Steuert Europa in eine Rezession?

BrExit, nahender Handelskrieg und eine machtlose EZB – Sind die Finanzmärkte in Gefahr?

Es wirkt, als herrsche die beste aller Welten. In Europa steigen die Kurse seit Ende 2018 wieder, an der Wall Street kratzen die großen Indizes an ihren Allzeithochs. Und die Investoren schließen daraus, dass die angeblichen Risiken nicht ernst genommen werden müssen und steigen ein. Immerhin handelt die Börse, so heißt es doch, die Zukunft. Und dass die positiv ist, wird durch die anziehenden Aktienindizes belegt. Scheinbar. Mit zehn Charts zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag, dass diese Sicherheit trügerisch ist, dass Europa im Gegenteil auf einen Abgrund zusteuert, in den auch der Aktienmarkt fallen wird.

Die Frage ist indes: wann? Es dauert bisweilen sehr lange, bis sich negative Einflüsse am Aktienmarkt niederschlagen. Denn die Börse handelt nicht die Zukunft, sie handelt die Hoffnungen und Befürchtungen der Marktteilnehmer. Das passiert im regelmäßigen Wechsel. Derzeit dominiert wieder die Hoffnung. Wann die Angst zurückkehrt, hängt davon ab, wann die eigentlich unübersehbaren, derzeit aber ausgeblendeten Gefahrenmomente zu echten negativen Fakten werden. Zu nennen in vorderster Reihe: Der BrExit und der Handelsstreit der USA mit Europa.

Die Meister der ignorierten Risiken

Dass negative Einflüsse nicht wahrgenommen werden wollen, ist beileibe nicht neu, es ist im Gegenteil ein immer wiederkehrender, fester Bestandteil der Börsenhistorie. Aber es verblüfft schon, wie entschlossen man dabei vorgeht. Sehen Sie sich dazu den folgenden Chart an. Er zeigt den europäischen Leitindex Euro Stoxx 50, den DAX und den Londoner Leitindex FT-SE 100 seit Ende Juni 2016, also seit dem Referendum über den EU-Austritt der Briten:

Ja, das Jahr 2018 war für alle drei Indizes kein gutes. Aber selbst zu den Tiefs um Weihnachten 2018 wurde der Level, den die Indizes im Sommer 2016 erreicht hatten, nicht touchiert. Und derzeit zieht alles wieder an. Und welcher Index hat da die Nase vorn? Ausgerechnet der FT-SE 100 aus London. Und das, obwohl jeder wissen kann, ja wissen muss, dass mit dieser Verschiebung des Austrittstermins in den Herbst das Problem nicht gelöst ist, die wirtschaftlichen Gefahren für Europa, zuvorderst aber für Großbritannien, immens sind. Das Argument des bullischen Lagers: Wenn die Briten sich derart zuversichtlich zeigen, wieso sollten wir im Rest Europas dann besorgt sein!

Aber so hoffnungsfroh die Stimmung am Aktienmarkt im Frühling 2019 auch sein mag, jeder Investor weiß eigentlich genau, dass die Kurse keinen Beweis dafür darstellen, dass Risiken nicht vorhanden wären. Sie sind es. Und wer derzeit Long wäre, liegt zwar vom kurzfristigen Trend her völlig richtig, tanzt aber dennoch auf dünnem Eis, das jederzeit brechen könnte.

Noch besser im Ausblenden von Gefahren sind derzeit aber die US-Investoren. Der vorstehende Chart zeigt die Entwicklung des marktbreiten US-Index Standard & Poor’s 500 (S&P 500) und zum Vergleich die des Euro Stoxx 50 seit Trumps Wahlsieg Anfang November 2016:

Der Performance-Unterschied ist immens. Und die US-Wirtschaft sieht sich nicht minder großen Risiken gegenüber. Trumps Handelskrieg beeinträchtigt auch die US-Wirtschaft, das US-Wachstum ließ zuletzt unerwartet nach, die Staatsverschuldung steigt, das Handelsbilanzdefizit fällt nicht. Aber die USA haben dennoch Vorteile. Ob das davor schützt, dass der haussierende US-Aktienmarkt einen massiven Kurseinbruch erlebt, ist zwar fraglich. Aber das ist für uns europäische Anleger sekundär. Wir haben unseren eigenen Abgrund … und der ist deutlich tiefer. Sehen wir uns das mal an:

