Small Caps – Die besten US-Nebenwerte 2019

Manchmal kommt es eben doch auf die Größe an: US-Small Caps haben in den vergangenen Jahren in Bezug auf die Performance die größeren Werte regelmäßig geschlagen und waren so die heimlichen Börsen-Stars. Unter den zahlreichen unbekannten kleineren Aktien, die oft unter dem Radar der meisten Analysten fliegen, befinden sich immer wieder „Perlen“, mit denen Investoren mehrere Hundert Prozent Kursgewinn einfahren.

Die heimlichen Börsenstars: Diese wachstumsstarken US-Small Caps fliegen noch unter dem Radar der Analysten

Zuletzt hinkten die kleinen Werte den Größeren jedoch vor allem in den USA etwas hinterher. Wir haben uns für Sie angesehen, mit welchen amerikanischen Small Caps (Cap = Kurzform für Market Capitalization) Sie bei der erwarteten Aufholjagd der US-Nebenwerte auf die Überholspur des Aktienmarkts wechseln können.

Was sind Small Caps?

Weltweit gibt es etwa 15.000 Aktiengesellschaften, die an regulierten Börsen notiert sind. Etwa 6.000 davon zählen zu den kleineren Werten, den sogenannten Small- bzw. Micro Caps (zu Deutsch: Nebenwerte). Größere börsennotierte Firmen werden hingegen als Mid Caps oder Large Caps (Blue Chips) oder einfach zu Deutsch als Standardwerte bezeichnet. Was als Small Cap gilt, ist jedoch relativ und die Grenzen sind fließend: So zählen in Deutschland nur Aktien mit einem Gesamtbörsenwert bis 500 Mio. Euro als Small Caps. Im US-Index Russell 2.000 Index hingegen, der die 2.000 Aktien mit der niedrigsten Marktkapitalisierung in den USA enthält, sind auch Werte mit einer Börsenkapitalisierung von zehn Milliarden USD enthalten. Eine Aktiengesellschaft dieser Größenordnung käme hierzulande fast schon als DAX-Kandidat in Frage. In den USA gilt ein börsennotiertes Unternehmen in der Regel bis zu einer Größe von 10 Mrd. USD als Small Cap und bis 30 oder 50 Mrd. USD als Mid Cap.

David schlägt Goliath: Regelmäßige Outperformance der Small Caps

Der Nebenwerte-Index Russell 2.000 stieg von Anfang 2016 bis Herbst 2018 von 943 Punkten im Hoch auf 1.740 Zähler – ein beachtliches Plus von +85%. Im selben Zeitraum stieg der S&P 500 Index, der die 500 größten US-Aktien enthält von 1.991 Punkten auf 2.940 Zähler.  Ein Anstieg, der mit +48% gerade bei etwas mehr als der Hälfte der Nebenwerte-Performance liegt. Der Dow Jones Index mit den 30 größten US-Aktien stieg von 17.063 auf 26.951 Punkte und erzielte so immerhin ein Plus von +58%. An die Performance des Russell 2.000 kommt das trotzdem bei weitem nicht heran.

Aufholpotenzial bei den kleineren US-Aktien

Auch in den Vorjahren lieferten Klein- und Kleinstwerte trotz vergleichsweise höheren Schwankungen eine solide Outperformance. Das ist übrigens ein weltweites Phänomen: Der MSCI World Small Cap Index verzeichnete in den vergangenen zehn Jahren ein Plus von 274% während der große Bruder MSCI World „nur“ +195% Kursgewinn ablieferte. Betrachtet man den US-Markt, so hinken die US-Nebenwerte den Standardwerten seit Jahresbeginn 2019 allerdings etwas hinterher und haben deshalb einiges an Aufholpotenzial.

Amerikanische Nebenwerte: Klein aber oho!

Während Nebenwerte hierzulande eher stiefmütterlich behandelt werden, ist der US-Markt für Nebenwerte für Anleger besonders attraktiv: Das Segment hat fast dasselbe Marktvolumen wie der gesamte europäische Aktienmarkt und ist zudem ähnlich liquide. Die Gewinne amerikanischer Small Caps fallen in der Relation im Schnitt etwa doppelt so hoch aus wie die der Großkonzerne. Und diese erzielen einen großen Teil ihrer Gewinne auch nur durch Aktienrückkäufe – zum Teil sogar auf Pump. Kleinere Unternehmen hingegen steigern ihre Gewinne vor allem durch organisches Wachstum. Auch in Krisen gelten kleine Unternehmen als flexibler und können Restrukturierungen leichter und schneller umsetzen als die großen Dickschiffe.

