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Mit einem kräftigen Minus von über sieben Prozent starten die Aktien des Duftstoff- und Aromaherstellers Symrise in die neue Handelswoche und sind damit aktuell auch das Schlusslicht im deutschen Leitindex DAX.

Die Anleger reagieren heute mit Verkäufen auf die bereits letzten Freitag nachbörslich veröffentlichte Gewinnwarnung von Symrise für das Geschäftsjahr 2022, das von Wertberichtigungen auf die Beteiligung am schwedischen Heimtierspezialisten Swedencare AB belastet wird.

Symrise muss dreistelligen Millionenbetrag abschreiben

Letzten Freitag gab Symrise das vorläufige Ergebnis für das Geschäftsjahr 2022 bekannt, das auf Basis vorläufiger Berechnungen „aufgrund einer Wertberichtigung hinsichtlich der Beteiligung an dem schwedischen Unternehmen Swedencare AB“ von den am 20. Januar 2023 von Vara Research veröffentlichten Kapitalmarkterwartungen abweichen wird. Die Höhe der Wertberichtigungen, die für die Beteiligung an der schwedischen Swedencare AB fällig werden, beläuft sich Unternehmensangaben zufolge auf 126 Millionen Euro. Der Grund dafür ist auch schnell ausgemacht, denn die Aktien von Swedencare AB haben alleine im letzten Börsenjahr fast 80 Prozent an Wert verloren.

Symrise veröffentlicht vorläufige Finanzkennzahlen

Die Finanzkennzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2022 werden auf Basis vorläufiger Berechnungen bei Symrise jetzt wie folgt ausfallen:

Das organische Wachstum dürfte bei 11,4 Prozent liegen und damit den Konsens von 10,7 Prozent übertreffen. Der vorläufige Umsatz wird mit 4,618 Milliarden Euro ebenfalls über der letzten Konsensschätzung von 4,583 Milliarden Euro erwartet.

Das vorläufige operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) vor der Wertberichtigung liegt bei 921,6 Millionen Euro und damit bereits unter dem Konsens von 956,6 Millionen Euro. Nach der Wertberichtigung auf Swedencare AB liegt das EBITDA nur noch bei 795,4 Millionen Euro und damit weit unter der Konsensschätzung.

Ohne die Wertberichtigung auf Swedencare AB hätte die EBITDA-Marge bei 20 Prozent gelegen, die Konsensschätzung betrug 20,9 Prozent. Nach der Wertberichtigung auf Swedencare AB liegt die EBITDA-Marge nur noch bei 17,2 Prozent.

Trotz der nötig gewordenen Abschreibungen kündigt Symrise aber auch an, für das Geschäftsjahr 2022 „seine attraktive Dividendenpolitik beizubehalten“.

Symrise-Aktien starten schwach in die neue Woche

Bei den Anlegern kommen die Nachrichten heute gar nicht gut an und viele Aktionäre ziehen die Reissleine: Die im deutschen Leitindex DAX notierten Symrise-Aktien brechen als aktuell schwächster Indexwert 7,2 Prozent auf 97,46 Euro ein und rutschen damit wieder zurück auf das Niveau, auf dem die Papiere bereits Anfang 2021 gehandelt wurden.

Symrise-Aktie: Chart vom 23.01.2023, Kürzel SY1 | Online Broker LYNX
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