Bristol-Myers Squibb Aktie aktuell Bristol Myers: Erwartungen wieder übertroffen

News: Aktuelle Analyse der Bristol-Myers Squibb Aktie

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Bristol-Myers Squibb
ISIN: US1101221083
Ticker: BMY
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Zur Bristol-Myers Squibb Aktie

Bristol-Myers Squibb ist mit drei Dutzend zugelassenen Medikamenten einer der weltweit führenden Pharma- und Biotechkonzerne.

Kompletter Wandel

In den vergangenen zehn Jahren hat der Konzern einen tiefgreifenden Wandel vollzogen. Es wurden zahlreiche Übernahmen, aber auch Verkäufe durchgeführt.

Dadurch sind Umsatz und Gewinn im Zeitverlauf schwer vergleichbar. Unter dem Strich zeigen die Kennzahlen aber allesamt in die richtige Richtung.

Der mit Abstand grösste Schritt war die kürzlich erfolgte Übernahme von Celgene für sagenhafte 95 Milliarden USD.

Integration

Dieser Zukauf war ein gigantisches Wagnis, bringt aber viele Vorteile mit sich. Synergieeffekte in der Forschung, Materialbeschaffung und Verwaltung.

Beide Konzerne hatten zuvor eine recht grosse Abhängigkeit von wenigen Medikamenten, das hat sich jetzt geändert. Gemeinsam hat man gleich acht Produkte mit einem Jahresumsatz von mehr als 1,0 Mrd. USD.

Der Kaufpreis von Celgene war mit einem P/FCF von 10 nicht hoch gegriffen und Bristol hatte zuvor erhebliche Barmittel. Im Übernahmeprozess musste man Otezla veräussert werden, was ebenfalls 13,4 Mrd. USD einbrachte.

Die Verwässerung der Aktienbasis und Schuldenstand halten sich trotz der Mega-Übernahme also in Grenzen und glücklicherweise läuft die Integration bisher sehr erfreulich.
Die anvisierten Meilensteine hat man erreicht und übertroffen. Dementsprechend konnte man auch bei den Quartalszahlen glänzen.

Es läuft

Bei grösseren Übernahmen kann man das Thema Integration kaum überbewerten. Mit diesem Punkt steht und fällt alles.
Dass das zwei Giganten wie Bristol Myers und Celgene so gut gelingt, ist eher die Ausnahme.

Seit dem Zusammenschluss hat man in jedem Quartal die Erwartungen übertroffen, inzwischen also sechsmal in Folge.

Vergangenen Donnerstag war das wieder der Fall. Der Gewinn lag mit 1,63 je Aktie weit über den Erwartungen von 1,48 USD. Der Umsatz lag mit 10,1 Mrd. USD im Rahmen.
Die Prognose wurde leicht angehoben.

Derzeit liegt die forward P/E bei 8,4. Für den Sektor, im Vergleich zum Gesamtmarkt und den historischen Bewertungen ist das sehr wenig.
Die Dividendenrendite liegt bei 2,95%.

Auf Jahressicht ist der Umsatz um 61% und das Ergebnis um 38% gestiegen. Vergleichbar sind die Zahlen aber natürlich nicht.

Das organische Wachstum nennt Bristol nicht. Bei sieben der acht wichtigsten Medikamente konnte im ersten Halbjahr allerdings ein Wachstum erreicht werden.
Bei den zwei wichtigsten, Revlimid und Eliquis, lag das Plus bei 10 und 21%.

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Chart

Bristol Myers ist übergeordnet klar bullisch. Für antizyklische Investoren wäre die Unterstützung bei 54 USD interessant.
Nahe des Aufwärtstrends und der Unterstützung bei 47,50 USD wäre das Chance-Risiko-Verhältnis noch besser.

Über 62,50 USD käme es hingegen zu einem prozyklischen Kaufsignal. Mögliche Kursziele liegen bei 65,00 sowie 67,50 und 70,00 USD.

