Aktienanalyse:
State Street: 2500 Milliarden Dollar

Aktuelle Analyse der State Street Aktie

State Street ist einer der weltweit führenden Asset-Manager und Anbieter von ETFs (SPDR) mit mehr als 2.500 Mrd. USD unter Verwaltung.

Zurück in die Aristokratie

Die Wurzeln von State Street reichen bis in das Jahr 1792 zurück. Die damalige Union Bank ist die zweitälteste und am längsten durchgehend bestehende Bank der USA.
Inzwischen ist man mit 32.000 Mitarbeitern in 27 Ländern tätig.

Im Jahr 1970 erfolgte der Börsengang und 25 Jahre später hatte man sich den Titel eines Dividenden-Aristokraten erarbeitet. Schließlich sind dazu 25 Jahre mit steigender Dividende in Folge notwendig.

Diesen Trend konnte man bis zur Finanzkrise fortsetzen, doch dann musste man die Dividende kürzen.
Seit 2010 ist die Ausschüttung wieder jährlich gestiegen, insgesamt von 0,04 auf 2,08 USD je Aktie. Man arbeitet also aktiv daran, wieder zum Aristokraten aufzusteigen.

Die Rendite ist mit 3,28% inzwischen wieder stattlich.

Stetiger Cashflow

In den letzten zehn Jahren sind die Assets under Management erheblich gestiegen. Gleichzeitig fallen jedoch auch die Gebühren für ETFs. Unter dem Strich legte der Umsatz in diesem Zeitraum von 8,87 auf 10,96 Mrd. USD zu.

Da das Unternehmen aber stetig überschüssiges Kapital generiert, kann man sich neben der Dividende auch Aktienrückkäufe leisten.

Dadurch ist die Zahl der ausstehenden Papiere von 474 auf 376 Millionen gesunken. Der Gewinn ist von 4,11 auf 7,22 USD je Aktie gestiegen.
Dennoch notiert die Aktie heute nur knapp über dem Niveau von damals.

Warum kam es zum Einbruch?

In den letzten Monaten sind die Gebühren für ETFs abermals deutlich gesunken. Gleichzeitig verzeichnete State Street während des Dezember-Crashs 2018 größere Mittelabflüsse.

Gemeinsam haben die beiden Faktoren zu einem Gewinneinbruch geführt. Im laufenden Geschäftsjahr dürfte das Ergebnis um 21% sinken.

Eine Kurshalbierung scheint dennoch übertrieben. Darauf deutet auch der Fastgraphs* -Chart hin. Empfehlung meinerseits.

Abgesehen von der Finanzkirse wurden alle maßgeblichen Tiefs der letzten 20 Jahre bei einer P/E von 8-10 ausgebildet. In diesem Bereich befinden wir uns jetzt wieder.

 

Darüber hinaus entfällt ein Teil des Gewinnrückgangs auf Restrukturierungskosten, wodurch die Kostenbasis um 1,5% sinken soll. Die Produktivität soll hingegen steigen.
Nach fetten Jahren schadet diese Verschlankungskur sicherlich nicht.

Was mir besonders gut gefällt, ist die Tatsache, wo man ausgedünnt hat. Im Gegensatz zu den meisten Restrukturierungen hat State Street im höheren Management am stärksten zugeschlagen. Dort wurden 15% aller Stellen gestrichen und 350 Mio. USD eingespart.

Es läuft wieder besser

Diese Maßnahmen tragen bereits erste Früchte. In den letzten drei Quartalen hat man jeweils die Erwartungen übertroffen. Der Gewinn steigt wieder.
Die Quartalsdividende wurde von 0,47 auf 0,52 USD je Aktie erhöht.

Darüber hinaus hat man die niedrigen Kurse für vermehrte Aktienrückkäufe genutzt. Dafür wurden 2,0 Mrd. USD bereitgestellt, was derzeit mehr als 8% des Börsenwerts entspricht.

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Charttechnik

Die Aktie hat eine massive Abwärtsbewegung hinter sich und die Hälfte an Wert verloren. Doch seit einigen Wochen zeichnet sich eine Stabilisierung an. Der langfristige Abwärtstrend wurde bereits überwunden.

Oberhalb von 60,50 USD ist es zu einem Kaufsignal gekommen. Die ersten Kursziele liegen bei 65 und an der zweiten Abwärtstrendlinie nahe 68 USD.

Kann dieser Bereich ebenfalls überwunden werden, wäre der Weg in Richtung 72 sowie 75 USD frei.

Antizyklische Kaufgelegenheiten ergeben sich hingegen bei einem Rücksetzer an das Ausbruchsniveau bei 60,50 USD.

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Chart vom 21.10.2019 Kurs: 63,34 Kürzel: STT - Tageskerzen | LYNX Online Broker

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