Die besten Dividenden-Aktien Europas 2020

Dividenden sind die neuen Zinsen

In Zeiten anhaltender Niedrigzinsen sind Dividenden-Titel besonders attraktiv. Doch es kommt nicht nur allein auf die Rendite, sondern auch auf Stabilität und Nachhaltigkeit an. Daher haben wir recherchiert, um für Sie die besten Dividenden-Aktien Europas zu finden.

Dividendenstarke Aktien erfreuen sich großer Beliebtheit

Die neue Dividendensaison steht vor der Tür, daher lohnt es sich einen Blick auf die Unternehmen mit den stabilsten und höchsten Ausschüttungen für 2019 zu werfen. Vor allem dividendenstarke Aktien erfreuen sich unter Investoren nicht nur zur Zeit der Hauptversammlungen immer größerer Beliebtheit. Denn in Zeiten anhaltender Niedrigzinsen werfen Zinspapiere wie Anleihen kaum etwas ab oder haben sogar Minuszinsen. Für zehnjährige deutsche Staatspapiere liegt die Rendite aktuell bei -0,4% Kupon pro Jahr. Wer nicht draufzahlen möchte, benötigt renditeträchtigere Alternativen. Die Auswahl ist nicht allzu groß. Börsennotierte Konzerne sind auf jeden Fall einen Blick wert. Sie zahlen zumeist sogar höhere Dividenden für ihre Aktien als Zinsen für langlaufende Unternehmensanleihen.

Neuer Ausschüttungs-Rekord auch im Jahr 2019

Und die Unternehmen sind dank guter Geschäfte und mangels lukrativer Parkmöglichkeiten für freie Mittel in Ausschüttungslaune. So gab es in Deutschland laut Andreas Hürkamp, Aktienstratege bei der Commerzbank auch im Jahr 2019 einen Dividenden-Rekord.  Allein für den DAX wird eine Rekordsumme von knapp 38 Mrd. Euro erwartet. Europaweit werden derzeit rund 80% der Gewinne von börsennotierten Unternehmen als Dividenden ausgeschüttet, ebenfalls ein historischer Rekordwert. Da die Geschäfte der Unternehmen auch im Jahr 2019 meist relativ gut liefen, können Anleger auch für das Jahr 2020 hohe Dividendenzahlungen erwarten. Ein neuer Ausschüttungsrekord könnte Experten zufolge allerdings knapp verfehlt werden, obwohl die Mehrzahl der 30 DAX-Konzerne aller Voraussicht die Dividende erhöhen wird.

In Dividendenwerte zu investieren lohnt sich

Wird der DAX-Performance-Index, also der „DAX“, mit dem weniger bekannten DAX-Kursindex (kurz K-DAX) verglichen, so wird offenbar, welch hohen Einfluss Dividenden auf den langfristigen Vermögensaufbau haben. Zur Berechnung eines Performance-Index wird nicht nur die Kursentwicklung der enthaltenen Werte herangezogen, sondern es wird auch die Dividendenausschüttung berücksichtigt und rechnerisch in den Index „reinvestiert“. Deshalb zeigt der Vergleich der beiden Indizes, welchen Anteil Dividenden an der Gesamtrendite haben. Während der K-DAX Ende Mitte Februar 2020 bei etwa 6.100 Zählern stand, notierte der DAX-Performance-Index bei 13.800 Punkten. Wer Dividenden reinvestiert hat, konnte in den vergangenen 33 Jahren also mehr als das Doppelte verdienen, denn beide Indizes waren 1987 mit 1.000 Punkten gestartet. Eine Dividendenstrategie, bei der auf besonders hohe Renditen geachtet wird, vergrößert diesen Effekt entsprechend und macht langfristig einen enormen Unterschied. Lesen Sie hier unseren Artikel: Dividendenstrategie – Alles was Sie darüber wissen sollten

