Marathon Petroleum Aktie aktuell Marathon kassiert 21 Milliarden

News: Aktuelle Analyse der Marathon Petroleum Aktie

In diesem Artikel

Marathon Petroleum
ISIN: US56585A1025
Ticker: MPC
Währung: USD

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Zur Marathon Petroleum Aktie

Marathon Petroleum ist einer der grössten Betreiber von Erdölraffinerien in Nordamerika.

Rohstoffe und die Nadel im Heuhaufen

Mit dem Risiko mich zu wiederholen: Ich mag den Rohstoffsektor nicht besonders. In keinem Bereich ist es schwieriger zu investieren.

Die Bewertungen sind tendenzielle immer zu hoch, denn neben dem eigentlichen Wert des Unternehmens, wird immer auch auf einen steigenden Rohstoffpreis spekuliert.

In Wirklichkeit kann aber niemand sagen, wo der Gold- oder Rohölpreis in einem oder drei Jahren notieren wird.
Die Produzenten müssen aber heute entscheiden, wie viel sie in Förderkapazitäten und Ähnliches investieren wollen.

Sinkt dann der Rohstoffpreis, steht die Branche schnell mit dem Rücken zur Wand. Denn der Kapitalbedarf und Schulden sind in dem Sektor ebenfalls notorisch hoch.
Wie die Kurse dann in den Keller gehen, haben wir kürzlich erst wieder erlebt.

All diese Faktoren führen dazu, dass die meisten Aktien in diesen Sektoren Underperformer sind. Sie laufen in unregelmässigen Abständen gut – wenn der jeweilige Rohstoffpreis gerade haussiert. In der Zwischenzeit sieht es meist mau aus. Das macht es für Anleger nicht gerade einfach und daher wären die meisten gut beraten, Rohstoffwerte einfach links liegenzulassen.

Sie verpassen nichts, die erfolgreichsten Investoren der Welt halten ganz überwiegend auch keine oder kaum Rohstoffaktien. Ich halte es ebenso.

Zu Marathon Petroleum hatte ich mich dennoch positiv geäussert und das hat vor allem zwei Gründe.

Das Nadelöhr

Für die Betreiber von Raffinerien gelten diese Probleme aber nur bedingt, vor allem in Nordamerika.

Dort ist die Fördermenge durch Fracking extrem gestiegen, neue Raffinerien werden aber nicht gebaut. Man bekommt keine Genehmigungen und niemand will Unsummen investieren.

Dadurch hat sich der Engpass am Ölmarkt in Richtung Verarbeiter und Raffinerien verschoben. Dementsprechend kann man in diesem Segment gutes Geld verdienen.

All das hat dazu geführt, dass Marathon den Umsatz in den letzten zehn Jahren verdoppelt und den Gewinn zwischenzeitlich verfünffacht hat, auch wenn beides dank Corona gerade auch wieder eingebrochen ist.

Übergeordnet haben wir es hier aber mit einem der klaren Outperformer im Sektor zu tun. Man unterscheidet sich ganz erheblich von der breiten Masse: Man hat einen konstant positiven Cashflow.
Daher halten sich die Schulden in Grenzen, man kann sich eine ordentliche Dividende und Buybacks leisten.

Bezogen auf das Vorjahresergebnis kommt Marathon derzeit auf einen P/FCF von 6. Das ist nicht gerade viel.

21 Milliarden

Bereits als ich mich zum ersten Mal mit dem Unternehmen beschäftigt habe, wurde mir schnell klar, dass eine Aufspaltung Sinn ergeben würde.

Denn die niedrige Bewertung ergibt vielleicht Sinn, wenn es sich um ein zyklisches Rohstoffgeschäft handelt, jedoch nur bedingt für einen Raffineriebetreiber und keinesfalls für die Tochter Speedway.

Mit mehr als 6.000 Niederlassungen ist Speedway der drittgrösste Betreiber von Tankstellen und Convenience-Stores in den USA. Das ist ein stabiles und planbares Geschäft. Eigenständig wäre das KGV wohl deutlich höher als das der Muttergesellschaft.

