USD/CAD: Trade-Idee mit einem Chance-Risiko-Verhältnis von 2,78

Rückblick: Standortbestimmung im USD/CAD

Das Währungspaar US-Dollar zum Kanadischen Dollar (USD/CAD) hat am 29. Oktober 2019 ein neues Verlaufstief bei 1,3042 ausgebildet. So tief stand der Wechselkurs seit dem 19. Juli 2019 nicht mehr.

Einen Tag später, genau am 30. Oktober, beschloss die Bank of Canada den Leitzins bei 1,75 Prozent zu belassen. Das ist in einem globalen Umfeld von Zinssenkungen eigentlich ein bullisches Signal und sollte den CAD stärken.

Doch wie so oft, reagierten die Marktteilnehmer anders, als man es auf den ersten Blick hätte erwarten können.

Ausgehend von der letzten Sitzung der Kanadischen Notenbank kamen die Bullen im CAD in den letzten zwei Wochen ganz schön unter die Räder. Der CAD verlor deutlich an Wert. Gepaart mit einer Erholung des USD konnte der USD/CAD seit dem 29. Oktober um 226 Pips oder 1,73 Prozent zulegen.

Das wirft Fragen auf:

  • Was waren die fundamentalen Preistreiber für diese Rallye?
  • Wie fügt sich der Preisanstieg im USD/CAD in das große Chartbild ein?
  • Mit welcher konkreten Trade-Idee kann man von dem Preisanstieg profitieren?

Antworten auf diese Fragen und eine konkrete Trade-Idee mit einem Chance Risiko-Verhältnis von 2,78 erhalten Sie in dieser Analyse des USD/CAD.

Überblick: Die Fundamentale Großwetterlage im USD/CAD

Um die Preistreiber für die Kursrallye im USD/CAD zu identifizieren, werfen wir einen Blick auf wichtige Wirtschaftsdaten.

Bank of Canada belässt Zinssatz bei 1,75 Prozent

Wie schon das ganze Jahr 2019 über, beließ die Bank of Canada den Leitzins bei 1,75 Prozent. Das ist der höchste Wert seit dem Dezember 2008.

Im globalen Umfeld von Zinssenkungen ist das eigentlich bullisch zu werten. Jedoch gab sich der BoC-Vorsitzende in der anschließenden Pressekonferenz eher zurückhaltend und senkte die nationalen und globalen Wachstumsprognosen.

Die Bank geht davon aus, dass das reale BIP in diesem Jahr um 1,5 Prozent, 2020 um 1,7 Prozent und 2021 um 1,8 Prozent wachsen wird.

Damit ist klar: Auch Kanada ist nicht immun gegen ein weltweit schwächeres Wirtschaftswachstum.

Die Folge: Stand der kanadisch-amerikanische Wechselkurs vor der Notenbanksitzung noch in der Nähe des Juli-Preisniveaus, hat der CAD aufgrund der gesenkten Wachstumsprognosen deutlich an Wert verloren.

CAD – Konjunkturdaten befeuerten die Abwertung

Die bisher im November veröffentlichten Konjunkturdaten aus Kanada bestätigen die gesenkten Wachstumsprognosen der Bank of Canada. Während der amerikanische Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe im Oktober mit 54,7 Punkten positiv überraschte, enttäuschte der kanadische Einkaufsmanagerindex mit 48,2 Punkten. Erwartet wurden nämlich 54,4 Punkte.

Darüber hinaus gingen die saisonbereinigten jährlichen Wohnbaubeginne in Kanada im Oktober gegenüber dem Vormonat um 8,7 Prozent auf 201.973 Einheiten zurück. Dieser Wert lag unter denen vom Markt erwarteten 221.200 Einheiten.

Auch die Arbeitsmarktdaten blieben hinter den Erwartungen zurück. Wurden zuletzt im September noch über 53.000 neue Stellen geschaffen, ging die Zahl der Beschäftigten im Oktober überraschend um 1.800 zurück. Erwartet wurden knapp 16.000 neue Jobs.

Die Folge: Schlechter als erwartete Konjunkturdaten bestätigen die von der BoC gesenkten Wachstumsprognosen und üben Druck auf den CAD aus.

Ausblick: Richtungsweisende Konjunkturdaten für die kommenden Handelstage

Nachdem die Preistreiber für den USD/CAD der letzten Wochen identifiziert wurden, werfen wir einen Blick auf zukünftige fundamentale Impulsgeber in diesem Währungspaar.

Dabei stehen zunächst die am 15. November veröffentlichten amerikanischen Einzelhandelsumsätze im Fokus. Sind diese im September noch um 0,3 Prozent gefallen, wird für Oktober eine Steigerung von 0,2 Prozent erwartet. Bleiben die Daten jedoch hinter den Erwartungen zurück, könnte das den USD unter Druck setzen.

