Aktienanalyse:
Levi Strauss & Co.: Da könnte man jetzt mal genauer hinschauen

Aktuelle Analyse der Levi Strauss Aktie

Im Zuge der Rückkehr des Bekleidungs-Klassikers Levi Strauss & Co., kurz LEVI’S, hatten wir Ende März in einer Analyse angedeutet, dass diese Aktie durchaus einen genaueren Blick wert sein könnte, sollte sie im Bereich ihres Ausgabepreises von 17 US-Dollar zu haben sein. Das ist jetzt der Fall. LEVI’S startete den Börsenhandel zunächst aber deutlich höher. Am ersten Handelstag, dem 21. März, lag der erste Kurs über 22 US-Dollar und damit deutlich über diesem Ausgabepreis von 17 US-Dollar, für den man die Aktie bekommen hatte, wenn man im Zuge der Zeichnung erfolgreich war.

Mitte April wurde mit 24,50 US-Dollar ein Hoch erreicht. Damals ahnte wohl niemand, dass dieser Kurs vorerst das Ende der Fahnenstange bedeuten würde. Das Problem bei LEVI’S war und ist, dass ein Jeans-Hersteller, auch einer mit einer solchen Tradition, kaum mit einem dynamischen Gewinnwachstum würde aufwarten können. Und gerade dann, wenn das weltweite Wachstum unter Druck gerät, wie es derzeit der Fall ist, geraten solche Markenhersteller schnell unter Umsatz- und Margendruck. Das ist bei LEVI’S der Fall und war der Grund, warum die Aktie auf einmal doch wieder zum ursprünglichen Preis zu haben ist.

Expertenmeinung: Am 8. Juli nach US-Handelsende legte LEVI’S die erste Quartalsbilanz seit dem Börsengang vor – und enttäuschte die Trader, die im Vorfeld, der Chart zeigt es, kräftig eingekauft hatten in der Erwartung, mit einer starken Bilanz könnte die LEVI’S-Aktie das bisherige Hoch von 24,50 US-Dollar mit Schwung überwinden. Sie sehen: Es kam anders, die Aktie verlor als Konsequenz am Folgetag zwölf Prozent, rutschte kurz darauf unter den bis dahin tiefsten Kurs der Handelshistorie und landete vor zweieinhalb Wochen erstmals auf dem Niveau des Ausgabepreises.

Das Problem war, dass LEVI’S mit 0,07 US-Dollar Gewinn pro Aktie unter der Analystenprognose von 0,08 US-Dollar blieb und der Gewinn zugleich klar unter dem des Vorjahresquartals lag. Der Umsatz stieg aber zugleich im Jahresvergleich um fünf Prozent, was deutlich machte, dass LEVI’S Gewinnmargen unter Druck geraten waren. Was in einem Umfeld nachlassenden Wachstums nicht gerade eine große Überraschung war, es sei denn, man hätte als Anleger unrealistische Erwartungen gehegt. Jetzt, mit diesem markanten Abstieg, dürfte das Gros derer, die mit ihren Erwartungen Luftschlösser gebaut haben, ausgestiegen sein. Damit wird die Aktie langsam interessant, denn zu hoch bewertet wäre sie nicht … vorausgesetzt, LEVI’S könnte die aktuellen Gewinne halten.

Da das aber mit Blick auf die Eskalation des Handelskriegs nicht vorausgesetzt werden kann, wäre die Aktie jetzt entweder etwas für Anleger mit gezielt langfristigem Zeithorizont oder für Trader, die mit einem Stop Loss knapp unter dem bisherigen Verlaufstief (16,00 US-Dollar) agieren würden und somit den Verlust sofort konsequent begrenzen, wenn der derzeitige Versuch einer Bodenbildung misslingt.

Chart vom 27.08.2019, Kurs 16,71 US-Dollar, Kürzel LEVI | Online Broker Aktienempfehlungen

 

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