Die Wall Street hat einen Fallschirm, Europa keinen

Der nachfolgende Chart zeigt, wie immens das Wachstum der USA und der Eurozone auseinanderlaufen. Abgebildet sind die jeweiligen Veränderungen des Bruttoinlandsprodukts zum Vorjahr. Das US-Wachstum ließ zwar zuletzt nach, aber für 2018 (für das erste Quartal 2019 liegen noch keine Daten vor) blieb dennoch ein Wachstum von 3,0 Prozent, während die Eurozone 2018 nur um 1,1 Prozent zulegen konnte.

Wobei nicht nur die rein nominale Differenz wichtig ist, sondern auch der Trend. Der weist für die Eurozone seit Ende 2017 deutlich nach unten. Donald Trumps Steuerreform hat zwar dazu geführt, dass das US-Haushaltsloch in atemberaubendem Tempo größer wird, aber kurzfristig erreichte er damit, dass das Bruttoinlandsprodukt auf starkem Niveau blieb. Denn die US-Bürger haben noch Geld in der Tasche. Und das kräftige Wachstum führt dazu, dass sich die US-Unternehmen steigende Löhne leisten können. Das sehen wir im nächsten Bild:

Das Wachstum der Löhne lag in den USA schon jahrelang über dem der Eurozone. Aber derzeit geht die Schere noch schneller auseinander. Derzeit liegt die Differenz bei den Lohnsteigerungen bei 1,1 Prozent zu Gunsten der USA.

Auf lange Sicht entsteht für die USA damit ein größeres Problem, denn auch die Privathaushalte wiegen sich in trügerischer Sicherheit und verschulden sich immer mehr. Aber sollte das US-Wachstum deutlicher kippen, hat man dort einen Fallschirm, den Europa nicht hat: Die US-Notenbank könnte die Zinsen senken, um die Wirtschaft zu stützen. Die Europäische Zentralbank EZB nicht. Das lässt sich am folgenden Chart erkennen:

Die Renditen für kurzlaufende Anleihen über drei Monate geben die Differenz des Notenbank-Zinsniveaus sehr gut wieder. Sie sehen, dass sich der Zinslevel in den USA ebenso wie der Zinslevel in der Eurozone als Reaktion auf die Subprime-Krise 2008/09 und die daraus resultierende, schwere Rezession jahrelang um die Nulllinie bewegten. Doch dann kam für Europa die Eurokrise hinzu, in der Griechenland das Aushängeschild der Problematik wurde.

Das führte dazu, dass die EZB die Zinsen noch weiter drückte, so dass die Renditen kurzer und mittlerer Anleihe-Laufzeiten deutlich in den negativen Bereich abrutschten … und bis heute dort verharren. Die US-Notenbank hingegen begann, ihre Zinsen sukzessiv anzuheben. Aktuell liegt der Drei-Monats-Zins in den USA bei 2,6 Prozent, in der Eurozone liegt er bei -0,3 Prozent. Was bedeutet:

Die US-Notenbank könnte die Zinsen erheblich drücken, um eine wankende Konjunktur aufzufangen. Die EZB kann das nicht, denn dieser jahrelange Negativzins hat ohnehin schon großen Schaden bei den Sparern verursacht. Und der Gedanke, dass negative Zinsen die Menschen dazu bringen würden, ihre Ersparnisse einfach auszugeben und so die Konjunktur wiederbelebt würde, war schon damals falsch. Ein wirklich tauglicher Stimulus durch die EZB wäre nicht drin.

