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Die Schweizer Grossbank UBS hat heute ihre Einstufung für die beiden grössten deutschen Privatbanken Deutsche Bank und Commerzbank aktualisiert. 

Mittelfristig traut die UBS den Aktien beider Banken weiteres Aufwärtspotenzial zu, das bei der Deutschen Bank besonders hoch ausfällt.

Commerzbank und Deutsche Bank bleiben unverändert auf „Buy“

In seiner heute aktualisierte Studie verweist UBS-Analyst Daniele Brupbacher darauf, dass man:

am Markt damit rechnet, dass der Gegenwind einer Rezession für die Deutsche Bank und die Commerzbank stärker sein wird als der Rückenwind dank steigender Zinsen.

Er selbst ist hier aber positiver eingestellt. Seiner Meinung nach spiegelten:

die aktuellen Kursniveaus die fundamentale Bewertung beider Papiere nicht angemessen wider.

Deshalb belässt er die Commerzbank auf „Buy“ mit einem unveränderten Kursziel von 8,90 Euro. Beim aktuellen Kurs der Commerzbank-Aktie entspricht das einem theoretischen Aufwärtspotenzial von rund 30 Prozent.

Noch optimistischer ist er für die Aktien der Deutschen Bank, für die er ebenfalls seine Kaufempfehlung bestätigt und ein mittelfristiges Kursziel von 16,30 Euro sieht. Damit errechnet sich hier beim aktuellen Kurs der Deutsche Bank-Aktien sogar ein stattliches Aufwärtspotenzial von bis zu 95 Prozent.

Deutscher Bank und Commerzbank überraschten zuletzt mit Zahlen

Unterstützt wird die Meinung des UBS-Analysten auch von den zuletzt von den beiden Banken vorgelegten Quartalszahlen, die jeweils besser als erwartet ausfielen.

Die Deutsche Bank überraschte im zweiten Quartal mit einem auf die Aktionäre entfallenden Überschuss von 1,05 Milliarden Euro, das war deutlich mehr als von den meisten Experten erwartet. Im ersten Halbjahr summiert sich der Überschuss damit bereits auf 2,1 Milliarden Euro und liegt 32 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Nach Angaben der Bank trugen alle vier Geschäftsbereiche zum überraschend starken Gewinnwachstum bei. 

Ebenfalls positiv überrascht hat auch die Commerzbank mit ihren Anfang August vorgelegten Quartalszahlen und sieht sich „nach einem unerwartet guten ersten Halbjahr auf Kurs zu ihrem geplanten Milliardengewinn 2022“. Im zweiten Quartal konnte ein Konzerngewinn von 470 Millionen Euro erzielt werden, rund 100 Millionen Euro mehr, als von Analysten erwartet. Der Gewinn im ersten Halbjahr summiert sich bei der Commerzbank damit auf 768 Millionen Euro.

Aktien mit freundlichem Wochenausklang

Nicht ganz so erfreulich war zuletzt die Kursperformance beider Bankenwerte. Bei den im deutschen Leitindex DAX notierten Aktien der Deutschen Bank summieren sich die Kursverluste der letzten sechs Monate bereits auf über 20 Prozent. Der Wochenausklang verläuft allerdings versöhnlich und die Papiere legen aktuell 2,2 Prozent auf 8,31 Euro zu.

Mit einem Kursverlust von nur zwei Prozent deutlich besser haben die Aktien der Commerzbank in den letzten sechs Monaten abgeschnitten. Heute verteuern sie sich sogar um über drei Prozent auf 6,80 Euro.

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