Genau aus diesem Grund hat man auch eine Abspaltung beschlossen. Neben einem Verkauf hätte aus meiner Sicht auch ein Börsengang Sinn ergeben.
Im Februar hatte man sich eigentlich schon mit 7-Eleven auf eine Übernahme geeinigt, die Japaner machten dann aber plötzlich einen Rückzieher. Jetzt scheint der Deal doch noch zustande zu kommen.

7-Eleven übernimmt Speedway für 21,0 Mrd. USD.

Was bedeutet das für Marathon?

Marathon selbst ist an der Börse aktuell nur 24,8 Mrd. USD Wert. Das wird man bald nahezu an Barmitteln besitzen.
Da muss man nicht mehr viel rechnen, obwohl natürlich auch Schulden vorhanden sind.

Einen Teil der Einnahmen soll für die Tilgung von Schulden verwendet werden. Ein bedeutender Teil soll aber auch an die Aktionäre fliessen. Man darf also mit einer Sonderdividende und Buybacks rechnen.

An sich alles positiv. Um zu sehen, ob hier ein Mehrwert für die Aktionäre von MPC geschaffen wird, sollte die Bewertung von Speedway dennoch deutlich über dem des Gesamtkonzerns liegen.

Zieht man das durchschnittliche operative Ergebnis der letzten drei Jahre heran, wird Marathon aktuell mit einem Multiplikator von 10,5 bewertet.
Speedway wird für einen Multiplikator von 17,5 verkauft.
Für die Aktionäre von Marathon Petroleum ist der Verkauf eine gute Nachricht.

Vor allem, da man gleichzeitig auch noch einen 15-Jahre-Vertrag mit der neuen Speedway-Mutter geschlossen hat. In diesem Zeitraum bezieht Speedway Benzin exklusiv von Marathon.

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Chart

Die Nachricht dürfte also einen Kurssprung auslösen. Über 40 USD wäre der Weg in Richtung 42 und 45 USD frei.
Können 45 USD überwunden werden, kommt es zu einem prozyklischen Kaufsignal mit Potenzial bis 53 und 60 USD.

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Chart vom 03.08.2020 Kurs: 38,20 Kürzel: MPC - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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Vorherige Analysen der Marathon Petroleum Aktie

Marathon Petroleum ist einer der grössten Betreiber von Erdölraffinerien in Nordamerika.

Die eine Perle?

Mit der Gefahr mich zu wiederholen: Rohstoffe sind ein schwieriges Geschäft. Aufwendig, kapitalintensiv, schwer skalierbar und man kann nicht mal den Preis des eigenen Produkts bestimmen. Man kann als Produzent nur hoffen, dass die Kosten nicht schneller steigen als der Preis des eigenen Rohstoffs.
Wenn man ein wenig darüber nachdenkt, wird schnell klar, dass diese Rechnung nicht gleichzeitig für alle Sektoren aufgehen kann.
Steigt beispielsweise der Ölpreis ist das gut für diese Branche, das belastet dann aber Goldproduzenten. Steigen Edelmetalle ist die wirtschaftliche Lage in der Regel eher schlecht und Öl fällt.

Darüber hinaus muss man in diesen Branchen mit hoher Unsicherheit umgehen. Niemand weiss wo der Kurs von Silber, Rohöl & Co. in einem oder gar drei Jahren stehen wird. Investieren müssen die Unternehmen aber heute, anschliessend können sie nur noch hoffen. Planbarkeit sieht anders aus.

All diese Faktoren führen dazu, dass die meisten Aktien in diesen Sektoren Underperformer sind. Sie laufen in unregelmässigen Abständen gut – wenn der jeweilige Rohstoffpreis gerade haussiert. In der Zwischenzeit sieht es meist mau aus.
Das macht es für Anleger nicht gerade einfach und daher wären die meisten gut beraten, Rohstoffwerte einfach links liegen zu lassen.

Sie verpassen nichts, Warren Buffett hat auch keine Rohstoffaktien. Ich halte es ebenso. Dennoch hatte ich kürzlich sinniert, ob Marathon Petroleum die eine Perle im Sektor sein könnte.

Warum das denn?

