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Die Aktie des Workforce-Software-Entwicklers ATOSS hatte solide Gewinne des ersten Halbjahres 2025 in der zweiten Jahreshälfte wieder verloren und das Jahr fast unverändert beendet. Aber jetzt treten die Bullen wieder an: Hier wäre jederzeit ein Ausbruch möglich.
ATOSS Software agiert in einem Wachstumsmarkt: Der Umsatz mit Software, die Unternehmen u.a. bei Personalplanung und Zeitmanagement unterstützt, ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Zwar geht man seitens der Experten davon aus, dass der Gewinn pro Aktie 2025 gegenüber dem Vorjahr in etwa gleich geblieben sein dürfte, für 2026 sehen die Analysten aber wieder einen anziehenden Gewinn. Momentan liegt der Konsens da bei 3,18 Euro pro Aktie. Käme es so, würde das ein Kurs-/Gewinn-Verhältnis von derzeit 37 bedeuten. Nicht billig für eine Software-Aktie, aber auch nicht über Gebühr teuer. Sofern die Wachstumsstory erhalten bleibt.
Das wäre anders, wenn der Kurs das 2025 markierte Verlaufshoch von 147,60 Euro erreichen würde. Da müsste man in Sachen Bewertung schon schlucken und auf einen absolut überzeugenden 2026er-Ausblick des Unternehmens hoffen. Aber jetzt geht es ja erst einmal um die Frage, ob sich der Kurs in diese Richtung auf den Weg macht oder nicht. Und ja, die Ambitionen der Käuferseite, genau das in Gang zu bringen, sind klar erkennbar:
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Expertenmeinung: Nachdem die Aktie Ende Juli als Reaktion auf einen schwächer als erhofft ausgefallenen Ausblick auf die zweite Jahreshälfte eine massive Korrektur vollzogen hatte, begann der Kurs Ende September wieder Boden gutzumachen. Doch sukzessiv höher liegenden Zwischentiefs standen zuletzt keine entsprechend höheren Zwischenhochs gegenüber. Der Grund ist im Chart klar auszumachen:
Als die ATOSS-Aktie im Oktober ebenso wie im Dezember ihre 200-Tage-Linie erreichte, drehte sie umgehend wieder ab. Dort entschieden zu viele Akteure, dass man auf diesem Level eher Kasse machen sollte, um den Käufern ein Durchkommen zu ermöglichen. Doch diese jeweils höher liegenden Zwischentiefs unterstreichen, dass die Anleger deswegen keineswegs die Flinte ins Korn geworfen haben. Wodurch der aktuell gestartete, dritte Versuch, an dieser momentan bei 120,30 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie vorbeizukommen, durchaus Chancen auf Erfolg hätte.

Allerdings sollte man die Linie angesichts dieser Chartkonstellation nicht als allein entscheidend ansehen. Da die 200-Tage-Linie derzeit noch fällt, liegen die beiden vorherigen Zwischenhochs darüber, konkret bei 121,20 und 123,20 Euro. Auch das markante Zwischentief vom Mai 2025 bei 125,40 Euro müsste man sicherheitshalber noch in die Entscheidungszone integrieren. Durch diesen Bereich müsste die ATOSS-Aktie hindurch, um den Befreiungsschlag als vollzogen anzusehen. Was indes, angesichts dieses Chartbilds, eine hinreichend taugliche Chance hätte, dass man die Aktie aus Trading-Gesichtspunkten jetzt im Auge behalten könnte.
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