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Mit einem Zuwachs von 6,2 Prozent auf 369,40 Euro legten die Aktien des Laborausrüsters Sartorius in der letzten Handelswoche des Börsenjahres 2022 von allen DAX-Werten am stärksten zu. Dadurch konnten sie zwar ihren Jahresverlust zumindest ein wenig auf rund 38 Prozent reduzieren, haben aber auf Jahressicht erheblich mehr als der DAX (-12 Prozent) verloren und gehören damit zu den schwächsten Jahresperformern im deutschen Leitindex.

Vorstandschef sieht Sartorius „zwei Jahre vor eigenem Plan“

Dabei lief es operativ im letzten Jahr nicht schlecht bei Sartorius. Von Januar bis September konnte der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 23 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro gesteigert werden, das operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBTIDA) legte um 21 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro zu und der Konzerngewinn lag mit 501 Millionen Euro ca. 23 Prozent über dem Vorjahreswert.

Für den Gesamtjahr 2022 erwartet das Management einen Umsatzanstieg gegenüber 2021 von 15 bis 19 Prozent und eine EBITDA-Marge von ca. 34 Prozent.

Erst Ende letzter Woche meldete sich ausserdem der Sartorius-Chef Joachim Kreuzburg zu Wort und gab gegenüber der Deutschen Presse-Agentur zu Protokoll, dass er für das Geschäftsjahr 2022 „nach einem starken Plus in den Jahren 2020 und 2021“ das „dritte Jahr einer intensiven Wachstumsphase“ erwartet.

Noch konkreter wurde er bezüglich der mittelfristigen Wachstumsziele, hier sieht er Sartorius „etwa zwei Jahre vor dem eigenen Plan“.

Weitere gezielte Übernahmen zum Know-how-Aufbau geplant

Direkt zum Start ins neue Jahr meldet sich Herr Kreuzburg erneut zu Wort und sagt der Deutschen Presse-Agentur, dass auch für die nächsten Jahre weitere Unternehmensübernahmen vorgesehen sind. Dazu, so Kreuzburg, „analysieren wir laufende mögliche Akquisitionskandidaten“, durch die Sartorius Know-how dazugewinnen kann.

Das müssen seiner Meinung nach auch nicht unbedingt „grosse Unternehmen sein, um Marktanteile zu kaufen“. Vielmehr geht es ihm darum, „Technologien hinzuzunehmen, die unser Angebot verbreitern und uns damit relevanter für Kunden machen“.

Ein weiteres Ziel von „durchschnittlich zwei Akquisitionen pro Jahr“ ist es, Produkte schneller zu entwickeln und die dafür notwendigen Kosten zu senken.

Sartorius-Aktien starten mit Abschlägen in den Handel

Bei den Anlegern zeigen die Pläne heute nicht die erhoffte Wirkung: Sartorius-Aktien geben am ersten Handelstag des neuen Jahres die Gewinne der letzten Handelswoche vollständig wieder ab und liegen mit einem Minus von 6,3 Prozent auf 346,10 Euro aktuell auch deutlich am DAX-Ende.

Für die Anleger bleibt zu hoffen, dass die Papiere nach einem sehr durchwachsenen Börsenjahr 2022 wieder an die Performance der letzten Handelswoche anknüpfen können.

Sartorius-Aktie: Chart vom 02.01.2023, Kürzel SRT3 | Online Broker LYNX
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