Das hat gleich mehrere Gründe. Marathon Petroleum hat eine grosse Übernahme durchgeführt und im Gegensatz zu den meisten Fällen, ergibt die Transaktion aus meiner Sicht Sinn. Der Kaufpreis war in Ordnung, die Integration läuft wie erhofft.
Dennoch ist die Aktie von Marathon massiv unter Druck gekommen und hat die Hälfte an Wert verloren.

Das freut uns, denn dadurch ist das Unternehmen inzwischen attraktiv bewertet. Im laufenden Geschäftsjahr dürfte die P/E von 11,5 auf 8,5 sinken. Der P/FCF liegt aktuell bei 8,2.
Die Dividendenrendite ist mit 4,02% ansehnlich.

Speedway könnte 22 Milliarden bringen

Man findet also durchaus Argumente, die für ein Investment sprechen. Man muss aber noch tiefer eintauchen, um zu verstehen, welche Vermögenswerte bei MPC wirklich vorhanden sind.

Zum Konzern gehört auch Speedway. Mit mehr als 6.000 Niederlassungen ist Speedway der drittgrösste Betreiber von Tankstellen und Convenience-Stores in den USA.
Das ist ein stabiles und planbares Geschäft. Eigenständig wäre das KGV wohl deutlich höher als das der Muttergesellschaft.
Eine Abspaltung würde für Anleger also einen echten Mehrwert schaffen und daher hat man auch genau das beschlossen.
Der Vorstand macht übrigens nicht nur in diesem Zusammenhang einen guten Job.

Ebenso interessant wäre ein Verkauf von Speedway. Seit einigen Stunden kursieren Gerüchte, wonach die 7Eleven-Mutter Seven & I Holdings Interesse hat. Die Japaner haben das Gerücht auf Nachfrage auch nicht dementiert. („we are considering growth strategy including acquisitions“)

Berichten zufolge könnte der Kaufpreis bei 22 Mrd. USD liegen. Für Marathon wäre das ein echter Gamechanger, denn derzeit kommt der ganze Konzern nur auf einen Börsenwert von 38 Mrd. USD.
Auf Speedway entfallen aber nur ein Viertel des Konzernumsatzes und ein Fünftel des Gewinns.
Muss man da noch viel erklären?

Charttechnik

Bisher hat die Aktie kaum reagiert, vorbörslich notiert Marathon 0,71% im Plus bei 58,10 USD.

Die Aktie ist übergeordnet bullisch, der Aufwärstrend ist intakt. Oberhalb von 60 USD käme es zu einem prozyklischen Kaufsignal. Mögliche Kursziele liegen bei 66 sowie 68 und 70-72 USD.
Darüber wäre der Weg in Richtung 82 USD frei.

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Chart vom 20.02.2020 Kurs: 58,10 Kürzel: MPC - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Marathon Petroleum ist einer der grössten Betreiber von Erdölraffinerien in Nordamerika.

Rohstoffe sind ein schwieriges Geschäft

Das hat viele Gründe. Das Geschäft ist notorisch kapitalintensiv und unsicher. Ein Rohöl- oder Goldproduzent kann schliesslich weder seine Kosten noch den Preis des eigenen Produkts steuern.
Dementsprechend stark hängen die Aktienkurse am Rohstoffpreis. Das macht die Sache für Anleger keineswegs einfacher. Aus diesen und vielen anderen Gründen meide ich die Branchen weitgehend.

Die Gesamtkonstellation am Ölmarkt hat sich in den letzten Jahren aber vollkommen verändert und Marathon Petroleum ist einer der Profiteure.

Über Jahrzehnte hinweg war die Fördermenge von Rohöl das Nadelöhr. Dort lag der Engpass. Inzwischen haben wir es mit weltweiten Überkapazitäten zu tun.
Dadurch hat sich der Engpass in Richtung Verarbeiter und Raffinerien verschoben, vor allem in den USA.
Dort ist die Produktion durch Fracking enorm gestiegen, die Zahl der Raffinerien ist es allerdings nicht. Das hat sich positiv auf die Profitabilität ausgewirkt und das dürfte auch so bleiben.