Ifo-Geschäftsklimaindex: Stimmung in deutschen Chefetagen kühlt ab

Dass sich die Unternehmen durchaus Sorgen machen, zeigt die vorstehende Grafik, die den ifo-Geschäftsklimaindex seit der Jahrtausendwende zeigt. Hier werden etwa 7.000 deutsche Unternehmen nach ihrer Einschätzung zur aktuellen Lage und der von ihnen gesehenen unternehmerischen Perspektive befragt. Sie sehen, dass dieser ifo-Index parallel zum Nachlassen des Wachstums Ende 2017 zu fallen begann. Noch ist er nicht in einen dramatischen Bereich abgerutscht, aber noch ist Europa ja auch nicht in einer Rezession. Doch Europa ist sehr wohl auf dem Weg dorthin, denn:

Nicht nur der BrExit ist kurzfristig aus den Augen und dem Sinn, jedoch als Problem nicht gelöst. Die weit größere Gefahr wird derzeit ebenfalls einfach ausgeblendet, was den Aktienmarkt angeht. Und diese Gefahr kommt aus Washington:

Der anstehende Handelskonflikt kann Europa über die Klippe stoßen

Noch ist, Stand Mitte April 2019, der Handelskrieg mit China nicht vorbei. Aber bereits jetzt beginnen die „Verhandlungen“ mit Japan, zugleich bereitet Washington den Konflikt mit der EU verbal vor, indem man die Europäische Gemeinschaft als unfair harten Handelspartner brandmarkt, der sich, unter anderem durch Subventionen, unfaire Vorteile erschleicht, die den USA seit Jahren schaden. Man muss daher damit rechnen, dass die US-Regierung versuchen wird, die EU unter immensen Druck zu setzen. Und das dürfte gelingen, denn:

Die EU zeigte bereits in der Eurokrise, wie schwer es fällt, mit der nötigen, einheitlichen Stimme zu sprechen. In Sachen „BrExit“ kam dieses Problem erneut zum Tragen. Die so verschiedenen Interessen der einzelnen Mitgliedsstaaten lähmen die Entscheidungsfindung und das konsequente Auftreten nach außen. Und Trump weiß das ganz genau; die Versuche, die europäischen Autobauer mit eigenen Vereinbarungen zu locken und sie damit zur fünften Kolonne innerhalb der EU zu machen, beweisen das.

Eine EU, die bereits jetzt ein schnell nachlassendes Wachstum verspürt, an der Schwelle zur Rezession steht und dann von Washington in den Schwitzkasten genommen wird: Das wäre für die Konjunktur ein Albtraum. Und es ist wahrscheinlich, dass genau das passiert. Aber wieso scheint das am Aktienmarkt niemanden zu kümmern?

Wieso reagiert man an der Börse nicht?

Dieser Eindruck entsteht durch die seit Monaten wieder steigenden Kurse, aber dieser Eindruck täuscht: Es gibt sehr wohl viele Anleger, die zusehen, die Risiken in ihren Portfolios zu reduzieren. Der folgende Chart zeigt den Kursverlauf des Anleihe-Kursbarometers Bund Future. Steigende Kurse hier bedeuten zum einen sinkende Renditen am deutschen Anleihemarkt, aber eben auch steigende Kurse bei den Anleihen: Die Nachfrage ist groß.

Im Sommer 2018 waren die Kurse aus ihrer leicht aufwärts gerichteten, zwei Jahre währenden Handelsspanne nach oben ausgebrochen. Und seit Herbst 2018 sehen wir hier einen steten Aufwärtsschub, dessen Dynamik, wie der unten eingeblendete Trendbestätigungsindikator (TBI) zeigt, sogar zunimmt. Und nicht nur dieser Aspekt deutet an, dass man am europäischen Aktienmarkt keineswegs so solide dasteht, wie es auf den ersten Blick scheint. Der folgende Chart zeigt, dass der prozentuale Anteil an deutschen Aktien, die über ihrer 200-Tage-Linie notieren, auf mittel- und langfristiger Ebene also bullisch sind, unter 50 Prozent liegt. Ein Alarmsignal?

