Mohawk Industries Aktie Prognose Mohawk: Es geschieht schon wieder

News: Aktuelle Analyse der Mohawk Industries Aktie

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Mohawk Industries
ISIN: US6081901042
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Es ist wie bei der letzten Panik. Anleger scheinen wohl davon auszugehen, dass man zukünftig keine Bodenbeläge mehr benötigt. Mohawk rauscht in den Keller.

Die letzte Analyse von Mohawk ist schon eine Weile her. Damals, im Mai 2020, begann ich mit folgenden Worten:
„Man sollte es kaum glauben, aber selbst in Zeiten von Corona und auch danach wird man noch Bodenbeläge benötigen. Mohawk wurde aber abverkauft, als wäre das nicht der Fall.“

Anschliessend stieg er Kurs von damals 99 auf 231 USD. Die heutige Situation hat grosse Ähnlichkeiten mit der damaligen.

Mohawk Industries – Die Nr. 1

Mohawk Industries ist der weltweit grösste Hersteller von Bodenbelägen. Das Unternehmen deckt nahezu die komplette Wertschöpfungskette vom Design, über die Materialbeschaffung, bis hin zur Produktion, Distribution und Vermarktung ab.

Das Unternehmen ist der Marktführer in einer stark fragmentierten Branche. Es gibt nur einen Rivalen in einer ähnlichen Grössenordnung und der befindet sich im Besitz von Berkshire Hathaway.

Daher konnte man sowohl organisch als auch durch zahlreiche Zukäufe wachsen. In den letzten 25 Jahren hat man mehr als 40 Übernahmen durchgeführt und sich geradezu darauf spezialisiert.

Man hat sowohl beim Kaufpreis als auch der Integration der Töchter ein Händchen bewiesen, dasselbe gilt für das Timing.
Denn die meisten Zukäufe tätigt Mohawk, wenn die Branche gerade unter Druck steht und man gute Preise erzielen kann.

Man kann damit rechnen, dass das in dieser Art und Weise fortgesetzt wird.

Das kann sich sehen lassen

In den letzten zehn Jahren konnte man den Umsatz von 5,78 auf 11,20 Mrd. USD nahezu verdoppeln.
Gleichzeitig haben sich die Margen deutlich verbessert, wodurch sich der Gewinn nahezu vervierfacht hat.

Das Ergebnis legte von 3,78 auf 14,86 USD je Aktie zu. Der Cashflow entwickelte sich ähnlich stark.

Daher ist es auch kein Wunder, dass die Aktie ein Outperformer war und zeitweise sogar zum Anlegerliebling aufstieg.

Ausblick und Bewertung

Nachdem man im Vorjahr, dank Nachholeffekten aus 2020, einen enormen Gewinnsprung von 68% erzielt hat, kommt es im laufenden Geschäftsjahr zu einer Normalisierung.

Der Umsatz konnte im letzten Quartal trotzdem um 6,7% gesteigert werden, der Rekordgewinn von 4,45 USD aus dem Vorjahr konnte mit 4,41 USD je Aktie nahezu gehalten werden.

All das scheint die Anleger nicht im Geringsten zu überzeugen, anders ist der laufende Abverkauf nicht zu erklären.
Derzeit werden Aktien, die mit Immobilien in Verbindung stehen, von den Anlegern als geradezu toxisch betrachtet.

Das hat dazu geführt, dass die und forward P/E von Mohawk auf knapp unter 7 gesunken ist.

Wird da was übersehen?

Das bedeutet, dass Anleger eine nachhaltige und dauerhafte Verschlechterung der Geschäftszahlen erwarten.
Das wäre zumindest ein Erklärungsansatz. In der Realität dürfte die Mehrheit einfach verkaufen, weil Sie Angst hat.

In Anbetracht der immer weiter sinkenden Kurse ist das verständlich, aber ewig wird dieser Abverkauf nicht weitergehen.

Früher oder später wird die Aktie drehen und wieder erheblich steigen, so wie es auch 2020 geschehen ist.
Denn die zugrundeliegenden Argumente für Mohawk haben sich seitdem nicht verändert.

Der US-Immobilienbestand ist alt und in weiten Teilen schlecht in Schuss. Heute wie damals und auch in Zukunft wird man Bodenbeläge brauchen. Daran hat Corona nichts geändert und daran ändert die derzeitige Panik im Immobiliensektor auch wenig.

Sollten die Immobilienpreise in den USA nachhaltig sinken oder die Zahl der Immobilienkäufe einbrechen, wird das Geschäft natürlich vorübergehend belastet.
Aber es gibt auch immer eine Zeit danach.

Darüber hinaus ist es dem Unternehmen bisher gut gelungen, die gestiegenen Preise an die Kunden weiterzugeben und gleichzeitig die Profitabilität zu wahren.

Chart vom 21.09.2022 – Kurs: 98,20 Kürzel: MHK - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 21.09.2022 – Kurs: 98,20 Kürzel: MHK – Wochenkerzen

Als Anleger kann man die Sache jetzt entspannt beobachten und eine nachhaltige Bodenbildung abwarten. Die nächste Anlaufstelle liegt bei 90 USD und somit in unmittelbarer Reichweite.
Fällt die Aktie jedoch unter 90 USD, muss mit einer Ausdehnung des Crashs in Richtung der Unterstützungszone bei 60-70 USD eingeplant werden.

Gelingt hingegen ein Anstieg über die Widerstandszone bei 117-120 USD, würde sich das Chartbild deutlich aufhellen und es käme zu einem Kaufsignal mit möglichen Kurszielen bei 127 sowie 138 und 150-155 USD.

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