Aus Sicht der Bullen sollte die Aktie möglichst nicht unter 42 USD fallen.

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Chart vom 10.08.2020 Kurs: 61 Kürzel: BMY - Wochenkerzen | Online Broker LYNX

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Tobias Krieg, Technischer Analyst | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der Bristol-Myers Squibb Aktie

Bristol-Myers Squibb ist mit drei Dutzend zugelassenen Medikamenten einer der weltweit führenden Pharma- und Biotechkonzerne.

Neu aufgestellt

In den vergangenen zehn Jahren hat der Konzern einen tiefgreifenden Wandel vollzogen. Es wurden zahlreiche Übernahmen, aber auch Verkäufe durchgeführt.

Dadurch sind Umsatz und Gewinn im Zeitverlauf schwer vergleichbar und haben sich teilweise sprunghaft entwickelt.
Das macht es Anlegern schwer, das Unternehmen zu bewerten.

Unter dem Strich zeigen die Kennzahlen aber allesamt in die richtige Richtung. Vor allem mit Blick auf den Cashflow ist ersichtlich, dass sich die jüngeren Entscheidungen gelohnt haben.

Übernahme von Celgene

Im Mittelpunkt steht in diesem Zusammenhang natürlich die Übernahme von Celgene, die man sich inklusive Schulden 95,0 Mrd. USD hat kosten lassen.
Bis dato die grösste Übernahme der in der Pharmabranche.

Glücklicherweise konnte BMY einen bedeutenden Teil des Kaufpreises durch Barreserven aufbringen. Darüber hinaus musste man Otezla verkaufen, was 13,4 Mrd. USD einbrachte.

Celgene und Bristol hatten beide eine recht hohe Abhängigkeit von einzelnen Medikamenten. Durch den Zusammenschluss schafft man hier Abhilfe, auch in der geographischen Ausrichtung.
Gemeinsam hat man acht Produkte mit einem Jahresumsatz von mehr als 1 Mrd. USD.

Darüber hinaus sollten sich entsprechende Synergieeffekte, vor allem in der Forschung, Materialbeschaffung und in der Verwaltung ergeben.

Der Kaufpreis von Celgene war mit einer P/E von 10 ebenfalls nicht hoch, vor allem für diese Branche. Ich hatte die Aktie in den Monaten vor der Übernahme mehrfach empfohlen.

Wie läuft es seitdem?

Selbstverständlich wirkt sich eine Übernahme in dieser Grössenordnung ganz massiv aus. Der gemeldete Gewinn ist im Vorjahr beispielsweise spürbar gefallen, mit der operativen Entwicklung hat das aber wenig zu tun.

Oft genug verläuft die Integration auch weitaus schlechter als erwartet. Bei Bristol ist das glücklicherweise nicht der Fall.

Zuletzt hat man vier Quartale infolge die Erwartungen deutlich übertroffen und zweimal die Prognose erhöht.

Am 05. Mai wurden die letzten Zahlen vorgelegt. Der Gewinn lag mit 1,72 je Aktie weit über den Erwartungen von 1,50 USD. Der Umsatz übertraf mit 10,8 Mrd. die Analystenschätzungen von 9,90 Mrd. USD ebenfalls.

Die Integration verläuft erfolgreich, die angestrebten Synergieeffekte von 2,5 Mrd. USD p.a. sind wohl zu erreichen.

Dass der Zusammenschluss ein Erfolg ist und wie viel der Konzern in Wirklichkeit verdient, zeigt ein Blick auf den freien Cashflow. Der lag im letzten Quartal bei 3,71 Mrd. USD.

Annualisiert entspräche das einem FCF von 14,8 Mrd. USD und einer Unternehmensbewertung inkl. Schulden von EV/FCF von 10,9. Das würde ich als attraktiv bezeichnen.

Die Dividendenrendite von 3,00% kann man sich also problemlos leisten.

Chart

Bristol ist übergeordnet bullisch, der Aufwärtstrend ist trotz der langen Seitwärtsbewegung intakt.
Für antizyklische Anleger ist die Unterstützung bei 54 USD interessant. Der Bereich zwischen 47,50 und 50 USD wäre ideal.