Steuersenkungen und Bürokratieabbau stärken kleinere und mittlere Unternehmen

Ein weiterer Vorteil von US-Nebenwerten: Von den Handelskriegen die US-Präsident Donald Trump z.B. mit China anzettelt sind die meisten kleineren Unternehmen nur geringfügig betroffen, denn der Heimatmarkt in den USA bietet für viele Firmen erst einmal ausreichende Absatzpotenziale, bevor die internationale Ausrichtung vorangetrieben wird.

Kleinere und mittlere Unternehmen sind zudem auch die größten Nutznießer der Steuersenkungen durch die Trump-Regierung. Außerdem möchte der US-Präsident die Unternehmen durch den Abbau von Bürokratie entlasten: „Small Caps dürften von einem gelockerten regulatorischen Umfeld überproportional profitieren und sind nach wie vor die bessere Wahl“, so Cormac Weldon vom Fondsanbieter Artemis. Small Caps würden eher aus dem Blickfeld der Analysten verschwinden als Large Caps. „Dies sorgt für Preisineffizienzen und bietet neue Chancen für aktive Anlagestrategien“, so der Fondsmanager. Anleger sollten daher den US-Nebenwertemarkt mehr in den Blick nehmen.

Die besten US Small Cap ETFs

Wer in US-Small Caps investieren möchte, der kann dies beispielsweise über eine Vielzahl von ETFs. Besonders gut haben sich zuletzt der iShares MSCI USA Small Cap UCITS ETF (ISIN: IE00B3VWM098 – Symbol: SXRG – Währung: EUR), der Amundi Russell 2000 UCITS ETF (ISIN: LU1681038672 – Symbol: RS2K – Währung: EUR) oder der Invesco Russell 2000 UCITS ETF (ISIN: IE00B60SX402 – Symbol: SC0K – Währung: EUR) entwickelt. Alle drei ETFs sind über LYNX ab 5,80 Euro pro Trade handelbar.

Die besten amerikanischen Small Caps (Nebenwerte) 2019

Für Anleger mit guten Nerven, die sich durch vergleichsweise höhere Kursschwankungen der Small Caps nicht aus der Ruhe bringen lassen, bieten kleine Einzelwerte aus aufstrebenden Branchen zur Depotbeimischung und Depotdiversifizierung attraktive Kurschancen. Nachfolgend finden Sie die unserer Meinung besten US Nebenwerte 2019.

Realpage – Softwarelösungen für das Immobilienmanagement

Realpage (ISIN: US75606N1090 – Symbol: RP – Währung: USD) ist ein weltweit führender Anbieter von Software und Datenanalyse für die Immobilienbranche. Kunden nutzen die Plattform, um die Profitabilität zu verbessern und so die Kapitalrendite zu steigern. Das 1998 gegründete Unternehmen aus Texas hat weltweit bereits mehr als 12.000 Kunden aus der Immobilienwirtschaft und verfügt über Niederlassungen in Nordamerika, Europa und Asien.

Marktwachstum gerade erst in der Anfangsphase

Die Softwarelösungen von Realpage helfen Eigentümern, Verwaltern und Investoren verschiedenster Objekttypen beispielsweise bei Verwaltung, Mieter-Services, Instandhaltung, Kosten- und Risikomanagement, Marketing und Verkauf. Zu den Objektarten zählen konventionelle Mietwohnungen und Sozialwohnungen sowie Einrichtungen für Studenten, Familien und Senioren. Aber auch Ferienanlagen oder Militäreinrichtungen lassen sich mit den cloudbasierten Softwareprodukten effizient verwalten. Im letzten Quartalsbericht schrieb das Unternehmen: „Der Einsatz von Datenanalyse und Software im Bereich Vermietung befindet sich in einem frühen Stadium eines Durchbruchs am Markt“

Starkes Wachstum und steigende Profitabilität

Das durchschnittliche Umsatzwachstum betrug in den letzten drei Jahren +22%. Noch deutlicher stiegen aber die Gewinne: Das jährliche Gewinnwachstum des Unternehmens lag 2015 bei +41%, dann bei +38%, +22% und zuletzt 2018 wieder bei starken +62%. Positiv ist auch, dass die Vorsteuer-Rendite seit 2014 von 12,5% auf 15%, 17,4%, 18,9% und 21,1% im letzten Jahr anzog, das Unternehmen wird mit steigenden Umsätzen stetig profitabler. Auf Quartalsbasis lag das Gewinnwachstum in den vergangenen drei Quartalen im Schnitt bei +43%. Für das Gesamtjahr 2019 wird nach dem starken Vorjahr ein etwas moderateres Gewinnwachstum von +18% auf 1,76 USD je Aktie erwartet – positive Überraschungen sind natürlich nicht ausgeschlossen. Im Folgejahr 2020 wird dann mit einem Gewinn je Aktie von 2,07 USD gerechnet.

