu erreichen. Zwar bezog sich das auf die Geschäfte weltweit und in vielen Ländern kommt es nicht zu einer K.O. des Einzelhandels vor Weihnachten. Aber auch, wenn die Beeinträchtigung global betrachtet überschaubar bleiben würde, so war doch allein diese Prognose Grund genug für viele, die Aktie fallen zu lassen wie eine heisse Kartoffel. Werfen wir einen Blick auf den Chart:

Chart vom 14.12.2020, Kurs 287,50 Euro, Kürzel ADS | Online Broker LYNX

Expertenmeinung: Die Aktie schoss zusammen mit dem Gesamtmarkt nach oben, als am 9. November die Meldung über den grundsätzlich einsatzbereiten Impfstoff von BioNTech und Pfizer über die Nachrichtenticker lief. Doch im Gegensatz zu den meisten anderen Aktien drehte adidas einen Tag später umgehend wieder ab und landete kurz darauf auf einem Level, den der Kurs vor diesem Kurssprung gesehen hatte. Der Grund war diese Bilanz am 10. November. Die Ergebnisse des dritten Quartals waren zwar im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Aber die Prognose für das vierte Quartal überraschte negativ:

adidas erwartete unter der Voraussetzung, dass es zu keinen grösseren Lockdowns käme, einen Umsatz auf dem Niveau des dritten Quartals. Nur ist das vierte Quartal mit dem Weihnachtsgeschäft normalerweise ein gutes. Und noch unangenehmer stiess auf, dass das Unternehmen nur ein Betriebsergebnis zwischen 100 und 200 Millionen Euro avisierte, nach 794 Millionen im Sommerquartal. Eingedenk der Tatsache, dass zumindest hierzulande jetzt ein solcher, von der Prognose nicht erfasster „harter Lockdown“ abläuft, muss es daher überraschen, dass die Akteure die Aktie nach der ersten negativen Reaktion zügig auffingen und der Kurs aktuell erneut an die Widerstandslinie bei 290 Euro klopft. Ist es womöglich die Nachricht, dass es jetzt wahrscheinlicher wird, dass adidas seinen Klotz am Bein namens Rebook verkauft? Eher nicht, denn ob und wie das vonstattengehen könnte, soll erst am 10. März mitgeteilt werden. Zu lange hin und in der Sache zu offen, um ein Kaufargument zu sein.

Es wäre denkbar, dass es vor allem der anstehende Abrechnungstermin am Terminmarkt (Freitag) ist, der die Aktie zieht. Selbst, wenn es gelingen sollte, den Kurs bis dahin über diesen Widerstand bei 290 Euro zu ziehen, wäre daher Vorsicht angebracht, denn sobald diese Abrechnung über die Bühne wäre, könnte dadurch eine entscheidende Stütze schlagartig dahin sein. Mittelfristig bärisch wäre die Aktie zwar erst, wenn die entscheidende Supportzone 245/250 Euro gebrochen würde, über der die Aktie Ende Oktober/Anfang November nach oben drehte. Aber das Potenzial auf der Oberseite müsste man derzeit zumindest als „überschaubar“ ansehen.  

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Seit Juli dieses Jahres hatten wir mehrfach unsere bullische Haltung auf den deutschen Sportartikelhersteller adidas betont. Jetzt ist es aber an der Zeit, diese zu revidieren. Warum? Zu Beginn der vorigen Woche sorgten positive Nachrichten über ein äusserst vielversprechendes Medikament gegen das Cocid-19-Virus für positive Stimmung an den Börsen. Doch die Euphorie verblasste recht schnell und Bewegungen, welche am Montag noch für Freudensprünge sorgten, wurden teils wenige Tage später wieder negiert. So erwischte es auch die Aktie von adidas. Der Ausbruch über die Marke von 300 EUR war nicht von Dauer und wurde bereits tags darauf wieder negiert. Mittlerweile liegt der Kurs sogar unter dem Tag der Kursexplosion. Das sieht gar nicht gut aus.

Expertenmeinung: Fehlausbrüche haben sehr oft eine recht klare Signalwirkung. Anleger nutzten mehrheitlich die neuen Hochs nicht, um einzusteigen – ganz im Gegenteil. Die hohen Kurse wurden genutzt, um die Gewinne der letzten Wochen zu sichern. Immerhin konnte adidas innerhalb weniger Tage fast 20 Prozent an Wert zulegen. Hier noch den Kursen nachzujagen, erwies sich als keine sehr schlaue Idee. Nachdem Anleger vorerst nicht mehr für das Wertpapier bezahlen wollen, bleibt wohl nur der Blick in die Gegenrichtung. Der nächste wichtige Support befindet sich rund um die Marke von 250 EUR. Es ist möglich, dass wir dieses Niveau noch im November zu sehen bekommen.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 16.11.2020 Kurs: 270.0 Kürzel: ADS | Online Broker LYNX