Das wird oft als ein solches gewertet und ja, diese Entwicklung sollte man im Auge behalten, denn das zeigt, dass die Marktbreite nicht passt: Zu wenige Aktien tragen die momentane Aufwärtsbewegung von DAX & Co. Aber wirklich kritisch ist diese Indikation vor allem, wenn am Aktienmarkt neue Hochs erreicht werden und zugleich die Zahl von Aktien über der 200-Tage-Linie fällt, so geschehen Ende 2017 oder im Jahr 2007. Aktuell jedoch notiert der DAX, ebenso wie die anderen Eurozone-Indizes, noch deutlich unter den alten Hochs. Was hieße:

Wenn weitere Aktien in ihren Aufwärtstrend zurückfinden, kann der Aufwärtstrend des Aktienmarkts weitergehen und dieses Warnsignal erledigt sich. Und das ist ein Punkt, den man abschließend noch einmal ganz deutlich hervorheben muss:

„Augen auf“ ist zwingend nötig, blind Short zu gehen wäre hingegen leichtsinnig

Dass sich Europa am Abgrund bewegt, ist zwar richtig, aber: Jeder Anleger muss das wissen … und die Kurse steigen dennoch. Das liegt zwar daran, dass sich zu viele in trügerischer Sicherheit wähnen, indem sie die steigende Wall Street als Beleg nehmen, dass alles gar nicht so schlimm ist. Und indem sie darauf bauen, dass sie noch rechtzeitig aussteigen können, wenn die Rallye endet. Und ja, das geht irgendwann ganz gewaltig schief. Aber:

Bislang geht es seit Monaten gut. Und es kann zwar morgen schon vorbei sein, aber ebenso noch weitere Monate gutgehen. Es ist sogar eher die Regel als eine Ausnahme, dass die Aktienmärkte auf negative Entwicklungen mit großer Verspätung reagieren, weil viele mit aller Macht versuchen, Gefahren nicht an sich herangekommen zu lassen, einfach, weil sie steigende Kurse wollen, keine Trendwende. Ein sehr gutes Beispiel für diese erfolgreiche Verdrängung sehen wir hier:

Schon im Jahr 2007 zeichnete sich ab, dass der Immobilienmarkt vor allem in den USA sehr große Probleme auslösen könnte. Und auch der ifo-Geschäftsklimaindex begann zu fallen, das ging Anfang 2007 los. Doch der Aktienmarkt stieg nicht nur weiter, er haussierte! Und selbst, als Ende 2007 glasklar war, dass es zu einer fatalen Kettenreaktion kommen dürfte, die die Weltwirtschaft insgesamt mit in den Strudel reißen wird und der ifo-Index immer deutlicher fiel, reagierte man am Aktienmarkt einfach nicht. Also?

Also ist es unbedingt anzuraten, die Augen aufzuhalten, sich immens behutsam am Aktienmarkt zu bewegen. Aber solange der Trend noch nach oben weist, hätte man zwar mit Short-Trades die Logik hinter sich, die Kurse aber gegen sich. Achten Sie daher auf konkrete negative Signale in den Charts. Als Beispiel haben wir hier den DAX, bei dem man gut erkennen kann, wo dessen charttechnische Achillesferse liegt.

Es ist wahrscheinlich, dass wir als Anleger in den kommenden ein, zwei Jahren sehr gute Chancen auf gewinnbringende Trades auf der Short-Seite bekommen werden. Aber solange die Charts kein grünes Licht geben, bestimmen die Bullen das geschehen bei DAX, Euro Stoxx 50 & Co. So lange wäre, die immensen Risiken hin oder her, die Short-Seite noch die falsche Seite für konsequente Trader!

Die Trailing Stop-Order: Gewinne sichern, Verluste begrenzen.

Die Trailing-Stop Verkaufsorder ist eine abgewandelte Stop-Order. Hierbei wird der Stop-Preis in einem festgelegten Folgeabstand (Trailing-Wert) an den Kurs gekoppelt. Wenn dieser Wert steigt und somit der Abstand größer als der Trailing-Wert ist, wird der Stop-Preis nach oben angepasst.

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