Analyse:
Die Niederländer bieten 7,53% Dividende

Die Wurzeln von Aegon reichen mehr als 200 Jahre zurück, heute gehört man zu den zehn größten Lebensversicherern der Welt.

Das Unternehmen deckt die für die Branche üblichen Angebote von klassischen Versicherungen bis Asset-Management ab.

Klingt nicht spannend?

Das Geschäft beflügelt also kaum die Fantasie und wird daher von vielen Anlegern schlichtweg ignoriert.
Dadurch verpasst man aber auch die massiven Gewinne, die mit „langweiligen“ Titeln wie Aegon erzielt werden können.

Ich hatte die Aktie in der Vergangenheit zweimal zum Kauf empfohlen. Anschließend ging es um mehr als 20% (nur noch Teaser) und 50% aufwärts. (Einfach den Markt schlagen?)

Jetzt könnte sich wieder eine Gelegenheit ergeben.

Eigentlich…

Eigentlich liegt Aegon außerhalb meiner langfristigen Anlagestrategie.
Die Aktie ist kein Outperformer, das Umsatzwachstum ist eher gering. Das aktuelle Zinsumfeld ist herausfordernd. Daher läuft es aktuell auch eher mittelprächtig: Ein typischer Versicherer eben.

Dass sich Trading hier aber lohnen kann, hat die Vergangenheit gezeigt.

Der Gewinn springt hin und her, ein klarer Aufwärtstrend ist nicht zu erkennen. Daher ist Aegon auch kein Outperformer. Zu einem „normalen“ Kurs entspricht die realistische Renditeerwartung also der Dividende. Mehr kann man dann nicht erwarten.

All diese Gründe haben zum Abverkauf geführt, inzwischen halte ich die Aktie aber für unterbewertet. Aktuell liegt das KGVe bei nur noch 6,5.

Mit Blick auf die genannten Charakteristiken würde ich ein KGV von 8-10 als fair bezeichnen, bezogen auf den mehrjährigen Durchschnittsgewinn.

Auf dieser Basis kommt man auf einen fairen Wert von 4,80 – 6,00 Euro.

Auf dem aktuellen Niveau von 3,98 Euro wäre also durchaus Luft für Kursgewinne. Sollte das nicht gelingen, kann man eine stattliche Dividendenrendite von 7,5% kassieren.
Die wurde kürzlich erst erhöht und sollte dementsprechend sicher sein.

Insgesamt scheinen die Risiken eher moderat, vor allem da ein No-Brexit-Deal inzwischen sehr unwahrscheinlich ist.

Charttechnik

Der folgende Chart bezieht sich auf die Notierung an der NYSE in USD, Tickersymbol AEG.
Kunden von LYNX haben aber natürlich auch die Möglichkeit, die Aktie direkt in den Niederlanden in Euro zu handeln, Tickersymbol AGN.

Seit der Finanzkrise lagen alle markanten Tiefs nahe 3,60 USD und auch jetzt scheint die Aktie dort wieder zu drehen.
Ausgehend von dieser Basis sind nun Kursgewinne in Richtung 4,25 und 4,50 USD denkbar.
Darüber käme es zu einem prozyklischen Kaufsignal.

Fällt die Aktie hingegen nachhaltig unter 3,50 USD, trübt sich das Chartbild weiter ein.

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Chart vom 09.09.2019 Kurs: 3,98 Kürzel: AEG - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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