Attraktive Handelschance im EUR/USD mit einem CRV von fast 3:1

Mit einem Wochenplus von 1,1 Prozent oder 120 Pips konnte sich der Euro vergangene Woche weiter von dem Jahrestief erholen. Vor allem am letzten Freitag konnte der Kurs des Währungspaares nach einem Test der Marke von 1,1000 nochmal deutlich zulegen.

Während die Bären ihre Gewinne jetzt dahinschmelzen sehen, fragen sich die Euro-Bullen: ”War das jetzt endlich die Trendwende?

Eine Antwort darauf und eine konkrete Trade-Idee für den EUR/USD finden Sie in der folgenden Analyse.

Rückblick: Standortbestimmung im EUR/USD

Der EUR/USD notierte am 1. Oktober bei 1,0879. Das war der tiefste Stand seit über zwei Jahren. Während der letzten zwei Handelswochen konnte sich das Währungspaar erholen und die psychologisch wichtige Marke von 1,1000 zurückerobern.

Der Euro erreichte am Ende der vergangenen Handelswoche bei 1,1062 seine höchste Notierung. Diese lag ganze 183 Pips oder 1,69 Prozent über dem Jahrestief. In der laufenden Handelswoche pendelt der Euro-Kurs bisher zwischen dem Hoch bei 1,1060 und dem Tief bei 1,0993.

Wie sich der skizzierte Handelsverlauf im Oktober in das große Chartbild einfügt und wie Sie konkret von einer Trade-Idee für die kommenden Handelstage profitieren können, erfahren Sie hier.

Überblick: Die Fundamentale Großwetterlage

Doch bevor wir anhand der technischen Analyse konkrete Ein- und Ausstiege ermitteln, werfen wir zunächst einen Blick auf die fundamentale Großwetterlage. Schließlich ist es immer von Vorteil einen Überblick über das aktuelle Geschehen zu haben und damit die fundamentalen Preistreiber und Risikofaktoren zu kennen.

Waffenstillstand im US-Handelskrieg mit China

Getrieben von dem erreichten Teilabkommen zwischen den USA und China, konnte der Euro am Freitag letzter Woche bis auf 1,1062 ansteigen. Doch weiter ging es erstmal nicht. Denn bereits zu Beginn dieser Handelswoche hat China verkündet, dass noch weitere Gespräche geführt werden müssen, damit die Details der ersten „Teil-Einigung“ schriftlich ausgearbeitet werden können. Erst dann kann unterschrieben werden.

Was bisher besprochen wurde:

  • Laut Trump verpflichtet sich China in den kommenden beiden Jahren US-Agrarprodukte im Wert von 40-50 Mrd. USD zu kaufen.
  • Neue US-Strafzölle auf chinesische Importe, die ab 15. Oktober erhoben werden sollten, sind vom Tisch.
  • Streitpunkte wie u.a. Huawei und die Dezember-Strafzölle sind weiterhin ungeklärt.

Obwohl der Waffenstillstand besser als eine weitere Eskalation ist, wurde bisher nur viel versprochen. Schriftlich fixiert geschweige denn unterschrieben ist noch gar nichts. Und selbst dann ist unklar, wie genau die USA sicherstellen wollen, dass sich China auch tatsächlich an die Vereinbarung hält. Denn angeblich haben die Chinesen schon Anfang des Jahres einmal bereits getätigte Zusagen wieder zurückgenommen.

Gemischte Konjunktur-Signale vor der Fed-Sitzung in zwei Wochen

Die US-Kerninflationsrate, die volatile Faktoren wie Nahrungsmittel und Energie ausschließt, lag im September 2019 mit 2,4 Prozent unverändert und im Rahmen der Erwartung. Es ist die höchste jährliche Kerninflationsrate seit Juli letzten Jahres. Damit liegt die Kerninflation leicht über dem Inflationsziel der Fed und senkt die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinssenkung am 30. Oktober.

Das stärkt aus fundamentaler Sicht den USD und drückt damit auf den Kurs des EUR/USD.

Verstärkt hat diesen Druck die aktuelle Verbraucherstimmung der University of Michigan. Die Stimmung der US-Verbraucher stieg im Oktober 2019 von 93,2 im Vormonat auf 96 und schlug die Markterwartungen von 92.

Daraufhin sanken die Wahrscheinlichkeiten auf eine Zinssenkung der FED auf 73 Prozent.

Schlagartig geändert hat sich dies jedoch, als diesen Mittwoch die Einzelhandelsumsätze von September veröffentlicht wurden. Der US-Einzelhandel ging gegenüber dem Vormonat im September 2019 um 0,3 Prozent zurück, nachdem er im August um 0,6 Prozent nach oben korrigiert und die Markterwartungen für einen Anstieg um 0,3 Prozent verfehlt hatte. Es war der erste Rückgang des Einzelhandels seit Februar, der hauptsächlich auf geringere Verkäufe bei Kraftfahrzeugen, Baustoffen, Hobbys und Online-Einkäufen zurückzuführen war.

