Chartanalyse DAX und Co.

DAX-Future (Kontrakt 12-19)

Die vergangene Handelswoche im DAX-Future (FDAX) kann durchaus mit einer Achterbahnfahrt verglichen werden. Die zunächst positiven Vorzeichen wichen am Montag aufgrund direkter Abgaben schnell und der FDAX rutschte bis zum Mittwochmittag bis auf rund 12.125 Zähler, was eine Ausweitung der Wochenrange der vorangegangenen Handelswoche bedeutete. Aus dem Bereich des Wochentiefs startete der Markt jedoch direkt wieder durch und stieg bis zum Freitag wieder auf gut 12.300 Punkte, was schlussendlich ein Wochenminus von nur noch rund 100 Punkten bedeutete.

DAX-Future (Kontrakt 12-19) | LYNX Wochenausblick

Spannend wird es jetzt um die Unterstützung von gut 12.300. Bleibt der FDAX oberhalb dieser Marke, sind weitere Aufwärtstendenzen durchaus realistisch und Ziele wie 12.400 und auch das Überschreiten der Bewegungshochs in Richtung 12.500 gelten als erreichbar. Rutscht der Markt jedoch erneut unter 12.300 und folgt somit erneut dem Shortanlauf der Vorwoche, könnte dies zu etwas schärferen Abgaben führen und dafür sorgen, dass die Tiefs nahe der 12.125 auch schnell unterschritten werden. Die nächsten Ziele liegen nahe der 12.075 und 12.000.

EUR.USD

Der EUR.USD schaffte es eindrucksvoll, die in der vergangenen Analyse angedachte Seitwärtszone zu verlassen und bot mit dem Triggerbereich um die Marke von 1,0990 einen nahezu perfekten Einstieg. Gerade eine am Mittwoch eingetretene Shortmomentum-Bewegung gab diesem Szenario Schwung und so konnte der Zielbereich von 1,0925 am Donnerstag sauber angelaufen werden. Der Freitagsschlusskurs lag schließlich nahe der 1,0940 und somit rund 50 Ticks tiefer als der Schlusskurs der Handelswoche zuvor.

Die seit Monaten laufende Abwärtsbewegung sollte auch vorerst weiter im Auge behalten werden. Es ist auch nicht auszuschließen, dass die nächsten Unterstützungen wie 1,0875 und auch 1,0850 zeitnah angelaufen werden könnten. Unterhalb des richtungsentscheidenden Widerstandes von 1,0970/1,0975 wären Verkaufsgedanken somit durchaus denkbar. Erst ein Überschreiten dieser wichtigen Zone könnte zu einer vorläufigen Trendunterbrechung führen und eine Erholung in Richtung 1,1025 nach sich ziehen. Kaufgedanken wären folglich denkbar, sollten jedoch situativ geprüft werden.

Bund-Future (Kontrakt 12-19)

Unmittelbar am Montag zeigte der Bund-Future mit einer sauberen Aufwärtsbewegung, dass eine Weiterführung der vorwöchigen Erholung anzustehen scheint. Er überschritt den richtungsentscheidenden Bereich von 174,00. Dieser blieb im Laufe der Handelswoche dann auch eine deutliche Unterstützung und bot diverse Möglichkeiten für gewinnbringende Käufe, wobei der Zielbereich von 175,00 nur knapp verfehlt wurde. Der Freitagsschlusskurs lag dann nahe der 174,30 und somit rund 80 Ticks höher im Vergleich zum Vorwochenschlusskurs.

174,00 sollte auch in der kommenden Handelswoche die Linie im Sand sein. Kurse darüber stehen aus charttechnischer Sicht weiterhin eher für interessante Kaufsetups, wobei die Ziele 175,00 und auch 175,30 weiterhin als anlaufbar gelten. Geht es für den Bund-Future jedoch dauerhaft unter 175,00, könnte erneutes Abwärtsmomentum eintreten und damit einhergehend der Bereich von 172,50 wieder erreicht werden. In diesem Fall sollten gegebenenfalls Verkaufsgedanken favorisiert werden.

S&P Future (Kontrakt 12-19)

Im S&P Future bestimmte der Dienstag der vergangenen Handelswoche den Trendvorteil für die übrigen Handelstage der Woche. Am Montag versuchte der Markt nochmals Stärke zu beweisen und rangierte oberhalb der richtungsentscheidenden Zone von rund 2.980,00. Im Laufe der Handelswoche konnte dann ein Tief nahe der 2.950,00 ausgebaut werden und auch der Wochenschlusskurs lag zum Freitagabend relativ niedrig nahe der 2.963,00.

Als richtungsentscheidend sollte in der kommenden Handelswoche weiterhin die Zone von rund 2.980,00 gewertet werden. Darunter sollte aus charttechnischer Sicht weiterhin eher die Abwärtsseite interessant sein. Wichtig ist jedoch zu beachten, dass der Bereich um die Marke von 2.937,50 ein übergeordnetes wichtiges Unterstützungsniveau darstellt und somit gegebenenfalls stattfindende Abwärtsmoves etwas bremsen könnte. Steigt der Markt wieder merklich über 2.980,00, sollten Shortgedanken etwas zurückgestellt werden und die Käuferseite könnte wieder mehr Bedeutung gewinnen. Realistische Ziele wären die Marken 3.000,00 und auch 3.012,50.

 

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