Kräftig unter die Räder kamen Ende letzter Woche die Aktien des Energiekonzerns Siemens Energy, nachdem die Windkraft-Tochter Siemens Gamesa enttäuschende Quartalszahlen vorgelegt hat und deshalb die Gesamtjahresprognose deutlich nach unten korrigieren musste.

Siemens Energy, das an der Windkraft-Tochter noch rund 67 Prozent der Anteile hält und die Gesellschaft auch voll konsolidiert, musste deshalb ebenfalls seine Gesamtjahresprognose deutlich nach unten korrigieren. Die bereinigte Umsatzentwicklung dürfte bei Siemens Energy 2022 nur noch bei minus zwei bis plus drei Prozent liegen und damit unter der bislang prognostizierten Bandbreite von minus einem bis plus drei Prozent. Die Marge auf das operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) wird bei plus zwei bis plus vier Prozent (bisherige Bandbreite: plus drei bis plus fünf Prozent) erwartet.  Ausserdem will der Konzern auch die Gültigkeit der bisherigen Bandbreite für das 2023 erwartete EBITDA überprüfen.

Die Anleger reagierten geschockt auf die Nachricht, die im DAX gelisteten Aktien von Siemens Energy brachen daraufhin letzten Freitag um rund 16 Prozent auf 19,13 Euro ein. Und auch der Start in die neue Handelswoche verläuft wenig erfreulich, Aktien von Siemens Energy geben aktuell weitere 2,4 Prozent auf 18,66 Euro nach und markieren bei 18,54 Euro sogar ein neues Allzeittief.

Analysten äussern sich weiter verhalten optimistisch

Nach dem kräftigen Kurseinbruch in der letzten Woche verbreiten zumindest einige Analysten mit Blick auf die mittelfristigen Kursaussichten der Aktien heute etwas Hoffnung.

Bereits letzten Freitag haben die Analysten der DZ Bank auf die Bekanntgabe der Prognosekorrektur reagiert. Zwar habe „die Tochter Siemens Gamesa mit einem überraschend schwachen Quartal die Erholung der Sparte Gas & Power überschattet“, trotzdem bleibt die DZ Bank mittelfristig vom Investment Siemens Energy überzeugt und bestätigt deshalb ihre Kaufempfehlung, senkt aber das Kursziel recht deutlich von 29 auf 24 Euro.

Mit Blick auf die mittelfristigen Kursaussichten ebenfalls optimistisch bleibt die Deutsche Bank. Zwar zeige die Gewinnwarnung von Siemens Gamesa „dass die positive Wende im Windgeschäft an Land den Erwartungen noch hinterher hinke“. Allerdings hält nach Ansicht der Deutschen Bank „die Sparte Gas & Power…mit einer anhaltend starken kommerziellen Dynamik sowie hohen Margen und Cashflows ihre Versprechen”. Deshalb bleibt Siemens Energy auch bei der Deutschen Bank weiter auf „Buy“, das Kursziel sinkt nur leicht von 28 auf 27 Euro.

Siemens Energy Aktie: Chart vom 24.01.2022
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