Die Sorge um einen der wichtigsten Garanten der US-Konjunktur – den US-Konsumenten – lies die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung der Fed am 30. Oktober sofort wieder auf 83 Prozent ansteigen.

Es bleibt spannend…

Denn aus dem veröffentlichten Protokoll der September-Notenbanksitzung der Fed geht hervor, dass die Marktteilnehmer möglicherweise mit mehr Zinssenkungen rechneten, als die Zentralbank für die Belebung der Wirtschaft für notwendig erachte.

Sollte also die Fed in zwei Wochen die Zinsen wider Erwarten nicht senken, dürfte das dem USD stark unter die Arme greifen. Damit könnten wir dann eine neue Bewegung in Richtung der letzten Jahrestiefs bei 1,0879 im EUR/USD sehen.

Überblick: Die Technische Großwetterlage

Abwärtstrend im Tageschart weiter intakt

Rein charttechnisch betrachtet ist der Kursanstieg im Euro während der letzten Handelstage nur eine Korrektur des übergeordneten Abwärtstrends. Das zeigt uns eine Folge von fallenden Hochs und tieferen Tiefs seit Juni 2019. Erst mit einem Tagesschlusskurs über der Marke von 1,1110 wäre der Abwärtstrend gebrochen.

Chart vom 16.10.2019 Kurs: 1,1070 Kürzel: EUR.USD – Tageskerzen | Online Broker LYNX

Wichtige Widerstandszonen

Genau in der Zone von 1,1100 bis 1,1110 bilden das September-Hoch und die Tiefs aus den Monaten April, Mai und Juni einen horizontalen Widerstandsbereich. Erst mit einem Schlusskurs über 1,1110 wäre Platz für eine weitere Erholung. Mögliche Ziele wären 1,1190 bis 1,1215. Genau hier befinden sich das 61,8 Prozent Retracement der Bewegung von Juni bis Oktober und der Point of Control (POC). Der POC ist der Preis, zu dem das höchste Volumen seit Juni 2019 gehandelt wurde und den die Bären im Euro aufs Äußerste verteidigen werden. Durch die Konfluenz dieser wichtigen Preis-Levels ist im Bereich 1,1200 Widerstand zu erwarten.

Aber so lange das letzte markante Hoch bei 1,1109 im Euro nicht per Schlusskurs überwunden ist, zeigt der “Trend-Kompass” weiter abwärts.

Ausblick: Handelsszenario für den EUR/USD

Ausgehend von der fundamentalen und technischen Großwetterlage ist folgendes Handelsszenario im EUR/USD für die nächsten Tage denkbar.

Trend-Trader nutzen den aktuellen Kursverlauf für einen Einstieg in Trendrichtung

In diesem Szenario gehen wir davon aus, dass der Kurs noch ein wenig in Richtung der Hochs von September bei 1,1108 läuft. Diese aber aufgrund des horizontalen Widerstands nicht nachhaltig nach oben durchbricht. In diesem Szenario würde bei 1,1083 im Euro ein Harmonisches Muster vervollständigt werden und uns eine attraktive Short-Chance eröffnen.

Harmonische Muster signalisieren uns mögliche Zonen für Wendepunkte im Preischart. In diesem Fall liefern uns eine historische Trefferquote von 59 Prozent und ein Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) von 2,8:1 einen handfesten statistischen Gewinnvorteil.

Chart vom 16.10.2019 Kurs: 1,1072 Kürzel: EUR.USD – 4-Stundenkerzen | Online Broker LYNX

Die Preis-Zone im Euro-Chart für eine möglichen Widerstand befindet sich zwischen 1,1092 und 1,1110. Unsere Stopp-Loss Order legen wir deshalb über das letzte Hoch auf 1,1140.

Der Short-Einstieg erfolgt aufgrund des Harmonischen Musters bei 1,1083.

In dieser möglichen Umkehrzone haben wir einen statistischen Gewinnvorteil für eine Preis-Bewegung in Richtung unseres Gewinnziels bei 1,0922.

Fazit: Nutzen Sie die Short-Chance im EUR/USD

Die Euro-Analyse zeigt: Der Trend-Kompass zeigt abwärts. Die aktuelle Erholung kann zum Short-Einstieg genutzt werden.

Konkret bietet Anlegern ein mögliches Harmonisches Preismuster einen statistischen Gewinnvorteil für einen Short-Trade im Euro. Geht die Trade-Idee auf, gibt es für jeden riskierten Euro fast drei Euro zurück.

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Andreas Fink

Andreas Fink

Der Allgäuer Diplom Betriebswirt und Diplom Wirtschaftsingenieur Andreas Fink hat als professioneller Vollzeit-Trader seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. In den letzten 20 Jahren hat er sein eigenes Trading-System über tausende Trades hinweg stetig optimiert. Seine Trading-Strategie für das Day- und Swingtrading an den internationalen Futures- und Devisenmärkten wurde dadurch immer profitabler. Als persönlicher Trading-Guide teilt er heute sein Wissen und seine Erfahrungen in Form von Artikeln, Videos und Live-Webinaren. Das gibt Privatanlegern wie Ihnen mehr Orientierung und Sicherheit im täglichen Börsenumfeld.

 

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