Bevorzugen Sie die Aktien dividendenstarker Großkonzerne

Als Dividenden-Titel besonders attraktiv sind Papiere von Großunternehmen, die ein stabiles Geschäftsmodell, vorhersehbare Gewinne und einen soliden Cashflow vorweisen können, so dass regelmäßig ein größerer Teil des Überschusses an die Anleger ausbezahlt werden kann. Es sollte sich bei den Dividenden Aktien um stabile Standardwerte handeln, beispielsweise Telekommunikationsunternehmen, Versorger und Basiskonsumgüterhersteller, aber auch Firmen aus anderen Branchen wie Finanzen, Industrie und Energie. Dividendenstarke Aktien sind zudem oftmals konjunkturresistenter als Wachstumsaktien, da die Vorhersehbarkeit der Gewinne größer ist. Das Wachstum hingegen fällt häufig moderater aus.

Auf was Sie bei Dividendenaktien noch achten sollten

Historisch gesehen unterliegen Unternehmen, die hohe Dividenden ausschütten, geringeren Kursschwankungen als der allgemeine Aktienmarkt, was sich im Falle von Markteinbrüchen als sehr vorteilhaft erweisen kann. Dabei sind in akuten Krisenzeiten (wie z.B. 2008 in der Finanzkrise) vor allem finanzstarke Großunternehmen deutlich weniger pleitegefährdet als Small- und Midcaps. Denn großen Konzernen fällt es auch in schweren Zeiten leichter, an Kapital zu kommen. Eine wichtige Rolle spielen auch die Geschäftsaussichten des Unternehmens. Sind diese negativ, so drohen für die Folgejahre Dividendenkürzungen oder gar -streichungen. Investoren sollten zudem unbedingt prüfen, ob die Ausschüttungen an der Substanz des Unternehmens zehren. Der operative Gewinn je Aktie sollte daher in der Regel grösser sein als die Dividende und so eine tatsächlich hohe Ertragskraft belegen. Falls Sie sich auf dem deutschen Aktienmarkt umsehen möchten, empfehlen wir Ihnen unseren aktuellen Artikel: Die 15 besten Dividenden-Aktien Deutschlands. Für Dividendenaktien weltweit können Sie folgenden Artikel lesen: Die besten Dividenden-Aktien weltweit

ETF mit den 30 höchsten Dividendenrenditen in Europa

Besonders attraktiv sind unter den Standardwerten Dividenden-Titel, deren Ausschüttungen seit Jahren steigen oder die zumindest zuverlässig stabil sind. Es gibt auch einen ETF der sich auf europäische Dividendentitel spezialisiert hat: Der iShares EURO STOXX Select Dividend 30 UCITS ETF bildet die 30 Aktien mit den höchsten Dividendenrenditen aus der Eurozone ab. Im Folgenden finden Sie die besten Dividendenwerte in Europa.

Die besten Dividenden-Aktien Europas

Royal Dutch Shell: Seit 1945 nur Dividendensteigerungen

Royal Dutch Shell (ISIN: GB00B03MLX29 – Symbol: RDSA – Währung: Euro) ist eines der weltweit größten Energieunternehmen im Bereich Mineralöl und Erdgas. Shell ist an Explorations- und Förderprojekten in mehr als 70 Ländern beteiligt und einer der weltgrößten Vertreiber von Kraft- und Schmierstoffen. Im Jahr 2016 wurde der britische Gasproduzent BG Group für 47 Mrd. Pfund übernommen. Heute ist Royal Dutch Shell mit 13 großen Verflüssigungsanlagen und einer Flotte von 90 LNG-Tankern somit auch der weltgrößte Anbieter von Flüssiggas.

Umsatz- und Gewinnsteigerung dank gestiegenen Ölpreisen

Nachdem die Jahre 2017 und 2018 für den Ölmulti glänzend verliefen, gab es im Jahr 2019 aufgrund schwächerer Öl- und Gaspreise eine Delle bei der Umsatz- und Gewinnentwicklung. Während der Umsatz von 388 Mrd. USD um -11% auf 345 Mrd. USD zurückging, fiel das Ergebnis je Aktie um -30% von 2,80 USD auf 1,97 USD. Das Ergebnis lag damit etwas unter den Markterwartungen. Doch schon im Jahr 2020 soll es für den britisch-niederländischen Öl- und Gaskonzern wieder bergauf gehen: Im Durchschnitt erwarten Analysten für 2020 einen Umsatz von 346 Mrd. USD, also in etwa auf Vorjahreshöhe. Das Ergebnis je Aktie soll dabei um +53% auf 3,01 USD gesteigert werden. Auch bilanziell ist der Energieriese hervorragend aufgestellt: Das Eigenkapital lag zum 31.12.2019 bei 190,5 Mrd. USD, so dass die Eigenkapitalquote bei 47% liegt.