Bitte nicht wieder eine Übernahme

Im Vorjahr gab Marathon Petroleum bekannt, dass man für 23 Mrd. USD den Raffineriebetreiber Andeavor kaufen wird.
Auch bei diesem Thema ist meine Haltung und die Faktenlage recht eindeutig: In den meisten Fällen wird dadurch kein Mehrwert geschaffen.

In diesem Fall dürfte das aber gelingen. Der Zukauf ergab strategisch Sinn und der Preis war vollkommen in Ordnung. Dennoch kam die Aktie von Marathon Petroleum spürbar unter Druck und verlor rund die Hälfte an Wert.
Steigende Schulden und eine Kapitalerhöhung kommen eben selten gut an.

Wie geht es weiter?

Bisher läuft die Integration von Andeavor wie gewünscht. Bereits jetzt wurden 686 Mio. USD an jährlichen Synergieeffekten erzielt. Dadurch konnte man zuletzt mehrfach die Erwartungen übertreffen.
Das Ziel von 1,40 Mrd. USD ab 2021 scheint also realistisch. Die Profitabilität wird dadurch weiter steigen.

Der Vorstand ist seit jeher sehr anlegerfreundlich. Unmittelbar nach der Übernahme und in Anbetracht des Kursverfalls hat man umfassende Buybacks beschlossen.
Im laufenden Geschäftsjahr wird man voraussichtlich 8-9% der ausstehenden Aktien zurückkaufen.
Die Dividendenrendite liegt bei 3,48%.

Der freie Cashflow fliesst also zum allergrössten Teil direkt an die Aktionäre. Bei einem P/FCF von 12 ist das eine erfreuliche Sache.

Marathon Petroleum ist sowohl absolut als auch im Branchenvergleich relativ günstig bewertet.
Während der Analyse des Unternehmens kam mir bereits recht früh der Gedanke, dass eine Aufspaltung Vorteile mit sich bringen würde. Einige Grossaktionäre scheinen das ebenfalls so zu sehen.

Tatsächlich hat man inzwischen die Abspaltung von Speedway beschlossen. Der drittgrösste Betreiber von Tankstellen und Convenience-Stores in den USA soll eigenständig an die Börse gebracht werden.
Beim Midstream-Geschäft scheint man ebenfalls für strategische Optionen offen zu sein. Ich würde Schritte in diese Richtung begrüssen. Eine Konzentration auf das Raffineriegeschäft wäre wünschenswert.

Charttechnik

Marathon Petroleum hat zwischenzeitlich fast die Hälfte an Wert verloren, der langfristige Aufwärtstrend wurde allerdings verteidigt. Ausgehend von dieser Basis ist es zu einem ersten Aufwärtsimpuls gekommen.

Nach der jüngsten Korrektur bieten sich jetzt antizyklische Käufe an. Mögliche Kaufmarken liegen bei 60 sowie 56 und 48 USD.
Ein erneuter Rücksetzer auf 48 USD erscheint aktuell aber eher unwahrscheinlich.

Mögliche Kursziele auf der Oberseite liegen bei 66 und 69 USD. Darüber kommt es zu prozyklischen Kaufsignalen mit Potenzial in Richtung 82 USD.

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Chart vom 03.12.2019 Kurs: 60,20 Kürzel: MPC - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Am Samstag kam es in Saudi-Arabien zu Drohnenangriffen auf Erdöl-Anlagen des Staatskonzerns Aramco.
Ein Angriff traf die grösste Ölraffinerie des Landes.

Dadurch dürfte sich die Tagesproduktion des Landes halbieren, von zehn auf fünf Millionen Barrel pro Tag. Das entspricht rund 5% des weltweiten Ölverbrauchs.

Dass die Kurse auf eine derartige Entwicklung mit einem Kurssprung reagieren, ist also absolut nachvollziehbar.
Von einer Sekunde auf die andere löste sich das weltweite Überangebot an Öl in Luft auf.

Derzeit notieren die Rohölsorten WTI und Brent rund 8% im Plus. Zwischenzeitlich lag das Plus bei rund 20%, de grösste Kurssprung seit 1991.

Bedeutet das Krieg?

Derzeit befindet sich Saudi-Arabien bereits in einem illegalen Krieg mit seinem Nachbarn Jemen. Die Vorgänge werden von der Weltöffentlichkeit weitgehend ignoriert und man liefert weiterhin Waffen an das islamistische Regime in Riad.

