Aktienanalyse:
Deutsche Bank: Streiche Hoffnung, setze Zweifel

Aktuelle Analyse der Deutsche Bank Aktie

Seit Juni hatte die gebeutelte Aktie der Deutschen Bank bereits drei Hoffnungs-Rallyes hinter sich, die darauf basierten, dass Marktteilnehmer den Eindruck bekamen, dass die harten Restrukturierungs- und Rationalisierungsmaßnahmen des Vorstands womöglich schneller als erhofft Früchte tragen könnten. Aber nachdem am Mittwochmorgen die Ergebnisse des dritten Quartals auf dem Tisch lagen, muss man auch die dritte Rallye als „abgeschossen“ ansehen. Jetzt dominieren Zweifel und nicht mehr Hoffnungen die Sicht der Akteure, denn das Zahlenwerk war alles andere als erfreulich:

Der Umsatz fiel deutlich hinter den des dritten Quartals 2018 zurück. 5,26 Milliarden statt 6,17 Milliarden im Vorjahreszeitraum, das war ein Minus von fast 15 Prozent und klar schlechter als von den Analysten im Vorfeld prognostiziert, da hatte man durchschnittlich mit 5,77 Milliarden gerechnet. Und der Gewinn vor Steuern war keiner: Nach einem Plus von 506 Millionen Euro im Sommerquartal 2018 stand hier ein Minus von 687 Millionen Euro zu Buche, ebenfalls schwächer als in der Konsens-Prognose, die bei -430 Millionen gelegen hatte. Die Reaktion am Markt konnte da nicht überraschen:

Expertenmeinung: Mit einem Abschlag von 7,92 Prozent landete die Aktie auf Platz Eins der DAX-Verliererliste. Was sollte den Kurs kurzfristig daran hindern, weiter nachzugeben, was sollte jetzt die Käufer mobilisieren? Mit einer solchen Enttäuschung kommt einem nicht der Gedanke, dass das Papier jetzt bereits „billig“ wäre; eher käme einem die alte Börsenregel in den Sinn, dass, was billig scheint, leicht noch viel billiger werden könnte. Und aus charttechnischer Sicht würde wenig gegen einen Test der bisherigen Rekordtiefs vom August bei 5,78 Euro sprechen.

Theoretisch könnte zwar die unter die beiden letzten Tiefs zu ziehende Aufwärtstrendlinie bei aktuell 6,40 Euro den Abstieg aufhalten, ebenso wie das Oktober-Tief bei 6,20 Euro. Aber dass der jüngste Versuch, sich aus dieser volatilen Handelsspanne oberhalb des Rekordtiefs zu lösen, derart konsequent abverkauft wurde und es auf die Frage, was jetzt kurzfristig für positive, kurstreibende Nachrichten sorgen könnte, keine Antwort gibt, wäre es verwegen, auf eine erneute aufwärtswende zu setzen. Nicht, bevor die Aktie zumindest die kurzfristige Abwärtstrendlinie durch Schlusskurse über 7,30 Euro doch noch bezwingt. Und das dürfte jetzt der weitaus steinigere Weg für den Kurs sein.

Deutsche Bank Aktie: Chart vom 30.10.2019, Kurs 6,64 Euro, Kürzel DBK | LYNX Online Broker

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