Aktie vor neuen Allzeithochs

Die Realpage-Aktie befindet sich seit dem Börsengang im Jahr 2010 (Ausgabepreis 11 USD) in einem stetigen Aufwärtstrend. Nachdem Anfang 2018 ein Hoch von ca. 66 USD erzielt wurde, nähert sich die Aktie diesem nun bereits zum zweiten Mal an und notiert aktuell bei ca. 63,50 USD. Die Aussichten das Kursniveau zu übertreffen und neue Allzeithochs zu erzielen sind hervorragend. Mit rund 6 Mrd. USD Marktkapitalisierung und einem täglichen Handelsvolumen von durchschnittlich ca. 40 Mio. Euro ist der Wert kein kleiner Small Cap mehr.

Spannender US-Nebenwert mit glänzenden Wachstumsaussichten

RealPage ist Marktführer in einem Wachstumsmarkt, der gerade am Entstehen ist, denn in der Immobilienwirtschaft steht der Einsatz von Software und Datenanalyse noch relativ am Anfang. Je weiter die Verbreitung und Marktdurchdringung voranschreitet, desto stärker dürfte auch RealPage wachsen. Davon sollte dann auch die Aktie entsprechend profitieren. Langfristig betrachtet hat RealPage daher beste Chancen den Status als Small Cap hinter sich zu lassen und in die Riege der Mid Caps aufzusteigen. Zunächst gilt es jedoch ein neues Allzeithoch zu erobern und so den Weg für weitere Kursanstiege zu ebnen.

Qualys: IT-Sicherheit in Zeiten der Digitalisierung

Qualys (ISIN: US74758T3032 – Symbol: QLYS – Währung: USD) ist Pionier und führender Anbieter für cloudbasierte Sicherheits- und Compliance-Lösungen in Firmen und Organisationen. Das im Jahr 1999 gegründete Unternehmen war der erste Anbieter, der Schwachstellen-Management-Lösungen als Anwendungen cloudbasiert d.h. über das Internet mit einem sogenannten „Software-as-a-Service“ -Modell lieferte.

Jährlicher Schaden durch Cyber Angriffe: 675 Mrd. USD

Im Zuge der Digitalisierung nehmen Hackerangriffe immer mehr zu. Um sich gegen Schäden von Cyber-Angriffen, Datenverlusten oder -missbrauch abzusichern müssen Unternehmen IT-Sicherheitsfirmen engagieren. Einem Bericht des Analysehauses Deloitte zufolge wird fast die Hälfte aller Unternehmen wöchentlich per Internet attackiert, die meisten davon sogar täglich. Vor fünf Jahren lag die Zahl der Vorfälle noch nicht mal halb so hoch. Je größer ein Unternehmen, desto häufiger sind Hackerangriffe, bei denen nicht selten auch größere finanzielle Schäden entstehen. Weltweit wird der so entstandene ökonomische Schaden bereits auf 675 Mrd. USD geschätzt, ein großer Teil davon entfallen auf die USA. Kein Wunder, dass der Markt für IT-Sicherheit seit vielen Jahren stetig wächst und aktuell auf ein jährliches Wachstum von +9% kommt.