Aus Kanada werden am 20. und 21. November aktuelle Inflationszahlen und die Einzelhandelsumsätze für den Oktober erwartet. Sollten diese Daten positiv überraschen, könnte das dem CAD wieder unter die Arme greifen.

Zwischenfazit: Fundamentale Impulsgeber könnten in den nächsten Handelstagen für einen fallenden USD/CAD sorgen.

Wie fügt sich nun der Kursverlauf der letzten zwei Wochen in das große Chartbild ein und welche Trading-Chancen ergeben sich daraus?

Überblick: Die Technische Großwetterlage im USD/CAD

Der Chart unten zeigt klar: Wir befinden uns in einer aufwärtstrendigen Korrektur des übergeordneten Abwärtstrends von Anfang September bis Ende Oktober.

Als massive Widerstandszone ist der Bereich 1,3340 bis 1,3380 auszumachen. Genau in diesem Bereich haben die CAD-Bullen in der Vergangenheit zugeschlagen. Sollte dieser Preisbereich in den nächsten Tagen getestet werden, kann mit einem möglichen “Abpraller” nach unten gerechnet werden.

Unterstützt wird dieses Szenario durch eine Abwärtstrendlinie, die sich auf die Verlaufshochs von September und Oktober stützt (vgl. Chart unten).

Chart vom 14.11.2019 Kurs: 1,3268 Kürzel: USD.CAD – Tageskerzen | Online Broker LYNX

Einblick: Ein Harmonisches Kursmuster liefert Ihnen einen statistischen Vorteil

Zusätzlich zum bestehenden Abwärtstrend und der massiven Widerstandzone, signalisiert ein Harmonisches Preismuster einen möglichen Umkehrpunkt im Chart.

Basierend auf über 1000 Echtgeld Trades der Harmonischen Muster, gehören wir über eine große Anzahl von Trades in ca. 59 Prozent der Fälle zu den Gewinnern. Gepaart mit einem Chance-Risiko-Verhältnis wie in diesem Fall von ca. 2,7 zu 1, liefern diese Kennzahlen uns einen handfesten statistischen Gewinnvorteil.

Die Preis-Zone im Chart für einen möglichen Widerstand befindet sich zwischen 1,3340 und 1,3380. Unsere Stopp-Loss Order legen wir deshalb über diese Zone auf 1,3388.

Der Einstieg würde aufgrund des Harmonischen Musters bei 1,3312 erfolgen.

In dieser möglichen Umkehrzone haben wir einen statistischen Gewinnvorteil für eine Preisbewegung in Richtung unseres Gewinnziels bei 1,3101.

Sollte der USD/CAD die Marke von 1,3115 per Stundenschluss durchbrechen, bevor die Trading-Idee bei unserem Einstiegspreis vervollständigt ist, löschen wir die Order und nehmen von der Idee Abstand.

Der Grund: Die Trade-Idee im USD/CAD ist dann ungültig und unser statistischer Vorteil ist weg. Unser Ziel für nachhaltige Trading-Gewinne: Wir wollen nur im Markt aktiv sein, wenn wir einen Gewinnvorteil haben.

Sobald nach unserem Einstieg das Kurslevel von 1,3210 erreicht wird, kann der Stopp-Loss der Position auf den Einstieg nachgezogen werden. Damit wird das Restrisiko auf null reduziert.

Fazit:

Die Analyse des USD/CAD zeigt: Der Trendkompass zeigt abwärts. Die trendige Korrektur könnte bald vorbei sein. Gepaart mit den oben aufgeführten fundamentalen Impulsgebern, könnte der USD/CAD vor einer weiteren Abwärtsbewegung stehen.

Falls es im USD/CAD zu einer weiteren Bewegungswelle im übergeordneten Abwärtstrend kommt, könnten Sie als Leser dieser Analyse von der oben vorgestellten Trade-Idee profitieren. Geht diese auf, erhalten Sie für jeden eingesetzten Euro fast drei Euro zurück.

Bitte handeln Sie stets eigenverantwortlich. Der Kursverlauf kann sich jederzeit auch anders entwickeln und zu Verlusten führen.

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Andreas Fink

Andreas Fink

Der Allgäuer Diplom Betriebswirt und Diplom Wirtschaftsingenieur Andreas Fink hat als professioneller Vollzeit-Trader seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. In den letzten 20 Jahren hat er sein eigenes Trading-System über tausende Trades hinweg stetig optimiert. Seine Trading-Strategie für das Day- und Swingtrading an den internationalen Futures- und Devisenmärkten wurde dadurch immer profitabler. Als persönlicher Trading-Guide teilt er heute sein Wissen und seine Erfahrungen in Form von Artikeln, Videos und Live-Webinaren. Das gibt Privatanlegern wie Ihnen mehr Orientierung und Sicherheit im täglichen Börsenumfeld.

 

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