Freenet Aktie Prognose freenet: Wie stabil ist das Eis auf diesem Kursniveau?

News: Aktuelle Analyse der Freenet Aktie

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Zur Freenet Aktie

Gerechnet auf die letzten sechs Monate hat der TecDAX etwa 15 Prozent verloren, die freenet-Aktie hingegen hat gegen den Trend 25 Prozent zugelegt. Ist die Entwicklung des Telekommunikations-Anbieters so stark – oder hat dieser Aufwärtstrend auch andere Gründe?

Diese Frage stellt sich schon, denn der einzige Tag in diesem letzten halben Jahr, an dem die Aktie stark unter Druck stand, war der 3. November, unmittelbar vor Bekanntgabe der bislang aktuellsten Bilanzdaten, die das dritte Quartal beleuchteten. Am Folgetag, als die Akteure die Zahlen vorliegen hatten, wurde dieses Minus nur teilweise aufgeholt. Und der Gesamtmarkt war zu diesem Zeitpunkt unauffällig. Zudem: Umwerfend waren die Zahlen nicht. Umsatz und EBITDA (Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) lagen nur marginal höher als im dritten Quartal 2020.

Die Ergebnisse des Gesamtjahres liegen noch nicht vor. Denkbar, dass sie als vorläufige Zahlen schon vor dem eigentlichen Termin Ende März kommen. Aber derzeit rechnen die Analysten nicht mit grossen Steigerungen gegenüber 2020. Die Bewertung über das KGV (Kurs/Gewinn-Verhältnis) ist durch den Anstieg der Aktie mit knapp über 15 für die Branche nicht mehr günstig … warum also kann freenet gegen den Trend des Gesamtmarkts so deutlich und stetig zulegen?

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Freenet Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Es ist möglich, das das mit der derzeitigen Ertragslage des Unternehmens und den Wachstumsperspektiven, von denen man ohnehin für 2022 noch nichts von freenet gehört hat, gar nicht allzu eng zusammenhängt. Denn es fällt auf: Im seit Jahresbeginn so hart gebeutelten TecDAX laufen die Trends der in ihm gelisteten Aktien auffällig stark auseinander:

Medizintechnik, Biotech und viele Software-Titel sind ausserordentlich schwach. Doch alles, was mit Telekommunikation zu tun hat, gehört derzeit zu den Outperformern: United Internet, die Telekom, 1&1, Telefónica Deutschland … und eben auch freenet. Dabei ist das eine Branche mit einem stark ausgereizten Markt, in dem sich die einzelnen Player nur geringfügig gegenseitig Marktanteile abnehmen können. Nicht gerade ein Sektor, der sich für eine Hausse anbieten würde, zumal die Bewertung ja nicht gerade niedrig ist. Da kommt der Gedanke auf, dass Anleger Kapital aus den schwachen Branchen umschichten, statt es als Cash zu parken und dort kaufen, wo der Trend eben noch aufwärts weist.

Aber das birgt natürlich ein Risiko. Denn diese vermeintlich „sicheren Häfen“ werden dadurch von der Bewertung her teuer, während die verprügelten, zuvor überbewerteten Branchen jetzt eben langsam nicht mehr überbewertet sind. Das Bild könnte sich also jederzeit umkehren. Und das hiesse: allzu solide ist das Fundament dieses Aufwärtstrends bei freenet wohl nicht.

Daher ist es nötig, sich unterhalb der den Trend führenden Leitlinien konsequent abzusichern und sich Zukäufe auf diesem Niveau zweimal zu überlegen. Zumal die Aktie markttechnisch überkauft ist und sich am oberen Ende ihres steilen, im Herbst etablierten Trendkanals bewegt. Wer nicht gezielt kurzfristig und/oder aggressiv agiert, könnte einen Test dessen unterer Begrenzung bei derzeit 23,80 Euro hinnehmen … aber spätestens, wenn der Trendkanal bricht, steigt das Risiko, dass diese Umschichtung des Kapitals aus jetzt noch massiv unter Druck stehenden Branchen hin in diese Telekommunikationsaktien zurückgenommen wird.

Freenet-Aktie: Chart vom 18.02.2022, Kurs 25,58 Euro, Kürzel FNTN | Online Broker LYNX

 

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