Börsenblick

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Aktienanalyse:
Lufthansa: Bärisches Kursziel erreicht? Oder geht noch viel mehr?

Da hat man offenbar am Wochenende ein paar Überstunden gemacht und fleißig gerechnet. Das Ergebnis war unerfreulich: Am Montagmorgen vor Handelsbeginn verkündete die Deutsche Lufthansa, dass die bisherige Gewinnprognose nicht zu halten sei. Statt einer bereinigten EBIT-Marge von 6,5 bis 8,0 Prozent sieht man bei der Kranich-Airline jetzt nur noch eine Marge zwischen 5,5 und 6,5 Prozent.

Überkapazitäten würden auf die Preise drücken. Und die aggressive Konkurrenz der Billig-Airlines ebenso. Das wundert nicht. Was indes wundert ist, dass die Lufthansa das entweder bislang nicht erkennen konnte oder gute Miene zum bösen Spiel gemacht hat. Man darf unterstellen, dass das Minus der Aktie nicht so dramatisch (-11,6 Prozent) ausgefallen wäre, hätte das Unternehmen nicht gerade noch vor anderthalb Monaten, bei der Veröffentlichung der Bilanz des ersten Quartals, an den vorbestehenden Prognosen festgehalten.

Das hinterlässt keinen guten Eindruck. Entsprechend ließ man die Aktie am Montag fallen wie eine heiße Kartoffel. Die Hoffnung, die manche aufgrund der auffällig an den Kalenderjahren orientierten Kursentwicklung der Jahre 2017 (aufwärts) und 2018 (abwärts) hegten, nämlich dass 2019 wieder ein Hausse-Jahr für die Aktie würde, ist damit wohl zerplatzt. Aber war es das jetzt mit dem Abstieg … oder ist da womöglich noch eine Menge Luft nach unten?

Expertenmeinung: Diese Frage stellt sich, wenn man sich das langfristige Bild der Aktie auf Wochenbasis ansieht. Denn da erkennen wir, dass mit dem gestrigen, massiven Minus der Versuch, das 2018er-Tief bei 17,04 Euro zu halten, grandios gescheitert ist, die Aktie aber andererseits gleich auf eine Supportzone aufgesetzt hat, die man im Vorfeld als Kursziel eines Abwärtstrends hätte sehen können:

Die Zwischenhochs der Jahre 2015 und 2016 im Bereich 15,38/15,53 Euro. Rein von fundamentaler Seite her müsste sich das Ertragsbild der Airline noch deutlich mehr verdüstern, um einen Break unter diese Lufthansa so relativ bald nach der Prognosebestätigung Ende April die Erwartungen auf einmal doch kassiert, schürt Misstrauen:

Was, wenn das so weitergeht, wenn die graue Realität nur scheibchenweise kommuniziert wird? Auszuschließen wäre der Bruch der Zone 15,38/15,53 Euro daher nicht. Und würde dieser Bereich auf Wochenschlusskurs-Basis unterboten, wäre der Weg aus rein charttechnischer Sicht in die Unterstützungsregion zwischen 9,10 und 10,70 Euro frei!

Chart vom 17.06.2019, Kurs 15,63 Euro, Kürzel LHA | LYNX Aktienempfehlungen

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