Dividende seit 1945 nicht mehr gesenkt: 7,6% Dividendenrendite

Europas größter Ölkonzern hat die Dividende seit dem Jahre 1945 d.h. seit 74 Jahren (!) nicht mehr gesenkt. Deshalb brauchen sich die Anteilseigner des britisch-niederländischen Energieriesen auch in Zukunft wenig Sorgen um ihre Dividenden zu machen. Aktuell zahlt der Konzern eine Quartalsdividende in Höhe von 0,47 USD (umgerechnet rund 0,435 Euro) je Aktie aus, im letzten Jahr insgesamt 1,88 US-Dollar (ca. 1,74 Euro), was bei derzeitigen Kursen von 23 Euro je A-Aktie einer Dividendenrendite von 7,6% p. a. entspricht.

Zwei unterschiedliche Aktienklassen

Die Aktien von Royal Dutch Shell sind in die Klassen A (ISIN: GB00B03MLX29) und B (ISIN: GB00B03MM408) aufgeteilt. Beides sind gleichwertige Aktien, die sich in Art und Umfang der Aktionärsrechte wie Stimmrecht und Dividendenanspruch komplett entsprechen. Der Unterschied besteht lediglich in der steuerlichen Behandlung der ausgeschütteten Dividenden. Die Aktien der Klasse A unterliegen niederländischem Steuerrecht und damit einem Quellensteuerabzug von 15% auf die Dividendenausschüttung.

Die Aktien der Klasse B unterliegen hingegen britischem Steuerrecht und haben daher keinen Quellensteuerabzug auf die Dividende zur Folge. Da die niederländische Quellensteuer von 15% voll auf die Kapitalertragsteuer-Schuld eines deutschen Anlegers anrechenbar ist, sind die steuerlichen Folgen bei der Dividendenzahlung bei beiden Aktienklassen gleich. Daher sollten Sie gegebenenfalls in die etwas günstigeren A-Aktien investieren. (nachfolgend der Chart der A-Aktie. Hier finden Sie den Chart der B-Aktie).

Klassische Dividendenaktie mit 7,6% Rendite

Royal Dutch Shell verfügt über eine außerordentliche Dividendenhistorie, so dass sich Anleger stets auf eine hohe Ausschüttungsquote verlassen können. Nicht zuletzt, aufgrund der Iran-Spannungen rechnen Experten auch für 2020 mit stabilen oder steigenden Ölpreisen. Davon profitiert Royal Dutch Shell in erster Linie. Der Wert ist als klassisches Dividendenpapier auf dem aktuellen Kursniveau aus unserer Sicht durch die verlässlich hohe Dividende relativ gut gegen Kursschwankungen abgesichert. Auch ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 25 Mrd. USD stützt den Aktienkurs. Im Rahmen des Programms sind seit Juli 2018 bereits Aktien im Gesamtwert von 14,8 Mrd. USD erworben worden, so dass noch ein Kaufvolumen von mehr als 10 Mrd. USD zur Verfügung steht. Erholt sich der Ölpreis vom jüngsten Preisrückgang, so besteht für die Aktie auch nach oben durchaus Kurssteigerungspotenzial. Denn mit einer Dividendenrendite von 7,6% ist die Aktie aktuell sehr günstig bewertet.

