EUR/USD: Spannende Trade-Idee mit einem Chance-Risiko-Verhältnis von 2,84 | Online Broker LYNX

In meiner letzten EUR/USD-Analyse vom 30. April 2020 hatte ich Ihnen eine attraktive Short-Idee im Hauptwährungspaar vorgestellt. Die Trade-Idee ging perfekt auf. Ein paar Tage später, konnte der 2,77-fache Einsatz als Gewinn erzielt werden.

Auch in dieser EUR/USD-Analyse habe ich Ihnen eine interessante Trade-Idee mitgebracht. Diesmal mit einem Chance-Risiko-Verhältnis von 2,84.

Rückblick: Gewinnziel perfekt gewählt

Chart vom 11.06.2020 Kurs 1,1376 Kürzel: EUR.USD 4-Stundenkerzen | Online Broker LYNXBei 1,0766 war für die Bären im Euro Anfang Mai Endstation.

Die Leser meiner letzten EUR/USD-Analyse vom 30. April waren darauf vorbereitet und hatten bei 1,0777 ihre Orders zur Gewinnmitnahme platziert. Mit diesem Ausstieg wurde der Umkehrpunkt fast punktgenau getroffen. Wer, inspiriert von meiner Analyse, zuvor bei 1,0960 eine Short-Position eröffnet hatte, konnte stolze 183 Pips Gewinn realisieren (vgl. Chart oben).

Mit dem Einsatz eines Euro-FX-Future (Symbol: E6) hätten theoretisch 2.287,50 USD Gewinn erzielt werden können. Selbst mit dem kleineren E-mini Euro-FX-Future (Symbol: E7), hätten immer noch 1.143,75 USD Gewinn verbucht werden können.

Vom Verlaufstief bei 1,0766 weg konnte der EUR/USD-Kurs daraufhin innerhalb eines Monats um über sechs Prozent zulegen. Da stellt sich die Frage:

Geht das so weiter, oder steht der heiss gelaufene EUR/USD jetzt vor einer grösseren Korrektur?

Für eine genauere Kursprognose schauen wir uns an, wie sich der beschriebene Kursverlauf in das grosse Bild im Euro Dollar einfügt.

Überblick: Euro immer noch im Abwärtstrend gefangen

Chart vom 11.06.2020 Kurs 1,1384 Kürzel: EUR.USD Monatskerzen | Online Broker LYNXDer oben abgebildete Monatschart zeigt einen immer noch von tieferen Hochs und tieferen Tiefs geprägten Kursverlauf. Daran ändert auch der sechs Prozent Kursanstieg der letzten Handelstage nichts. Übergeordnet ist der Trend im EUR/USD weiter klar abwärts gerichtet. Der Tiefpunkt dieses Trends liegt bisher bei 1.0340 aus dem Jahr 2017.

Zwar konnte der Kurs im selben Jahr die zweieinhalb Jahre lange Seitwärtskonsolidierung nach oben verlassen, jedoch waren die Widerstände an den psychologisch wichtigen Marken 1,20 und 1,25 zu gross um eine Trendwende herbei zu führen.

So kennt der Euro zum USD seit dem Hoch Anfang 2018 bei 1,2555 nur eine Richtung – abwärts. Selbst das ehemalige Ausbruchslevel bei 1,1500 konnte nur kurz für Unterstützung sorgen, bevor der Kurs wieder in die ehemalige Konsolidierungszone rutschte. Diese Zone wird auf der Oberseite durch den Widerstand bei 1,1500 und auf der Unterseite von der Unterstützung bei 1,0340 bestimmt.

Aktuell befindet sich der Kurs knapp unter diesem Widerstand im Bereich von 1,1400. Sollte dieser Widerstand halten stellt sich die Frage:

Wo könnte man am besten in diesen Abwärtstrend einsteigen?

