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Endgültige Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr hat heute der Diagnostik- und Biotech-Spezialist Stratec Biomedical für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Und dabei weitestgehend die bereits bekannten vorläufigen Zahlen bestätigt.

Vor allem aufgrund hoher Kosten und einem pandemiebedingt starken Vorjahresergebnis sanken Umsatz und operative Marge unter den Vorjahreswert. Und auch im laufenden Geschäftsjahr rechnet Stratec mit einem weiteren Rückgang bei der EBIT-Marge, während der Umsatz wieder zulegen soll.

Weiter unter Druck bleiben die im SDAX notierten Stratec-Aktien, die im bisherigen Jahresverlauf bereits deutlich verloren haben und heute sogar auf ein neues Jahrestief fielen.

Rückgang bei Umsatz und Ergebnismarge

Im letzten Geschäftsjahr ging der Konzernumsatz bei Stratec gegenüber dem Vorjahr moderat um 4,4 Prozent auf 274,6 Millionen Euro zurück, währungsbereinigt um 8,3 Prozent. Als Grund für den erwartungsgemässen Rückgang gibt der Konzern die „pandemiebedingt hohe Vergleichsbasis bei molekulardiagnostischen Systemen“ an. Weiterhin konnten infolge bestehender Engpässe bei Vorprodukten „für eine Reihe von Produktlinien nicht alle Bedarfe von Kunden vollumfänglich bedient werden“.

Wegen der Normalisierung des Produktmix sowie der inflationsbedingt gestiegenen Inputkosten ging das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im letzten Jahr um 16,9 Prozent auf 45,1 Millionen Euro zurück. Die EBIT-Marge reduzierte sich dadurch auf 16,4 Prozent nach 18,9 Prozent im Vorjahr. Deshalb liegt auch das Konzernergebnis mit 34,7 Millionen Euro 23 Prozent unter dem Vorjahreswert, das unverwässerte Ergebnis je Aktie fällt auf 2,86 Euro (2021: 3,73 Euro).

Ausblick 2023: Umsatzanstieg geplant

Aufgrund von steigenden Wachstumsbeiträgen von neu eingeführten Systemlösungen rechnet das Stratec-Management im laufenden Geschäftsjahr wieder mit steigenden Umsätzen, die um 8 bis 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegen sollen.

Die steigenden Inputkosten sowie die Veränderungen im Produktmix, die bereits das Vorjahresergebnis belastet haben, dürften sich aber auch im laufenden Geschäftsjahr weiter auswirken. Daher erwartet der Konzern hier eine erneut gesunkene EBIT-Marge von 12,0 bis 14,0 Prozent.

Dividende soll leicht erhöht werden

Trotz der Rückgänge beim Ergebnis schlagen Vorstand und Aufsichtsrat von Stratec im Sinne der „positiven mittel- bis langfristigen Wachstumsaussichten“ eine leichte Erhöhung der Dividende von 0,95 Euro auf 0,97 Euro vor.

Stratec-Aktien verharren knapp über Jahrestief

Seit Jahresbeginn haben die im SDAX notierten Stratec-Aktien bereits rund 20 Prozent verloren, während der SDAX in dieser Zeit rund sieben Prozent zulegen konnte.

Aktuell verlieren die Papiere 0,9 Prozent auf 63,40 Euro und haben heute im Handelsverlauf bei 63 Euro zwischenzeitlich sogar ein neues Jahrestief markiert.

Stratec Aktie: Chart vom 30.03.2023, Kurs: 63,40 Euro, Kürzel: SBS | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Stratec Aktie: Chart vom 30.03.2023, Kurs: 63,40 Euro, Kürzel: SBS | Quelle: TWS 

Quelle:

Stratec: Stratec reports Fincancial Figures for 2022 Financial Year (30.3.2023); https://ir.stratec.com/websites/stratec/English/2100/news-detail.html?newsID=2478505

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