Aktienanalyse:
Covestro: Intraday-Turnaround macht die Bullen zu Recht nervös

Aktuelle Analyse der Covestro Aktie

Am Montagmorgen legte der Spezialwerkstoff-Spezialist Covestro sein Quartalsergebnis vor. Und anfänglich wirkte es, als würde das Zahlenwerk positiv aufgenommen. Doch am Nachmittag drehte die Aktie wieder ab, rutschte ins Minus und erholte sich bis zum Handelsende nicht mehr. Vom zeitweiligen Tagessieger zum Tagesverlierer im DAX, das allein ist schon problematisch. Aber das Chartbild, das sich daraus ergibt, ist ein Grund für das bullische Lager, reichlich nervös zu werden. Und letzten Endes gab es auch keinen Anlass, diese Bilanz unbedingt positiv zu interpretieren.

Umsatz und Gewinn waren im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich gefallen. Das war zwar erwartet worden, aber das allein reicht nicht, um eine Aktie höher zu tragen. Sicher, hätte die Aktie ihr Plus gehalten, hätte man den Tag so interpretiert, dass die Investoren Schlimmeres erwartet hatten als das ungefähre Erreichen der verhaltenen Covestro womöglich weiter zulegen können. Aber so bleibt dieser Intraday-Turnaround nach unten, der, ob das jetzt die Motivation der Verkäufer war oder nicht, das Bild eines am Ende doch negativ ausgelegten Zahlenwerks zeichnet.

Expertenmeinung: Hinzu kommt, dass wir hier aus charttechnischer Sicht einen gescheiterten Befreiungsschlag vor uns haben. Sie sehen, dass die Aktie in der vergangenen Woche zwar über die Widerstandszone im Bereich 45,50/46,36 Euro hinauslief, sich von dieser Zone aber nicht nach oben absetzen konnte. Genau das wurde am Montag in der Hoffnung auf Anschlusskäufe und eine dadurch positive Interpretation der Quartalsbilanz versucht – und scheiterte. Dadurch ist der Kurs nicht nur wieder unter vorgenannte Widerstandszone zurückgefallen, sondern konnte nur mit Mühe und Not die bei 45,00/45,20 Euro liegende Kreuzunterstützung aus 20-Tage- und 200-Tage-Linie verteidigen. Damit wird es jetzt umgehend eng für die Bullen.

Zwar wäre der im August begonnene Aufwärtstrend erst dann gebrochen, wenn die dazu gehörige Trendlinie bei derzeit 43,30 Euro auf Schlusskursbasis unterboten würde. Aber die Distanz zu dieser Linie ist kleiner als die Handelsspanne des gestrigen Tages. Hinzu kommt, dass kurzfristige markttechnischen Indikatoren wie der hier unten im Chart mit eingeblendete Stochastik-Oszillator allerhand Spielraum nach unten aufweisen würden. Covestro müsste sofort wieder über die Zone 45,50/46,36 Euro hinauslaufen, ansonsten würde die Wahrscheinlichkeit, dass diese August-Aufwärtstrendlinie getestet wird und dann auch bricht, deutlich steigen.

Chart vom 28.10.2019, Kurs 45,34 Euro, Kürzel 1COV | Online Broker LYNX Aktienempfehlungen

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