Börse aktuell

DAX nach dem kleinen Verfallstag und neuem Jahrestief sichtlich erholt – US-Aktienmärkte lösen sich deutlich von ihren Tiefs – Notenbank-Symposium in Jackson Hole voraus

Die Aktienmärkte in Europa konnten sich nach den Kursverlusten der Vortage am Freitag sichtlich erholen. Der DAX beendete den Handel via Xetra am kleinen Verfallstag mit einem Plus von 1,31 Prozent bei 11.562,74 Punkten. Dennoch hatten DAX-Anleger zum Wochenschluss ein Wochenminus von 1,12 Prozent zu verbuchen. Am kleinen Verfallstag an der Terminbörse Eurex verfielen die Optionen auf den DAX und beispielsweise auch auf den Euro Stoxx 50 sowie auf Einzelaktien. Auch an der Wall Street konnten sich die führenden US-Indizes Dow Jones, NASDAQ 100 und S&P 500 deutlich von den Vortagesverlusten erholen. So blieb für den Dow Jones unter dem Strich ein Wochenverlust von 1,53 Prozent stehen. Rezessionsängste in Europa und immer wieder aufflammende Spannungen in Sachen USA-China-Handelskonflikt verdarben den Marktteilnehmern in den letzten Handelstagen immer wieder die Kauflaune. Da konnten auch eigentlich solide volkswirtschaftliche Daten aus den USA, wie zum Beispiel der Philadelphia-Fed-Index, der New York Empire State Index oder auch der Einzelhandelsumsatz nur wenig positive Impulse setzen, obwohl die Daten besser ausfielen als die Konsensschätzungen. Die US-Industrieproduktion hingegen enttäuschte: auf der einen Seite starke Verbraucherdaten, auf der anderen Seite in jüngster Zeit enorm gefallene Rendite bei den US-Anleihen in allen Laufzeiten.

In der neuen Börsenwoche werden neben einer Reihe von Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor für den Monat August besonders die Zentralbanken zu beachten sein. Neben den Sitzungsprotokollen der Fed am Mittwoch und der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag wird das Zentralbanken-Symposium in Jackson Hole in den USA im Fokus stehen. Die Zentralbanken der wichtigsten Industrienationen treffen sich alljährlich, um sich auszutauschen. In der Vergangenheit wurden dabei auch konzertierte Aktionen der Notenbanken beschlossen, um die Märkte zu stützen, zum Beispiel in der Zeit der Weltwirtschaftskrise. Von der Unternehmensseite werden unter anderem Quartalsberichte von Analog Devices, Baidu, Estée Lauder, Hewlett Packard, Home Depot, Kohl´s, Salesforce.com, Target und Weibo erwartet.

Gemischte volkswirtschaftliche Signale in den USA und Europa – Zentralbanken müssen Korrekturen zulassen

„Zentralbanken müssen Marktkorrekturen zulassen und sie nicht ewig mit neuen Ankaufprogrammen manipulieren“, so Dirk Friczewsky, Finanzanalyst für den Online Broker LYNX. „Die plötzliche Zinssenkungspanik aufgrund der konjunkturellen Eintrübung durch den Handelskonflikt schadet am Ende mehr als sie nützt“, führt Friczewsky weiter aus.

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