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Heute Abend veröffentlicht die US-Notenbank Fed ihr Protokoll zur letzten Sitzung und die Anleger dürften nach Hinweisen über die zukünftige Ausrichtung der Geldpolitik suchen. Bleiben die Währungshüter ihren bisherigen Ankündigungen treu und schrauben weiter kräftig an der Zinsschraube, um die Inflation vehement zu bekämpfen. Oder sorgen die zuletzt etwas niedriger ausgefallenen Preissteigerungen bei Verbraucher- und Erzeugerpreisen dafür, dass sie das Tempo etwas drosseln?

Von der zukünftigen Ausrichtung der Fed dürfte auch abhängen, welche Richtung die Börsen in den nächsten Tagen und Wochen einschlagen. Heute präsentiert sich der deutsche Leitindex DAX richtungslos und liegt am Nachmittag – nachdem er den gesamten Tag um die Nullmarke gependelt ist – mit 14.432 Punkten knapp 0,1 Prozent im Plus.

An der US-Börse startet der Dow Jones vor dem morgigen Feiertag mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 34.180 Punkten in den Handel. Der breiter gefasste S&P 500 gewinnt aktuell 0,15 Prozent auf 4.009 Punkte und der Nasdaq100 legt 0,25 Prozent auf 11.753 Zähler zu.

Von Unternehmensseite sorgen heute u.a. die folgenden Nachrichten für Bewegung bei Einzelwerten:

Volkswagen erzielt Einigung in Tarifverhandlung

Die Verhandlungen zwischen dem Autobauer Volkswagen und der IG Metall zogen sich lange hin, nun konnte endlich eine Einigung erzielt werden. Damit dürfen sich die rund 125.000 Beschäftigten in Westdeutschland ab dem Juni 2023 über einen Lohnzuwachs von 5,2 Prozent und ab dem Mai 2024 über eine weitere Steigerung von 3,3 Prozent freuen. Zudem soll es auch eine einmalige Zahlung über 3000 Euro als Inflationsbonus geben.

Die jetzt erzielt Einigung, mit der sich beide Seiten zufrieden zeigten, gilt für die kommenden zwei Jahre.

Die im DAX notierten Volkswagen-Vorzugsaktien geben bislang 2,3 Prozent auf 136,50 Euro nach.

Volkswagen-Aktie: Chart vom 23.11.2022, Kürzel VOW3 | Online Broker LYNX

PNE legen nach Kaufempfehlung zu

Kräftig im Plus liegen heute die Aktien des Windpark-Projektierers PNE AG. Für die gute Stimmung bei den Anlegern sorgt die Hochstufung der Aktien von „Hold“ auf „Buy“ durch die Analysten von Warburg Research. 

Analyst Jan Bauer sieht das von PNE vorgelegte Wachstumsprogramm Scale up 2.0 als „den nächsten grossen Sprung“ und erhöht deshalb auch sein Kursziel für die Aktie kräftig von 17,80 Euro auf 26,20 Euro.

Die im SDAX gelisteten PNE-Aktien springen heute um 8,9 Prozent auf 21,70 Euro.

CTS Eventim: Baader Bank stuft Aktie auf „Add“

Ebenfalls von einer Heraufstufung profitieren die Aktien des Ticketverkäufers und Eventveranstalters CTS Eventim. Hier sind es die Analysten der Münchner Baader Bank, die die Papiere von „Reduce“ auf „Add“ hochstufen und das Kursziel von 52 Euro auf 60 Euro anheben.

Nach Ansicht von Analyst Volker Bosse haben sich im bisherigen Jahresverlauf „die Geschäfte des Veranstalters und Ticketverkäufers enorm belebt“ und die Entwicklung hat „seine Erwartungen übertroffen“. Deshalb erhöht er auch seine Schätzungen für den Umsatz und das bereinigte operative Ergebnis bis 2023.

Aktien von CTS Eventim legen heute als einer der stärksten MDAX-Werte 3,4 Prozent auf 58,85 Euro zu.

Credit Suisse: Verlust im vierten Quartal dürfte in die Milliarden gehen

Die angeschlagene Schweizer Grossbank Credit Suisse (CS) rechnet im vierten Quartal mit einem Vorsteuerverlust von bis zu 1,5 Milliarden CHF, wie bereits vor der ausserordentlichen Generalversammlung mitgeteilt wurde. In Summe könnte sich damit der Verlust vor Steuern im Geschäftsjahr 2022 auf bis zu 3,4 Milliarden CHF belaufen.

Zugestimmt haben die Aktionäre der geplanten Kapitalerhöhung, die der Bank frisches Kapital in Höhe von bis zu 4 Milliarden CHF bringen soll. Einen Grossteil der Kapitalerhöhung wird dabei die Saudi National Bank übernehmen.

Aktie der Credit Suisse brechen heute an der Schweizer Börse weitere 3,8 Prozent auf 3,70 CHF ein.

HP kündigt massive Stellenstreichungen an

Der Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) reiht sich ein in die Riege der Technologiekonzerne rund um Twitter, Meta, Alphabet und Amazon und kündigt ebenfalls Stellenstreichungen in grossem Umfang an.

Von 4.000 bis 6.000 Mitarbeitern will sich HP in den kommenden drei Jahren trennen, um so entsprechend auf die rückläufige Nachfrage und die stark gestiegenen Kosten zu reagieren. Jährlich sollen in Summe Kosten von bis zu 1,4 Milliarden US-Dollar eingespart werden.

Die im S&P 500 notierten Aktien starten heute an der US-Börse mit einem Plus von 1,3 Prozent bei 29,77 US-Dollar.

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