Unser Ausblick auf die Fundamentaldaten

DAX mit großen Schritten zurück zur 10.000-Punkte-Marke – EZB-Leitzins auf Rekordtief

In der abgelaufenen Handelswoche gewann der deutsche Leitindex DAX verloren geglaubtes Terrain mit beeindruckender Stärke zurück. Die EZB mit ihrem Überraschungsmanöver einer nochmaligen Leitzinssenkung auf 0,05 Prozent hatte wohl einen großen Anteil an einer mehr als freundlich tendierenden Börse. Am Ende der Woche ging der DAX mit 9.747,02 Punkten aus dem Xetra-Handel, auf Wochensicht schloss er mit einem Plus von 2,92 Prozent. Der X-DAX notierte um 22:15 Uhr mit 9.789,28 Punkten sogar nochmals deutlich freundlicher. Der Dow Jones hingegen schloss am Freitag an der Wall Street mit 17.137,36 Punkten nur leicht fester mit einem Wochenplus von 0,23 Prozent. Der NASDAQ 100 beendete die Woche an der Technologiebörse NASDAQ bei 4.089,918 Punkten, das Wochenergebnis blieb auch hier mit mageren 0,18 Prozent im Plus hinter so mancher Erwartung zurück. Der S&P 500 brachte es mit 2.007,71 Punkten auf ein Wochenplus von 0,22 Prozent, schloss aber immerhin oberhalb der 2.000er-Marke. Die Feinunze Gold gab auf Wochensicht um 1,45 Prozent nach und kostete zum Handelsschluss 1.268,30 US-Dollar. Rohöl der Nordseesorte Brent stand bei 100,907 US-Dollar pro Fass und damit nur knapp oberhalb der 100-Dollar-Marke, auf Wochensicht ein Verlust um 2,13 Prozent. Die europäische Gemeinschaftswährung Euro war der wahre Verlierer der Handelswoche. Durch die abermalige Zinssenkung sackte der Euro gegenüber dem US-Dollar dramatisch ab und gab auf Wochensicht um 1,41 Prozent nach. Damit notierte der Euro zum Wochenschluss bei 1,2948 US-Dollar. Der Euro-Bund-Future verzeichnet zum Ende der Woche mit 151,04 Zählern nach einer turbulenten Handelswoche weiterhin Stärke. Am Montag findet der Wechsel vom September- in den Dezember-Kontrakt statt. Dieser notiert zum Wochenschluss rund 200 Zähler darunter mit 149,06 Punkten. Er indiziert damit die zehnjährige Bundesanleihe mit einer Rendite von 0,93 Prozent. Für die nächste Woche plant die deutsche Finanzagentur Auktionen: Am Montag gibt eine Neuemission von Sechs-Monats-Bubills im Volumen von 2 Mrd. Euro aus, am Mittwoch zehnjährige Bundesanleihen im Volumen von 5 Mrd. Euro – auch hier handelt es sich um eine Neuemission.

Internetriese Alibaba plant den größten Börsengang der Geschichte

Wer Alibaba nicht kennt, der sollte das chinesische Unternehmen näher betrachten. Alibaba ist eine chinesische Online-Handelsplattform, die 2013 Handelsvolumina in Höhe von 248 Mrd. US-Dollar abgewickelt hat. Dagegen sehen sogar Amazon und eBay zusammen blass und klein aus. Alibaba vereint 231 Mio. Käufer und 8 Mio. Verkäufer. Der Grund für diese Zahlen ist schnell erklärt. China ist das bevölkerungsreichste Land der Erde und mit geschätzten 600 Millionen Internetnutzern auch der weltgrößte Online-Markt. Das übliche Spiel an der Börse wird auch bei Alibaba stattfinden – Altaktionäre nutzen den Börsengang, um sich von ein paar Anteilen zu trennen. Die wichtigsten Großinvestoren Softbank, Yahoo sowie der Alibaba-Gründer und ¬ CEO Jack Ma (er gilt übrigens als der reichste Mann Chinas) werden ein paar Aktien auf den Markt geben. Zuletzt kursierte am Markt eine Preisspanne in Höhe von 60 bis 66 US-Dollar je Anteilsschein. Es sollen 320 Mio. Aktien angeboten werden. Die Marktkapitalisierung dürfte nach Google und Facebook die dritthöchste an den US-Börsen werden. Alibaba will bei dem IPO bis zu 21,1 Mrd. US-Dollar erlösen. Die Bewertung läge damit bei 162,7 Mrd. US-Dollar. Spätestens dann kennt jeder Alibaba.

US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag auf den zweiten Blick keine Enttäuschung

Die US-Arbeitsmarktdaten/NFP-Daten (non-farm payrolls) vom Freitag enttäuschten zunächst vom reinen Zahlenwerk her. Erwartet wurden 230.000 neu geschaffene Stellen, doch es wurden im Monat August nur 142.000 geschaffen. Diese neuen Stellen wurden jedoch zur Freude einiger genau analysierender Markteilnehmer in Sektoren mit erhöhter Bedeutung für die US-Wirtschaft ausgemacht, nämlich in Industriesektoren mit weiter großem Wachstumspotenzial wie dem Dienstleistungssektor, dem Bausektor, dem Gesundheitswesen und der Pharmabranche. Zudem bedeuten schwache Arbeitsmarktdaten weiterhin eine mögliche Hinauszögerung des QE-Abbaus (tapering) und einer etwaigen US-Zinsanhebung. Je später die Zinsen angehoben werden, desto länger bleibt der immense Zinsvorteil des US-Aktienmarktes erhalten.

Online Broker LYNX:
Profitieren Sie von den vielen Vorteilen

LYNX hat eine Menge zu bieten und ist nicht umsonst seit Jahren einer der besten Online-Broker - Bestellen Sie jetzt unser kostenloses Informationspaket oder eröffnen Sie das Depot direkt online und überzeugen Sie sich selbst

Information package image
Inhalt Informationspaket
  • Broschüre mit detaillierten Informationen über LYNX
  • Tarifvergleich
  • Depoteröffnungsantrag
Pflichtfeld
    Ich möchte den LYNX Börsenblick kostenlos per E-Mail erhalten: Täglich 10 aktuelle Aktien-News von unseren Börsenexperten, wie Achim Mautz. Die optimale Unterstützung für Ihr Trading.
    • oder
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Mit Betätigen der "Gratis Infopaket anfordern"- bzw. "Direkt Depot online eröffnen"-Schaltfläche erklären Sie sich mit dem Empfang der Informationsunterlagen von LYNX einverstanden. Sie erlauben LYNX, gegebenenfalls schriftlich, telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit Ihnen aufzunehmen, um Sie über Produkte und Dienstleistungen zu informieren. Die Erlaubnis kann jederzeit schriftlich an service@lynxbroker.ch widerrufen werden.
Contact icon EINFACH ANRUFEN
+41 435086312
Contact icon SCHREIBEN SIE UNS
SERVICE@LYNXBROKER.CH
Contact icon FREUNDSCHAFTSWERBUNG
KUNDEN EMPFEHLEN LYNX
Contact icon HÄUFIG GESTELLTE
FRAGEN