Gold: Wie lange geht das noch gut? | Online Broker LYNX

Die Aktienmärkte kennen derzeit nur eine Richtung – steil aufwärts. Mit einem Anstieg von fast 47 Prozent seit dem 23. März, konnte der Nasdaq-100 Future seine Crash-Verluste komplett wettmachen. Ist es da nicht erstaunlich, dass die Krisenwährung Gold in der Nähe des Jahreshochs notiert? Wie Sie von dieser Situation im Rahmen einer Trade-Idee profitieren könnten, erfahren Sie in dieser Gold-Analyse.

Rückblick: Gold attackiert das Vorwochen Tief

Bei einem Wochenplus von fast 1.000 Punkten, oder 7,84 Prozent im DAX-Future ist ein Minus im Gold-Future von nur 4 Prozent immer noch relativ gut. Die Gold-Bullen lassen sich derzeit noch nicht von der Rallye am Aktienmarkt beirren. Positionen werden gehalten und im Bereich des Vorwochen-Tiefs bei 1.685 bis 1.690 USD sogar weiter aufgestockt (vgl. Chart unten).

Chart vom 04.06.2020 Kurs: 1715,62 Kürzel: GC 4-Stundenkerzen | Online Broker LYNX

Die Frage ist nur wie lange noch. Denn die Gewinne an den Aktienmärkten locken natürlich. Der Performance-Unterschied allein in dieser Handelswoche beträgt über 10 Prozent. Deshalb wäre es nicht verwunderlich, wenn in den kommenden Tagen mehr und mehr renditehungrige Anleger den sicheren Hafen Gold verlassen. Die Folge – ein fallender Goldpreis.

Falls es zu einer Verkaufswelle im Gold kommt, wo wären für langfristig orientierte Anleger gute Kaufkurse?

An den fundamentalen Rahmenbedingungen hat sich trotz der Aktienmarktrallye nichts geändert. Die Spannungen zwischen China und den USA nehmen wieder zu. Die Wirtschaftsdaten, insbesondere das Konsumverhalten, zeigen deutlich, dass wir uns weiterhin in einer Rezession befinden. Sollte die Stimmung am Aktienmarkt wieder umschlagen, könnte der Goldpreis davon profitieren.

Um einen guten Einstieg in Gold zu finden, zoomen wir erst ein wenig heraus und schauen, wie sich der oben beschriebene Kursverlauf in das grosse Chartbild einfügt.

Überblick: Übergeordneter Aufwärtstrend intakt

Chart vom 04.06.2020 Kurs: 1.711 Kürzel: GC Wochenkerzen | Online Broker LYNXTrotz der aktuellen Schwäche in dieser Handelswoche zeigt ein Blick auf den Wochenchart oben ganz klar: Der übergeordnete Aufwärtstrend im Gold ist weiter intakt. Eine Abfolge von höheren Hochs und höheren Tiefs seit dem August 2018 bestätigen das. Das letzte Verlaufstief vom 16. März wurde bislang nicht per Wochenschlusskurs unterboten.

Somit befindet sich der Gold-Future aktuell „nur“ in einer Korrektur des übergeordneten Aufwärtstrends. Die Dynamik dieser Korrektur ist nicht besonders ausgeprägt, sondern zeigt sich in einer Seitwärts-Konsolidierung (vgl. graue Zone im Chart unten).

Aktuell befindet sich der Kurs bei 1.723 USD innerhalb dieser Konsolidierungszone. Begrenzt wird diese Zone durch den Widerstand knapp unterhalb von 1.800 USD und durch die Unterstützung im Bereich 1.700 USD.

Dabei wurde im Wochenverlauf genau diese Unterstützung zum siebten Mal in den letzten zwei Monaten getestet. Aus meiner über 20 jährigen Handelserfahrung ist es damit beim nächsten Test wahrscheinlicher, dass der Kurs nach unten durchbricht als erneut nach oben abprallt.

Sollte es zu einem Tageschlusskurs unter 1.680 USD kommen, könnte der Preis schnell in Richtung 1.600 USD marschieren. Dort befindet sich die nächste Charttechnische Unterstützungszone.

Sollte es noch tiefer gehen, würde ein Tagesschlusskurs unter dem Verlaufstief im Bereich 1.480 bis 1.500 USD einen Trendbruch des Aufwärtstrends signalisieren. Alles andere bleibt in meinen Augen „nur“ eine gesunde Korrektur.

Auf der Oberseite könnte es mit einem Tageschlusskurs über 1.800 USD zügig in Richtung 1.925 USD, dem Verlaufshochs vom September 2011 gehen.

Damit ist klar…

Solange der übergeordnete Aufwärtstrend intakt ist, sind eine Trendfortsetzung und damit eine weitere Bewegungswelle nach oben wahrscheinlicher. Aus Chance-Risiko Gesichtspunkten ist es deshalb sinnvoller Kursschwäche zu kaufen.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Wo ist ein gutes Einstiegsniveau mit einem attraktiven Chance-Risiko Verhältnis für einen Long-Trade?