Ausblick: Widerstand könnte nächste Abwärtswelle einleiten

Chart vom 11.06.2020 Kurs 1,1336 Kürzel: EUR.USD Wochenkerzen | Online Broker LYNXEin möglicher Einstieg mit einem attraktiven Chance-Risiko-Verhältnis kann knapp unter dem Widerstand bei 1,1500 erfolgen. Hier könnte nach einem Test des Verlaufshochs vom 09. März 2020 eine neue Bewegungswelle nach unten starten (vgl. Chart oben). Zudem ist knapp unter dieser Marke ein Harmonisches Kursmuster vervollständigt worden.

Hinfällig wäre diese Variante mit einem Tagesschlusskurs über der Marke von 1,1500. Dann wäre erstmal Raum bis 1,1800.

Einblick: Steigen Sie mit dem statistischen Vorteil eines Harmonischen Kursmusters in den Abwärtstrend im EUR/USD ein

Ein Harmonisches Preismuster könnte den Start einer weiteren Bewegungswelle im übergeordneten Abwärtstrend signalisieren (vgl. Chart unten).

Chart vom 11.06.2020 Kurs 1,1350 Kürzel: EUR.USD Tageskerzen | Online Broker LYNX

Als professioneller Trader lege ich mich täglich auf die Lauer. Ich warte geduldig, bis sich Trading-Chancen am Markt ergeben, die mir einen geprüften statistischen Vorteil liefern. Basierend auf über 1.000 Echtgeld-Trades weiss ich, dass ich mit den Harmonischen Preismustern über eine grosse Anzahl von Trades in ca. 56 Prozent der Fälle zu den Gewinnern gehöre. Gepaart mit einem Chance-Risiko-Verhältnis wie in diesem Fall von 2,84 zu 1, liefern diese Kennzahlen mir genau diesen handfesten statistischen Gewinnvorteil.

Die Preis-Zone im Chart des EUR/USD für einen möglichen Widerstand befindet sich zwischen 1,1400 und 1,1500. Hier befinden sich das zwischenzeitliche Verlaufshoch vom 09. März 2020. Spätestens von dort aus könnten Verkäufer den Kurs wieder in Richtung Süden bewegen. Die Stopp-Loss Order kann deshalb über diese Zone auf 1,1607 gelegt werden. Damit wird auch die aktuelle Volatilität in dem Währungspaar berücksichtigt.

Der Einstieg kann aufgrund des Harmonischen Musters bei 1,1397 erfolgen.

In dieser möglichen Umkehrzone haben wir einen statistischen Gewinnvorteil für eine Preisbewegung in Richtung eines möglichen Gewinnziels bei 1,0800.

Sobald nach unserem Einstieg das Kurslevel von 1,1108 erreicht wird, kann der Stopp-Loss der Position auf den Einstieg nachgezogen werden. Damit wird das Restrisiko auf null reduziert.

Die vorgestellte Trade-Idee können Sie mit unterschiedlichen Finanzinstrumenten umsetzen. Je nach Kontogrösse und Risikoeinstellungen können Sie z.B. den Juni Kontrakt des Euro-FX-Future (Symbol: E6) oder den kleineren E-mini Euro-FX-Future (Symbol: E7) dafür einsetzen. Alternativ können Sie natürlich das Währungspaar auch mit dem Kürzel EUR.USD handeln und Ihre Positionsgrösse optimal anpassen.

Fazit:

Die aktuelle EUR/USD-Analyse zeigt: Übergeordnet ist der Trend im EUR/USD immer noch abwärts gerichtet.

Ein Einstieg in diesen Abwärtstrend könnte bei 1,1397 erfolgen.

Falls es im EUR/USD von dort weg zu einer neuen Bewegungswelle kommt, könnten Sie von der oben vorgestellten Trade-Idee profitieren. Geht diese auf, könnten Sie für jeden eingesetzten Euro 2,84 Euro zurück erhalten.

Doch bitte denken Sie immer daran, der Kursverlauf kann sich jederzeit auch anders entwickeln und zu Verlusten führen.

Risiken für die Trade-Idee bestehen wenn die kommenden Konjunkturdaten deutlich besser als erwartet ausfallen sollten. Das könnte dem Euro weiteren Auftrieb geben.

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Andreas Fink, Futures-Händler | LYNX Börsenexperten
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