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Nachdem der deutsche Leitindex DAX in der vergangenen Woche 3,2 Prozent an Wert verloren hat und wieder deutlich unter die 16.000er-Marke gerutscht ist, startet der DAX heute mit einem kleinen Plus von 0,3 Prozent bei 15.874 Punkten in den Handel.

Nach einem mit 88,5 Punkten im Juni schwächer als erwartet ausgefallenen ifo-Index (Vormonat: 91,5 Punkte, Prognose: 90,7 Punkte) gibt der DAX aber seine Gewinne wieder vollständig ab und liegt am frühen Nachmittag mit 15.805 Punkten 0,2 Prozent im Minus.

Von Unternehmensseite sorgen heute u. a. die folgenden Nachrichten für Bewegung bei Einzelwerten:

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Siemens Energy: Talfahrt geht nach Herabstufung weiter

Weiter kräftig abwärts geht es zum Wochenstart mit den Aktien des Energietechnikkonzerns Siemens Energy. Damit bleibt eine technische Gegenreaktion aus, nachdem die Papiere in der letzten Woche innerhalb von nur zwei Tagen schon mehr als 40 Prozent an Wert verloren haben.

Für die anhaltend schlechte Stimmung unter den Anlegern dürften nach dem Gewinnschock aus der letzten Woche heute zwei Herabstufungen durch die Analysten von Jefferies und der DZ Bank sein, die jeweils ihre Kauf- in eine Halteempfehlung ändern und die Kursziele auf 16 (DZ Bank) und 16,50 Euro (Jefferies) reduzieren.

Aktuell geben Aktien von Siemens Energy als erneut schwächster DAX-Wert 4,5 Prozent auf 14,00 Euro nach.

Siemens Energy Aktie: Chart vom 26.06.2023, Kurs: 14,00 EUR, Kürzel: ENR | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Siemens Energy Aktie: Chart vom 26.06.2023, Kurs: 14,00 EUR, Kürzel: ENR | Quelle: TWS

Novo Nordisk: Abnehmspritze soll im Juli auf den Markt kommen

Im Juli will der Pharmakonzern und Diabetikspezialist Novo Nordisk seine Abnehmspritze mit dem Wirkstoff Semaglutid in Deutschland auf den Markt bringen. Einmal wöchentlich durch den Patienten selbst verabreicht, soll der Wirkstoff bei Menschen mit einem BMI von über 30 und mindestens einer gewichtsbedingten Erkrankung zu einem deutlichen Gewichtsverlust führen.

An der Börse in Kopenhagen geben die Aktien von Novo Nordisk heute leicht um 0,1 Prozent auf 1.087,80 Dänische Kronen (DKK) nach. Trotzdem haben die Papiere seit Jahresbeginn bereits 14 Prozent zugelegt und erreichen damit inzwischen eine Marktkapitalisierung von über 250 Milliarden Euro. 

Commerzbank erhöht Vorsorge für
polnische mBank

Wie die Commerzbank bereits letzten Freitag bekannt gab, muss die polnische Tochter mBank ihre Rückstellungen für umstrittene Franken-Kredite um nochmal 342 Millionen Euro erhöhen. In Summe steigen die Rückstellung für diesen Posten nun schon auf 1,7 Milliarden Euro. Verbucht werden sollen die neuerlichen Belastungen bei der Commerzbank noch in diesem Quartal. 

Obwohl sich die Rückstellungen negativ auf das operative Ergebnis des zweiten Quartals auswirken dürften, hält der Commerzbank-Vorstand weiterhin an seinem Ziel fest, im Geschäftsjahr 2023 ein deutlich höheres Konzernergebnis als im Jahr 2022 zu erzielen. 

Aktien der Commerzbank verlieren zum Wochenauftakt bislang 1,8 Prozent auf 9,44 Euro.

Thyssenkrupp: Baader Bank sieht weiter reichlich Kurspotenzial

Analyst Christian Obst von der Münchner Baader Bank hat heute seine Einstufung für den Industrie- und Stahlkonzern Thyssenkrupp mit „Buy“ bestätigt und sieht weiterhin ein ambitioniertes Kursziel von 16 Euro.

Seine Entscheidung begründet er mit dem Börsengang der Wasserstoff-Tochter Nucera, der „für Anleger eine interessante Chance im wachsenden Wasserstoff-Bereich sei“. Bei Thyssenkrupp sieht er durch den Börsengang „einen Schritt zur Vereinfachung seiner Struktur“.

Zu Start in die neue Handelswoche legen Aktien von Thyssenkrupp aktuell ein Prozent auf 7,07 Euro zu. Damit traut der Baader-Analyst den Aktien mittelfristig weitere Kurssteigerungen von bis zu 126 Prozent zu.

IBM: Steht eine Milliardenübernahme ins Haus?

Medienberichten zufolge (Wall Street Journal) beabsichtigt der IT-Konzern IBM den Kauf des Softwarekonzerns Apptio. Durch eine Übernahme könnte IBM sein Set an Softwaretools für das IT-Management (IT-Kostencontrolling etc.) massiv ausbauen.

Aktuell gehört Apptio noch dem Private-Equity-Unternehmen Vista Equity Partners. Wie das Wall Street Journal erfahren haben will, befinden sich potenzieller Käufer und Verkäufer bereits in fortgeschrittenen Gesprächen, als Kaufpreis steht wohl aktuell eine Summe von rund 5 Milliarden US-Dollar im Raum.

Aktien von IBM, die an der US-Börse letzten Freitag 1,3 Prozent tiefer mit 129,43 US-Dollar aus dem Handel gingen, geben heute vorbörslich 0,4 Prozent auf 128,89 Euro nach.

Quelle:

Commerzbank: Zusätzliche Vorsorge für das CHF-Kreditportfolio der mBank in Höhe von 342 Mio. Euro – Commerzbank strebt für 2023 weiterhin deutlich höheres Konzernergebnis als 2022 an (23.06.2023); https://investor-relations.commerzbank.com/de/news/zusaetzliche-vorsorge-fuer-das-chf-kreditportfolio-der-mbank-in-hoehe-von-342-mio-euro-commerzbank/443b63ee-8a14-4737-8f90-e85d94e2d117/

 

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