Swiss Re: Gute Geschäftsaussichten beim Schweizer Rückversicherungskonzern

Die Swiss Re (ISIN: CH0126881561 – Symbol: SR9 – Währung: Euro) mit Hauptsitz in Zürich, Schweiz, ist nach der Munich Re das weltweit zweitgrößte Rückversicherungsunternehmen. Das Unternehmen fokussiert sich dabei vor allem auf das Sachversicherungs- und das Lebensversicherungsgeschäft. Im vergangenen Geschäftsjahr 2018 wurde der Gewinn je Aktie um +32% auf 1,34 CHF (1,19 Euro) gesteigert. In den ersten neun Monaten des Jahres 2019 liefen die Geschäfte unterm Strich sehr gut, der Konzerngewinn um +23% auf 1,3 Mrd. CHF (1,2 Mrd. EUR) gesteigert. Die Schweizer verdienten vor allem dank der starken Finanzmärkte und nahmen Geld durch einen Beteiligungsverkauf in Brasilien ein. Im Rückversicherungsgeschäft wurden die Ergebnisse erwartungsgemäß durch Naturkatastrophen wie Waldbrände, Hurrikane und Taifune belastet. Daneben führten auch das Flugverbot für den Boeing Mittelstreckenjet 737 Max und die Pleite des Reiseveranstalters Thomas Cook zu hohen Aufwendungen. Deshalb verzichtet das Unternehmen auf eine weitere Fortsetzung des bisherigen milliardenschweren Aktienrückkaufprogramms.

Dividendenerhöhung erwartet

In den letzten vier Jahren wurde die Dividende stetig auf 5,60 CHF (5,27 EUR) im vergangenen Jahr erhöht. Analysten erwarten, dass die hohen Überschussreserven das Management dazu veranlassen, auch für das Jahr 2019 eine höhere Dividende in Höhe von 6 CHF (5,65 EUR) auszuschütten. Dadurch könnten die Aktionäre zumindest teilweise für das heruntergefahrene Aktienrückkaufprogramm „entschädigt“ werden.

Starke Rendite von 5,2%

Bei einem aktuellen Aktienkurs von 108 Euro und einer erwarteten Dividende von umgerechnet 5,65 Euro beträgt die Dividendenrendite von Swiss Re aktuell starke 5,2%. Zwar fiel der Gewinn im vergangenen Jahr sehr schwach aus, aber die Vielzahl von Naturkatastrophen wirkt sich für Rückversicherungsunternehmen nicht nur negativ aus. Im Gegenteil, denn vor allem das Neugeschäft fällt nach Jahren mit überdurchschnittlichen Schäden erfahrungsgemäß deutlich höher aus, denn hohe Schäden steigern die Nachfrage und Preise von Rückversicherungen. Marktexperten rechnen damit, dass der Rückversicherungsmarkt für Naturkatastrophen in den nächsten vier Jahren von derzeit 30 Mrd. USD auf mehr als 40 Mrd. USD anschwellen wird. Davon dürfte auch die Swiss Re in Form von steigenden Einnahmen profitieren. Wenn sich die Naturkatastrophen einigermaßen im Rahmen halten, stehen die Aussichten, dass auch in den kommenden Jahren überdurchschnittlich starke Dividenden gezahlt werden bestens.

Die Trailing Stop-Order: Gewinne sichern, Verluste begrenzen.

Die Trailing-Stop Verkaufsorder ist eine abgewandelte Stop-Order. Hierbei wird der Stop-Preis in einem festgelegten Folgeabstand (Trailing-Wert) an den Kurs gekoppelt. Wenn dieser Wert steigt und somit der Abstand größer als der Trailing-Wert ist, wird der Stop-Preis nach oben angepasst.

Aktie für konservative Anleger mit Dividendenfokus

Die Swiss Re-Aktie erreichte Anfang 2020 ein neues 10-Jahres-Hoch von 115,80 CHF (109 EUR). Die aus unserer Sicht relativ moderat bewertete Aktie der Swiss Re eignet sich besonders für konservative Anleger, die von der meist hohen Ertragskraft des Rückversicherungsunternehmens profitieren wollen. In einzelnen Jahren schwankt der Gewinn zwar aufgrund von gehäuften Naturkatastrophen, aber dank der Kapitalpolster und der hohen Ertragskraft des Konzerns in normalen Zeiten werden die branchenspezifischen Geschäftsrisiken mittel- und langfristig sehr gut abgefedert. Die Aktie von Swiss Re eignet sich daher vor allem für konservative Anleger, die auf die attraktive Dividendenrendite von 5,2% setzen wollen. Das Potenzial für Aktienkurssteigerungen ist bei Rückversicherungsaktien im Vergleich zu Werten aus anderen Branchen trotz eines stetigen Aufwärtstrends eher moderat.

