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Mit einem aktuellen Plus von 0,4 Prozent auf 13.749 Punkte steuert der DAX auf einen freundlichen Wochenausklang zu, auf Wochensicht liegt der deutsche Leitindex damit jetzt rund 1,4 Prozent im Plus. Seit dem Anfang Juli erreichten Jahrestief bei 12.401 Punkten konnte der DAX in den letzten sechs Wochen bereits wieder gut zehn Prozent zulegen. Und mit den Mitte der Woche niedriger als erwartet ausgefallenen Inflationsdaten aus den USA verbinden viele Anleger die Hoffnung, dass die FED bis zum Jahresende vielleicht doch nicht ganz so stark an der Zinsschraube dreht und damit der Kursaufschwung vielleicht auch in der zweiten Jahreshälfte weitergeht.

Von Unternehmensseite sorgen heute u.a. die folgenden Nachrichten für Bewegung bei Einzelwerten:

VW: Autoabsatz im Juli in etwa auf Vorjahresniveau

Obwohl viele Autohersteller zuletzt über deutliche Rückgänge beim Autoabsatz berichtet haben, konnte der Wolfsburger Volkswagen-Konzern seinen Absatz im Juli mit 725.400 ausgelieferten Fahrzeugen in etwa auf Vorjahresniveau halten. Das verdankt VW vor allem dem chinesischen Markt, dort legte der Absatz um fast 22 Prozent zu.

In den vorangegangenen Monaten lief es dagegen nicht so gut, deshalb liegt der Absatz nach sieben Monaten immer noch rund 19 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreswert.

Die im DAX notierte VW-Vorzugsaktie können bis jetzt 0,1 Prozent auf 147,10 Euro zulegen.

Volkswagen-Aktie: Chart vom 12.08.2022, Kürzel VOW3 | Online Broker LYNX

Knorr-Bremse: Quartalsgewinn sinkt deutlich

Der Bremsenspezialist Knorr-Bremse konnte im abgelaufenen zweiten Quartal zwar den Konzernumsatz mit 1,74 Milliarden Euro in etwa auf Vorjahresniveau halten, der operative Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) ging allerdings deutlich um fast 34 Prozent auf 162 Millionen Euro zurück. Verantwortlich für den Rückgang ist vor allem der Rückzug aus Russland sowie die Lockdowns in China. die EBIT-Marge verschlechterte sich dadurch von 14,1 auf 9,3 Prozent.

Für das Gesamtjahr stellt der Vorstand einen Umsatz im Bereich 6,9 bis 7,2 Milliarden Euro und eine EBIT-Marge von 10,5 bis 12 Prozent in Aussicht.

Die Knorr-Bremse-Aktie verliert bis zum frühen Nachmittag 3,8 Prozent auf 58,80 Euro.

Deutsche Börse: BaFin sieht Mängel bei Clearstream

Eine Sonderprüfung im Rahmen der Einhaltung der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) bei der Deutsche Börse durchgeführt, und dabei bei der Abwicklungstochter Clearstream einige Mängel, u.a. bei der „ordnungsgemässen Geschäftsorganisation“, festgestellt.

Die Deutsche Börse muss nun schnellstmöglich die Mängel beseitigen und den Fortschritt der BaFin melden. Seitens Clearstream heisst es, man habe bereits Massnahmen umgesetzt, um „interne Sicherungsmassnahmen wesentlich zu stärken“.

Die Deutsche Börse-Aktie gibt heute 2,6 Prozent auf 165,70 Euro nach.

Bayer-Aktie legt nach Gerichtsentscheid kräftig zu 

Stärkster Wert im DAX ist am frühen Nachmittag der Agrar- und Chemiekonzern Bayer, dessen Aktie 3,6 Prozent auf 53,53 Euro zulegen kann.

Für Kauflaune bei den Anlegern sorgt die Nachricht, dass eine Klage des Chemiekonzerns BASF vor dem Internationalen Schiedsgericht bezüglich der 2018 erfolgten Übernahme des Saatgutgeschäfts von Bayer abgewiesen wurde. BASF war der Meinung, dass Bayer vor dem Kauf nicht alle laufenden Kosten ordnungsgemäss offengelegt hat und wollte deshalb ca. 1,7 Milliarden Euro Schadensersatz von Bayer.

Die Entscheidung muss zwar jetzt noch rechtskräftig bestätigt werden, allerdings gehen die Anleger offenbar davon aus, dass das nur noch eine Formalie sein dürfte.

Freenet hebt Jahresprognose an

Nach sehr guten Zahlen im zweiten Quartal hat heute der Mobilfunkanbieter Freenet seine Gesamtjahresprognose angehoben.

Zwar lag der Konzernumsatz von April bis Juni mit 620 Millionen Euro in etwa auf Vorjahresniveau, dafür konnte der operative Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) um 8,3 Prozent auf 122,9 Millionen Euro gesteigert werden.

Deshalb erhöht der Freenet-Vorstand für 2022 die EBITDA-Prognose auf 460 bis 480 Millionen Euro, nachdem bislang 450 bis 470 Millionen Euro erwartet wurden.

Die Freenet-Aktie legt aktuell 2,3 Prozent auf 23,11 Euro zu. 

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