Mit den USA hatte man erst kürzlich einen Mega-Waffendeal abgeschlossen, Auftragsvolumen mehr als 100 Mrd. USD.

Die saudische Königsfamilie benötigt dringend Panzer, Kampfhubschrauber & Co, um den Jemen abzuriegeln. Selbst Medikamente lässt man nicht mehr ins Land.
Von Lebensmitteln ganz zu schweigen. Die 28 Millionen Einwohner sitzen auf dem Trockenen, zehntausende Menschen sind bereits umgekommen, hunderttausende sind vom Tod bedroht.

Hilfsorganisationen sprechen von einem „Albtraum“ und einer akuten Hungersnot.
Warum sieht die Welt einfach weg?

Die Rebellen im Jemen haben sich jedenfalls zu den Angriffen bekannt. Saudi-Arabien beschuldigt hingegen den Iran.

Die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini sprach von einer Bedrohung der Sicherheit in der Region.
Das ist sicherlich nicht untertrieben.

Am Ende könnte es zu einem Krieg führen, in dem sowohl die USA, als auch Saudi-Arabien und der Iran verwickelt werden könnten.

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Ölpreis bald dreistellig?

Die Folgen eines Krieges kann man derzeit kaum abschätzen. Der Rohölpreis dürfte dadurch jedenfalls weiter befeuert werden.

Mit all zu hohen Kurszielen wäre ich dennoch vorsichtig, denn die Saudis werden die Fördermenge so schnell wie möglich wieder hochfahren.

Darüber hinaus steht die US-Fracking-Industrie Gewehr bei Fuss.
Mit jedem Dollar, den der Rohöl-Preis steigt, werden weitere Quellen profitabel und nehmen den Betrieb auf.
Dort dürfte die Fördermenge ebenfalls schnell steigen und den Preis auf der Oberseite eingrenzen.

Doch auch ein Anstieg von 60-65 USD auf 80 oder 90 USD je Barrel haben negative Auswirkungen auf die Wirtschaft.
Vor allem wenn der Preis sehr schnell ansteigt, das könnte einen Schock auslösen.

Als ich von den Angriffen erfahren hatte, hatte ich sofort die Worte von Investorenlegende Bill Miller in den Ohren.
Demnach enden nahezu alle Bullenmärkte entweder durch einen Ölpreis-Schock, steigende Leitzinsen oder eine Rezession.

Im heutigen Handelsverlauf hat Rohöl der Sorte Brent einen Grossteil der Gewinne wieder abgegeben.
Die Meldung, dass die USA ihre strategischen Reserven nutzen werden, hat den Markt vorerst beruhigt. Vorerst.

Fällt Brent wieder unter 62,50 USD und somit in den Abwärtstrend zurück, haben die Bullen ihre Chance vertan.

Solange das aber nicht der Fall, ist Brent tendenziell bullisch. Erneute Kursgewinne in Richtung 65 und 67 USD sind jederzeit möglich.
Darüber kommt es zu einem Kaufsignal mit Kurszielen bei 69 sowie 70 und 73 USD.

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Chart vom 16.09.2019 Kurs: 64,40 Kürzel: BZ - Tageskerzen | LYNX Online Broker

Die Profiteure

Selbstverständlich profitieren aber auch viele Unternehmen von einem steigenden Ölpreis.

Darunter die Branchenriesen Royal Dutch Shell oder BP.

Aus meiner Sicht würde es aber vor allem den Fracking-Unternehmen helfen. Da wären zum Beispiel Halliburton, National Oilwell Varco und Schlumberger.
Desweiteren EOG Resources, Continental Resources, Whiting Petroleum, Marathon Oil, QEP Resources und Hess Corp.

Exxon, Chevron und ConocoPhillips sind in diesem Bereich ebenfalls stark engagiert.

Weitere Profiteure wären Zulieferer der Branche, wie der Fracking-Sand-Hersteller US Silica.

Bei viele dieser Aktien könnte es jetzt zu einer Rallye kommen. Der Sektor ist ohnehin „ausgebombt“ und seit Monaten im Sturzflug.

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