Cloud-Plattform schützt vor Datenklau und Hackerangriffen

Cyber Security ist ein Trend, in den es sich zu investieren lohnt – wenn man genau hinschaut und die richtigen Werte entdeckt. Einer davon könnte Qualys sein. Die Plattform des Unternehmens basiert auf einer modernen, Cloud- und Microservices-basierten Architektur, die eine erweiterbare, leistungsstarke und vor allem sicherere IT-Umgebung gewährleistet. Verschiedene Apps helfen dabei, die IT-Sicherheit zu vereinfachen und die Compliance-Kosten zu senken. Mittels künstlicher Intelligenz werden Sicherheitsanwendungen bei Bedarf bereitgestellt, so dass das komplette Spektrum an IT-Sicherheit, Kontrolle und Compliance abgedeckt und automatisiert werden kann. „Mit dieser dynamischen Plattform stellen wir eine hochskalierbare Lösung zur Verfügung, die eine vollständige Übersicht über alle lokalen Endpunkte, Clouds und mobilen Umgebungen vermittelt. So wissen Unternehmen stets über ihren Sicherheitsstatus Bescheid und können entsprechend reagieren“, erklärt Philippe Courtot, CEO von Qualys,

Überdurchschnittlich starkes Gewinnwachstum

In den vergangenen drei Jahren stiegen die Umsätze von Qualys im Schnitt um +19%, während die Gewinne überdurchschnittlich um +36% p.a. zulegten. In den letzten drei Quartalen beschleunigte sich das Gewinnwachstum auf +51% im Schnitt. Für 2019 gehen die Analysten von einer moderaten Gewinnsteigerung im knapp zweistelligen Bereich auf 1,93 USD je Aktie aus. 2020 sollen dann bereits 2,22 USD Gewinn pro Aktie erzielt werden.

Letzte Hürde für die Aktie: Widerstandsbereich bei 96 USD bis 98 USD

Die Aktie von Qualys befindet sich seit dem Börsengang im Jahr 2012 (Ausgabepreis 12 USD) in einem Aufwärtstrend, mittlerweile beträgt der Börsenwert des Unternehmens bei einem Aktienkurs von 90 USD in etwa 3,5 Mrd. USD. Ein hartnäckiger Widerstand im Bereich 96 USD bis 98 USD konnte in bislang 5 Anläufen nicht überwunden werden. Charttechnische Widerstände werden jedoch von Test zu Test schwächer, so dass ein Überschreiten beim nächsten Anlauf sehr wahrscheinlich ist. Vergleichbar ist ein Chartwiderstand am ehesten mit einer verschlossenen Türe, die mit jedem Tritt etwas mehr nachgibt, bis sie schließlich auffliegt. Dann dürfte die Qualys-Aktie dynamisch auf neue Allzeithochs klettern.  Der Weg dürfte dann für weitere Kursgewinne geebnet sein.

Ende des Wachstums nicht in Sicht: Steigender Börsenwert erwartet

Qualys bewegt sich mit innovativen Lösungen auf einem absoluten Zukunftsmarkt. Je mehr Daten im Zuge der Digitalisierung entstehen und fließen, desto mehr Absicherungsbedarf. Mit der Small Cap Aktie können Sie also hervorragend auf den Trend Cyber Security setzen. Denn der Spezialist für Netzwerksicherheit und Compliance profitiert in erster Reihe von der steigenden Datenflut und dem Bedarf nach Sicherheit und Kontrolle. Ein Ende des Wachstums ist nicht in Sicht. Deshalb dürften Umsätze und Gewinne von Qualys auch in den kommenden Jahren überproportional zum Markt wachsen. Das wiederum wird sich dann mit Sicherheit auch entsprechend in einem steigenden Börsenwert niederschlagen.

Ciena: Infrastruktur für Telekom- und Kabelnetzwerke vor dem Comeback

Ciena (ISIN: US1717793095 – Symbol: CIEN – Währung: USD) mit Sitz in Maryland, USA ist ein führender Hersteller von intelligenten optischen Netzwerken und Zubehör. Gegründet wurde die Ciena Corporation im Jahr 1992 mit Fokus auf optische Übertragungstechnik z.B. die damals neuen Breitband- und Glasfaserkabel. Damit gilt das Unternehmen als technologischer Pionier und Vorreiter, der den Weg für ein kostengünstiges Internet geebnet hat. Zur Glanzzeit des Unternehmens um die Jahrtausendwende erreichte die Aktie Höchstkurse von mehr als 1.000 USD, bevor der Absturz auf Kurse von 5 USD folgte. Ciena verschwand in der Versenkung und fristete abgesehen von wenigen Börsen-Strohfeuern ein Dasein als Nischenanbieter und Small Cap mit einer zeitweisen Marktkapitalisierung von weniger als 1 Mrd. USD.