Mögliche Kursziele auf der Oberseite liegen bei 63 sowie 65 und 68 USD. Darüber hellt sich das Chartbild weiter auf.

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Chart vom 08.07.2020 Kurs: 60,29 Kürzel: BMY - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Teil 1: Allergan

Allergan wird von Abbvie übernommen. Die Aktionäre von Allergan erhalten 120,30 USD in Cash sowie 0,866 Aktien.

Aktuell ergibt sich daraus eine verblüffende Konstellation. Allergan wird zu 161 USD an der Börse gehandelt, wäre bei einem Closing aktuell aber 178 USD Wert.

Daraus ergibt sich ein erheblicher Puffer. Durch den hohen Cash-Anteil müsste Abbvie von 67 auf 46 USD fallen und man wäre mit einem Kauf der Allergan -Aktien noch immer Breakeven.

Das bedeutet gleichzeitig, dass man über diesen Umweg aktuell Abbvie -Aktien zu einem Preis von 46 USD kaufen kann.

Bei diesem Preis käme AbbVie auf eine P/E von 5,8 und eine forward P/E von 5,2. Die Dividendenrendite des Aristokraten läge dann bei 9,3%.

In den letzten fünf Jahren lag die P/E durchschnittlich bei 15 und auch im Verhältnis zum erwarteten Gewinnwachstum von 6-12% p.a. ist die Bewertung sehr niedrig.

Chart vom 30.07.2019 Kurs: 161 Kürzel: AGN - Tageskerzen | LYNX Online Broker

Teil 2: Celgene

Celgene wird von Bristol Myers übernommen. Die Aktionäre erhalten 50 USD und eine Bristol-Aktie.

Celgene notiert aktuell bei 93 USD, wäre im Falle eines Closings aber 95 USD Wert. Der Spread ist nicht annähernd so gross wie bei Abbvie/Allergan.

Dafür ist die Übernahme aber auch so gut wie unter Dach und Fach und beide Unternehmen haben jüngst sehr starke Zahlen vorgelegt.

Die Schätzungen für Bristol wurden bereits nach oben revidiert, bei Celgene dürfte dasselbe anstehen. Was bedeutet das für den Gesamtkonzern?

Quartalszahlen von Bristol

Der Gewinn lag im zweiten Quartal mit 1,18 weit über den Erwartungen von 1,06 USD je Aktie. Der Umsatz übertraf mit 6,27 Mrd. USD die Analystenschätzungen von 6,05 Mrd. USD ebenfalls deutlich.

Die Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr wurden von 4,10 – 4,20 auf 4,20 – 4,30 USD je Aktie angehoben.

Das Unternehmen kommt somit auf eine P/E von 11,6 und eine forward P/E von 10,7.

In den letzten fünf Jahren lag die P/E durchschnittlich bei 25.
Die Dividendenrendite beträgt aktuell 3,6%.

Quartalszahlen von Celgene

Celgene hat vor wenigen Minuten Quartalszahlen vorgelegt und vorbörslich noch nicht reagiert.

Der Gewinn lag im zweiten Quartal mit 2,86 weit über den Erwartungen von 2,62 USD je Aktie. Der Umsatz übertraf mit 4,40 Mrd. USD die Analystenschätzungen von 4,24 Mrd. USD ebenfalls deutlich.

Die Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr wurden von 10,60 – 10,80 auf 10,65 – 10,85 USD je Aktie angehoben.

Das Unternehmen kommt somit auf eine P/E von 10,5 und eine forward P/E von 8,7.
In den letzten fünf Jahren lag die P/E durchschnittlich bei 21,8.

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Chart vom 30.07.2019 Kurs: 92,99 Kürzel: CELG - Tageskerzen | LYNX Online BrokerChart vom 30.07.2019 Kurs: 45,39 Kürzel: BMY - Tageskerzen | LYNX Online Broker