Freenet Aktie aktuell Hier lauert die grösste Gefahr. Nicht nur jetzt

News: Aktuelle Analyse der Freenet Aktie

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DAX
ISIN: DE0008469008
Ticker: DAX
Währung: Punkte

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Daimler AG
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HeidelbergCement AG
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Infineon Technologies AG
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S&P 500 Index
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ThyssenKrupp AG
Zum DAX

Lassen Sie sich nicht täuschen

Man hatte zwischenzeitlich das Gefühl, dass die Rallye oder Erholung gar kein Ende mehr finden wird. Doch natürlich ist das ein Trugschluss.

Tatsächlich war an der Kurserholung bisher überhaupt nichts Ungewöhnliches. Lassen Sie sich nicht täuschen, die Kuh ist noch lange nicht vom Eis.
Nach einem Crash holt der Markt sehr oft 50 – 62% des Einbruchs wieder auf, bevor der Verkaufsdruck wieder übermächtig wird. Beim Dax waren es 50%, beim stärkeren S&P500 die genannten 61,8%.

Daraus kann man sehr wichtige Rückschlüsse ziehen. Der Dax ist als Exportindex besonders anfällig. Die Bullen haben aber weltweit ihre Munition verschossen.
Daher sollte man in dieser Grosswetterlage eher von Käufen absehen.

Ausgehend von den Retracements ist eine Korrektur sehr wahrscheinlich. Wir werden sehen, wie weit sie gehen wird. Die bisherigen Jahrestiefs müssen nicht zwangsweise erreicht oder unterschritten werden.

Der S&P500 könnte aber durchaus auf 2.730 oder 2.650 Punkte sinken. Darunter wäre sogar der Weg in Richtung 2.460 – 2.500 Punkte frei.
Beim Dax liegen mögliche Kursziele bei 10.000 und 9.500 Punkte. Darunter wäre der Weg in Richtung Jahrestief offen.

…Nach den Charts geht es weiter…

Chart vom 04.05.2020 Kurs: 2.832 Kürzel: SPX - Tageskerzen | LYNX Online BrokerChart vom 04.05.2020 Kurs: 10.490 Kürzel: DAX - Tageskerzen | LYNX Online Broker

Schwach ist schwach

Das bringt uns direkt zu der nächsten Frage. Welche Aktien sollte man ganz explizit meiden? Es sind wie immer die üblichen Verdächtigen.
Schwache Unternehmen, mit fragwürdiger Profitabilität und hohen Schulden.

Diese Aktien stehen mit ganz oben auf den Verkaufszetteln. Sie werden als erstes abgestossen, weil die meisten Anleger und Fonds genau wissen, dass es sich um Kellerkinder handelt.
Im Dax sind das heute zum Beispiel…

HeidelbergCement: Ein langfristiger Underperformer, der sich langsam wieder den Tiefs aus der Finanzkrise nähert.

Infineon: Zyklische Branche und dank einer überteuerten Übernahme auch hoch verschuldet.

Daimler: Underperformer, hoch verschuldet und ebenfalls fast wieder an den Tiefs der Finanzkrise.

Im MDax sieht es ähnlich aus. Dort steht ThyssenKrupp ganz oben auf der Abschussliste. Man nimmt wieder Fahrt in Richtung Allzeittief auf, welches man erst kürzlich markiert hat.
Ebenso die Deutsche Pfandbriefbank, die seit der IPO auch keine Performance brachte.
Ebenso freenet, die heute wieder auf dem Niveau von 2003 notiert.

Investoren müssen und können daraus eine ganz wichtige Erkenntnis ziehen: Mit diesen Aktien lässt sich kaum Geld verdienen. Man sollte sie nicht nur jetzt, sondern ganz grundsätzlich meiden.
Machen Sie sich das Leben einfacher und konzentrieren sich auf die langfristigen Outperformer, die starken Unternehmen.

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Stabilität in stürmischen Zeiten. Bei LYNX selbstverständlich.

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Tobias Krieg, Technischer Analyst | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der Freenet Aktie

freenet AG ist ein netzunabhängiger Telekommunikationsanbieter.

Ist das ein Wettbewerbsvorteil?

Das Unternehmen verfügt also über keine eigene Netzinfrastruktur, sondern vermarktet Mobilfunkangebote von Betreibern wie der Deutschen Telekom, Telefonica usw.
Die Tarife werden unter eigenen Namen angeboten, zum Beispiel mobilcom-debitel oder klarmobil.

Ich bin kein grosser Freund der Netzbetreiber wie der Telekom. Das Geschäft ist notorisch kapitalintensiv und der Service ist weitgehend austauschbar.
Der Verbraucher ist bei Telekommunikation ausserordentlich preissensitiv und das drückt auf die Marge.
Man muss sich die langfristigen Charts der Betreiber nur ansehen, Outperformer findet man dort nicht.

Bei Unternehmen wie United Internet oder freenet, die hingegen keine eigene Netzinfrastruktur betreiben und sich auf den Vertrieb konzentrieren, sieht das ganz anders aus.

Im Fall von freenet bedeutet das, dass man einen erheblichen freien Cashflow generiert und daher eine Dividendenrendite von 9,10% bieten kann

Gleicht Freenet einer Anleihe mit 9%?

Freenet schüttet also einen Grossteil der verfügbaren Mittel aus. Dementsprechend kann man auch nicht mit hohem Wachstum rechnen.
Umsatz und Gewinn laufen seit etlichen Jahren seitwärts und daran dürfte sich so schnell auch nichts ändern.

Die Einnahmen liegen im Bereich von 3,0 Mrd. Euro, der Gewinn in der Regel bei 220-250 Mio. Euro.
Unter dem Strich erwirtschaftet man einen freien Cashflow von mehr als 300 Mio. Euro.

Man kann sich die Dividende von 1,65 Euro je Aktie also leisten. Die Dividendenrendite liegt bei 9,10%.

Als Anleger kann man die Aktie praktisch auch als Anleihe betrachten, nur eben mit erheblicher Ausschüttung.

Kurspotenzial

Doch auch beim Kurs könnte noch Potenzial vorhanden sein.

Im laufenden Geschäftsjahr wird ein Ergebnis von 1,73 Euro je Aktie erwartet, das KGVe liegt dementsprechend bei 10,5.
In den letzten fünf Jahren lag der Wert durchschnittlich bei 13,9.

Um diese Bewertungslücke zu schliessen, müsste die Aktie um mehr als 30% zulegen. Es besteht also durchaus die Chance, auch neben der Dividende Gewinne einzufahren.

Charttechnik

Freenet ist auf ein interessantes Niveau zurückgekommen. Zwischen 16 und 18 Euro liegen mehrere markante Tiefs der vergangenen Jahre.

Seit Jahresbeginn wurde die Aktie hier mehrfach aufgefangen und hat einen Boden ausgebildet. Der Abwärtstrend wurde ebenfalls überwunden.

Das erste Ziel einer Erholung liegt bei 18,75 Euro. Darüber kommt es zu einem Kaufsignal mit Kurszielen bei 20 und 21,00 – 21,25 Euro.

Fällt freenet hingegen unter 16 Euro, ist das bullische Setup hinfällig.

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Chart vom 19.09.2019 Kurs: 18,14 Kürzel: FNTN - Tageskerzen | LYNX Online BrokerChart vom 19.09.2019 Kurs: 18,14 Kürzel: FNTN - Wochenkerzen | LYNX Online Broker