Effizienz und Geschwindigkeit für Datennetzwerke

In den vergangenen Jahren wurde der Produktumfang deutlich erweitert und besteht heute aus Lösungen für Zugangsnetze, sogenanntes Packet Switching, Datentransport und -switching, Netzüberwachung sowie Netzdienstleistungen und Software. Mittlerweile verfügt Ciena über mehr als 2.000 technologische Patente. Die Ethernet-Schaltungen und -Systeme werden von Telekom- und Kabeldienstanbietern für eine automatisierte Netzinfrastruktur benötigt, um deren Effizienz und Geschwindigkeit zu steigern. Insgesamt werden bereits mehr als 1.500 Geschäftskunden in über 35 Ländern Geräte, Software und Services angeboten mit denen Netzwerke an die sich ständig ändernden Anforderungen angepasst werden können.

Namhafte Kunden wie Deutsche Telekom, Vodafone, Samsung oder AT&T

Auf der Kundenliste finden sich Unternehmen wie die Deutsche Telekom, Vodafone, Samsung oder AT&T. Neben der Bereitstellung von Netzwerktechnik und -diensten gehört zum Angebotsspektrum auch die Verwaltung des Sprach-, Video- und Datenverkehrs in Kommunikationsnetzen. Nach dem Kauf des Konkurrenten Acacia Communications durch den Netzwerkriesen Cisco Systems sehen Analysten Ciena als klaren Gewinner, denn einige ehemalige Acacia Kunden dürften nun zu Ciena überlaufen.

Starker Wachstumsschub ab dem Geschäftsjahr 2018/2019

In den vergangenen drei Jahren stiegen die Umsätze moderat, im Schnitt um +9% p.a. und auch die Gewinne stiegen nur leicht um durchschnittlich +4%. Doch zuletzt zogen Umsätze und Gewinne deutlich an und es zeichnet sich ein regelrechter Wachstumsschub ab. Im ersten Halbjahr 2018/19 stiegen die Umsätze um +19,5% auf 1,644 Mrd. USD.

Allein im zweiten Quartal wurde ein Gewinn von 0,48 USD je Aktie (+109% zum Vorjahr) gemeldet. Das war deutlich mehr als die von den Analysten erwarteten 40 Cent pro Aktie. Auch die Umsatzerwartungen von 816 Mio. USD wurden mit 865 Mio. USD erheblich übertroffen. Im Gesamtjahr soll der Gewinn von 1,35 USD im Vorjahr um +48% auf 2,00 USD steigen und dann im kommenden Geschäftsjahr 2019/20 bereits 2,47 USD je Aktie betragen.

Aktie wieder im Aufwärtstrend.

Ciena tätigt umfangreiche Aktienrückkäufe und hat allein im 2. Quartal 1,2 Mio. Aktien im Gesamtwert von 45 Mio. USD zurückgekauft. Neben der erfreulichen Geschäftsentwicklung unterstützt auch dies die zuletzt sehr positive Aktienkursentwicklung: Seit einigen Jahren befindet sich die Ciena-Aktie wieder auf dem aufsteigenden Ast und notiert aktuell im Bereich eines 10-Jahres-Hochs. Als die jüngsten Quartalsergebnisse bekannt gegeben wurden, mit denen die Analystenerwartungen weit übertroffen wurden, vollzog die Aktie einen regelrechten Freudensprung und stieg am Folgetag um +27% auf bis zu 46 USD. Seitdem hielt sich die Aktie hervorragend und nähert sich dem Zwischenhoch nun wieder schrittweise an. Nun gilt es diesen kurzfristigen Widerstand aus dem Weg zu räumen, um dann den Bereich 50 USD bis 56 USD in Angriff zu nehmen – ein entscheidender Widerstandsbereich. Denn hier prallte die Aktie seit dem Platzen der Internetblase mehrmals ab, zuletzt Ende 2008.

Aktie mit langfristigem Potenzial

Dank hoher Investitionen in Forschung und Entwicklung, neuen, innovativen Produkten und einer steigenden Kundennachfrage befindet sich Ciena nach Jahren des Darbens wieder auf einem beschleunigten Wachstumskurs. Ansehnliche Margen- und Gewinnsteigerungen sorgen dafür, dass die Aktie auf dem aktuellen Kursniveau von ca. 44 USD nicht teuer bewertet ist. Die Aktie vor allem für Anleger geeignet, die auf ein langfristiges Comeback des ehemaligen Highflyers setzen möchten. Die Voraussetzungen dafür, dass Ciena vom Small Cap-Niveau wieder in andere Bewertungsregionen vorstoßen könnte, waren nie besser.

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Sascha Sadowski

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