BASF SE: Jährliche Dividendensteigerung als Ziel

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF SE (ISIN: DE000BASF111 – Symbol: BAS – Währung: EUR) mit Sitz in Ludwigshafen ist mit mehr als 122.000 Mitarbeitern in mehr als 80 Ländern vertreten und betreibt knapp 400 Produktionsstandorte für Chemikalien. Das im Jahr 1865 als Badische Anilin & Soda-Fabrik gegründete Unternehmen produzierte ursprünglich Färbemittel für die Textilbranche, später Ammoniak, Düngemittel und Filmmaterial sowie Magnetbänder beispielsweise für Video- bzw. Hörkassetten. Heute werden vor allem Industrie- und Textilchemikalien, Kunststoffe und Veredelungsprodukte hergestellt. Aber auch Reinigungs- und Pflanzenschutzmittel sowie Nahrungsergänzungsprodukte zählen zum breiten Produktportfolio des Unternehmens.

Nach Umsatz- und Gewinnrückgängen wird für 2020 wieder Wachstum erwartet

Im Jahr 2018 erwirtschaftete BASF einen leicht rückläufigen Umsatz von 62,7 Mrd. EUR (2017: 64,75 Mrd. EUR) und ein Ergebnis je Aktie in Höhe von 5,12 EUR (2017: 6,62 EUR). In den ersten neun Monaten 2019 wurde bei einem Umsatz in Höhe von 46,6 Mrd. EUR (2018: 47,1 Mrd. EUR) ein bereinigtes Ergebnis je Aktie in Höhe von 3,33 EUR (2018: 5,21 EUR) erzielt. Analysten erwarten, dass der Gewinn je Aktie im Gesamtjahr 2019 in etwa bei 3,90 EUR liegen dürfte, beim Umsatz wird nochmals ein moderater Rückgang auf 61,2 Mrd. EUR erwartet. Für das laufende Geschäftsjahr 2020 wird eine kleine Trendwende erwartet. So erwarten Marktexperten einen leichten Umsatzanstieg auf 61,9 Mrd. EUR, sowie ein um etwa +10% höheres Ergebnis je Aktie in Höhe von ca. 4,30 EUR.

Stetige Dividendenerhöhungen seit 2010

Der BASF-Konzern erhöhte seine Dividende seit dem Jahr 2010 stetig von 1,70 Euro je Aktie auf 3,20 Euro im Ausschüttungsjahr 2019. Und auch für das Jahr 2020 ist eine leichte Erhöhung der Gewinnbeteiligung von 10 Cent auf 3,30 Euro je Aktie fest eingeplant. Denn zur Dividendenpolitik des Managements gehört es ausdrücklich, die Dividende möglichst jährlich zu steigern. Dafür wird in schwächeren Geschäftsjahren auch eine vergleichsweise hohe Ausschüttungsquote in Bezug auf den Gesamtgewinn in Kauf genommen. Für 2019 werden so voraussichtlich rund 85% des Nettogewinns ausgeschüttet. Bei einem aktuellen Aktienkurs von 61 Euro liegt die Dividendenrendite damit bei attraktiven 5,4%.

Ideales Investment für Dividendenjäger

Für Einkommensinvestoren mit Dividendenfokus ist BASF definitiv einen Blick wert. Nach einer kleinen Schwächephase in den Jahren 2018 und 2019 sollte es ab diesem Jahr bei Umsatz und Gewinn zumindest wieder leicht aufwärts gehen. Die Aktie hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Dividendenpapier gemausert, was aber mit Sicherheit auch an einer relativ schwachen Aktienkursentwicklung liegt. Wer darauf setzt, dass BASF die Kurve bekommt, kann eine ordentliche Dividende von über 5 % einstreichen.

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