Börse aktuell

DAX, SMI und ATX mit Handelspause – Aktienmärkte in Europa und den USA mit Zugewinnen – US-Arbeitsmarktdaten enttäuschend

Die Börsen in Deutschland, Österreich und der Schweiz blieben am Pfingstmontag geschlossen. Die übrigen europäischen Indizes, wie zum Beispiel der EuroStoxx 50, der CAC 40, der FTSE 100 und der FTSE MIB wiesen zum Wochenstart Kurzuwächse auf – sie profitierten letztlich von den Geschehnissen an der Wall Street. Die US-Börsen konnten am Montag aufgrund einer Einigung zwischen Mexiko und den USA weiter profitieren und zogen durchweg an. Die Strafzölle gegen Mexiko sind erst einmal vom Tisch. Mittlerweile peilen die führenden US-Indizes Dow Jones, NASDAQ 100 und S&P 500 sogar schon wieder ihre Rekordstände an. Dem S&P 500 zum Beispiel fehlen dazu nur noch rund 60 Indexpunkte.

Die am Freitag um 14:30 Uhr publizierten US-Arbeitsmarktdaten für den Mai enttäuschten. Die US-Wirtschaft schuf ex-Agrar nur 75.000 neue Stellen. Somit bestätigte sich der schwache Stellenzuwachs des bereits vergangenen Mittwoch veröffentlichten ADP-Arbeitsmarktberichts mit nur 27.000 Stellen im Mai, jetzt auch bei den offiziellen Daten des US-Bureau of Labor Statistics. Die Arbeitslosenrate blieb mit 3,6 Prozent unverändert. Auch die Partizipationsrate wies mit 62,8 Prozent keine Veränderung auf. Die Lohninflation wurde mit einer Steigerung von 3,1 Prozent auf Jahressicht publiziert. Aufgrund der recht schwachen Stellenzuwachse könnte die Fed die Entscheidung in Bezug auf etwaige Zinsänderungen möglicherweise auf den nächsten beiden Sitzungen treffen.

Somit sind schlechte volkswirtschaftliche Daten plötzlich wieder gute Nachrichten für den Aktienmarkt, da der Markt sich bereits auf neue Schützenhilfe von der Notenbank freuen kann. Die Zinseuphorie, aufgrund der Aussicht auf fallende Zinsen in den USA, trieb die US-Aktienmärkte seit der letzten Woche wieder an. Negativ wären die jüngsten Androhungen von US-Präsident Donald Trump an die Adresse von Chinas Präsident Xi Jinping, der Xi offen mit neuen Strafzöllen im Volumen von 300 Mrd. US-Dollar drohte, sollte dieser nicht zu einem Treffen während des G20-Gipfels im japanischen Osaka am 28./29. Juni bereit sein.

In der neuen Börsenwoche werden die wohl wichtigsten Ereignisse auf der Agenda der Händler neben den deutschen Verbraucherpreisen die volkswirtschaftlichen Daten aus den USA sein. Am Dienstag stehen Erzeugerpreise, am Mittwoch Verbraucherpreise, am Donnerstag Im- und Exportpreise und am Freitag der Einzelhandelsumsatz und die Industrieproduktion zur Veröffentlichung an.

Fed und EZB – Geldpolitik der wichtigsten Zentralbanken entfacht höchstens Strohfeuer

„Billiges Geld der Notenbanken wird nur kurzfristige Strohfeuer an den Aktienmärkten zünden. Auf lange Sicht wird das durch die Handelskonflikte beeinträchtigte Wachstum nicht angekurbelt werden können“, so Dirk Friczewsky, Finanzanalyst für LYNX Broker. „Am Donnerstag schaffte es die EZB trotz des weiter in Aussicht gestellten billigen Geldes es nicht einmal, ein Strohfeuer zu entfachen “, setzt Friczewsky hinzu.

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