Ausblick: Test der Unterstützungszone könnte eine weitere Aufwärtsbewegung einleiten

Wenn wir anhand eines Tagescharts weiter in das aktuelle Marktgeschehen hinein zoomen, dann sehen wir, dass wir uns derzeit im unteren Bereich der Konsolidierungszone befinden. Sollte diese nach unten verlassen werden, könnte die Unterstützungszone bei 1.600 USD getestet werden.

Bei einem Test, könnten Käufer, wie auch schon Anfang April, für steigende Preise sorgen. Aus technischer Sicht sprechen folgende Punkte dafür:

Chart vom 04.06.2020 Kurs: 2,38 Kürzel: HG Tageskerzen | Online Broker LYNX

Bei 1.581 USD befindet sich genau das 61,8er Fibonacci Retracement der kompletten Aufwärtsbewegung von 1.454 bis 1.789 USD. Dieses Preisniveau zieht gerne Verkäufer an, die bisher noch an der Seitenlinie gestanden sind und geduldig auf ein attraktives Preislevel zum Kauf gewartet haben.

Ferner befindet sich der exponentielle Durchschnittspreis der letzten 200-Tage, der aktuell bei 1.598 USD verläuft, in der oben eingezeichneten Unterstützungszone. Solange dieser Preis nicht nachhaltig gebrochen wird, dürfte ein Test von oben für viele Marktteilnehmer als Kaufsignal gelten.

Sollte der Preis die im Chart oben skizzierte Unterstützung im Bereich 1.600 USD erreichen, könnte zudem ein harmonisches Kursmuster, einen möglichen Umkehrpunkt im Chart signalisieren.

Einblick: Nutzen Sie den statistischen Gewinnvorteil eines Harmonischen Kursmusters für einen Long-Einstieg in den Gold-Future

Ein Harmonisches Preismuster könnte Ihnen den perfekten Einstieg für einen Long-Trade in Gold liefern. Damit würden Sie von einer möglichen Aufwärtsbewegung im Gold-Future profitieren (vgl. Chart unten).

Chart vom 04.06.2020 Kurs: 1.712 Kürzel: GC Tageskerzen | Online Broker LYNX

Als professioneller Trader lege ich mich täglich auf die Lauer. Ich warte geduldig, bis sich Trading-Chancen am Markt ergeben, die mir einen geprüften statistischen Vorteil liefern. Basierend auf über 1.000 Echtgeld-Trades weiss ich, dass ich mit den Harmonischen Preismustern über eine grosse Anzahl von Trades in ca. 56 Prozent der Fälle zu den Gewinnern gehöre. Gepaart mit einem Chance-Risiko-Verhältnis wie in diesem Fall von 2,78 zu 1, liefern diese Kennzahlen mir genau diesen handfesten statistischen Gewinnvorteil.

Wie oben erläutert, befindet sich die Preis-Zone im Chart des Gold-Futures für eine mögliche Unterstützung im Bereich von 1.600 USD. Spätestens dort könnte erneut eine Aufwärtsbewegung starten. Sollten Sie sich für einen Long-Trade entscheiden, können Sie die Stopp-Loss Order unter das Verlaufstief von Anfang April 2020 auf 1.552 USD legen.

Der Einstieg in den Gold-Future kann aufgrund des Harmonischen Musters bei 1.604 USD erfolgen.

In dieser möglichen Umkehrzone haben wir einen statistischen Gewinnvorteil für eine Preisbewegung in Richtung eines möglichen Gewinnziels bei 1.749 USD.

Sobald nach einem möglichen Einstieg das Kurslevel von 1.674 USD erreicht wird, kann der Stopp-Loss der Position auf den Einstieg nachgezogen werden. Damit wird das Restrisiko auf null reduziert.

Am einfachsten und vor allem kostengünstigsten können Sie die vorgestellte-Trade-Idee mit Futures umsetzen. Je nach Kontogrösse und Risikoeinstellung können Sie z.B. den Gold-Future (Symbol: GC) oder den kleineren Micro-Gold-Future (Symbol: MGC) dafür einsetzen.

Fazit:

Die aktuelle Analyse des Gold-Futures zeigt: Ein möglicher Ausbruch aus der Seitwärtskonsolidierung nach unten eröffnet eine attraktive Chance für einen Long-Trade. Ein möglicher Umkehrpunkt im Chart könnte im Bereich von 1.604 USD liegen.

Falls es im Gold-Future zu einer Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends kommt, könnten Sie als Leser dieser Analyse von der oben vorgestellten Trade-Idee profitieren. Geht diese auf, könnten Sie für jeden eingesetzten Euro 2,78 Euro zurück erhalten.

Doch bitte denken Sie immer daran, der Kursverlauf kann sich jederzeit auch anders entwickeln und zu Verlusten führen. Ein aktives Risiko- und Trademanagement sind daher ebenfalls sehr wichtig.

Risiken für die Trade-Idee bestehen vor allem darin, dass es erneut zu panikartigen Verkäufen im Gold-Future aufgrund von Liquiditätsproblemen kommt.

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Andreas Fink, Futures-Händler | LYNX Börsenexperten
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