Money Management und
Risikomanagement ernst nehmen

Erfolg an der Börse

Money Management und die Kontrolle Ihrer Risiken sind die zwei wichtigsten Instrumente, um letztendlich wirklich Erfolg an der Börse zu haben, anstatt von einem Debakel in das nächste zu stolpern. Sie sind sogar noch wichtiger, als beispielsweise in 80% der Fälle seine Positionen gewinnbringend zu schließen.

Eine Studie hat bewiesen, dass 90% der Performance, die ein Fonds­manager erreicht, durch diese beiden Faktoren bestimmt wurde – und nicht durch die Auswahl großartiger Aktien. Mit einem guten Money Management können Sie ein relativ schlechter Anleger sein und trotzdem positive Resultate erzielen. Sie sollten dies also sehr ernst nehmen!

Sie müssen zunächst bestimmen, welchen Prozentsatz Ihres freien Vermögens Sie riskant anlegen möchten und wie viel in einer sicheren, langfristigen Anlage verbleiben soll. Das kann ein kleiner Prozentsatz sein, zum Beispiel 10% bis 20% Ihres gesamten Anlagevermögens. Es gibt verschiedene Methoden, Ihr Risiko zu überblicken.

Methoden um Ihr Risiko zu minimieren

1. Riskieren Sie pro Position nicht mehr als 2% Ihres Gesamtdepots (abhängig von Ihrem persönlichen Tradingansatz kann dieser Satz auch etwas höher liegen, allerdings sollte man nicht über 5% gehen).

2. Nutzen Sie stets Stop-Loss Orders. Und: Respektieren Sie diese! Es kommt sehr häufig vor, dass Anleger ihren Stop verschieben, sobald der Kurs in dessen Nähe kommt. Damit entzieht man der Stop-Loss Order jeglichen Sinn und hält sich selbst zum Narren. Ferner sollten Sie einen Stop-Loss nicht zu dicht am heutigen Kurs setzen, da Sie sonst zu oft ausgestoppt werden. Setzen Sie den Stopp mindestens 2 Standardabweichungen von der heutigen Volatilität des betreffenden Wertpapiers entfernt. Schauen Sie im Chart nach passenden Stop-Niveaus, beispielsweise ein kleines Stückchen unter einer Unterstützungslinie.

3. Notieren Sie im Voraus ein Gewinnziel und schließen Sie die Position auch tatsächlich, wenn dieses Ziel erreicht ist. Eine gute Idee ist es beispielsweise, beim Eingehen einer neuen Position eine Bracket-Order zu benutzen. Sobald die Position aufgebaut wurde, werden direkt eine Stop-Loss- und eine Take-Profit-Order übermittelt. Wird der Stop ausgelöst, dann wird die Take-Profit-Order automatisch gelöscht – und umgekehrt. So können Sie beruhigt eine Position eingehen und selbst ohne ständig an Ihre offenen Positionen denken zu müssen, in den Urlaub gehen. Die Ziele sind festgelegt und nun bestimmt der Markt das Ergebnis.

4. Lassen Sie einen vernünftigen Gewinn nicht zu einem Verlust werden. Sobald Sie mit Ihrer Position ein entsprechendes Gewinnniveau erreicht haben, können Sie den Stop bis auf Ihren Einstandspreis erhöhen. So sind Sie in jedem Fall vor einem Verlust in dieser Position geschützt. Seien Sie hierbei jedoch nicht zu schnell, da Ihr Breakeven-Stop sonst zu früh ausgelöst werden kann. Um den Stop automatisch von der Handelsplattform anpassen zu lassen, können Sie eine Trailing-Stop Order verwenden: Sie haben eine Aktie bei zum Beispiel 30 Euro gekauft und übermitteln dann eine Trailing Stop Order mit einem Abstand von 3 Euro. Der Stop liegt dann auf 27 Euro. Steigt die Aktie auf 32 Euro, wird auch der Stop automatisch um 2 Euro erhöht, liegt dann also auf 29 Euro usw.

5. Sollten Sie einen bestimmten Prozentsatz Ihres Vermögens verloren haben, zum Beispiel 10% oder 20%, dann sollten Sie zunächst vom Börsenhandel Abstand nehmen und untersuchen, was genau zu diesen Verlusten geführt hat.

6. Begrenzen Sie Ihre Verluste! Diese entscheidende Form von Risikobe­herrschung gehört natürlich zum Gebrauch einer Stop-Order und dem Respektieren dieser. Das zeitige Schließen von Verlustpositionen ist das Schwierigste am Börsenhandel, aber wenn Sie einmal erlebt haben, wie vielen Debakeln Sie damit ausweichen, werden Sie den Verlust einer Position mit einem Lächeln hinnehmen.

Disclaimer

Dieses Handbuch ist nach bestem Wissen und Gewissen formuliert. Eine exakte Korrektheit und Vollständigkeit kann nicht gewährleistet werden. Damit entbindet Sie dieses Handbuch nicht davon, in Zweifelsfragen, insbesondere wenn hierbei wirtschaftliche Einbußen drohen, beispielsweise bei einem Vermögensberater oder Börsenexperten nachzufragen. LYNX führt keine Wertpapierberatung durch. Keine der Formulierungen, Aussagen, Wörter oder Erläuterungen in diesem Handbuch stellt eine Handelsempfehlung seitens LYNX dar.

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