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Bislang sehr erfreulich haben sich die Aktien des Industrie- und Rüstungskonzerns Rheinmetall in diesem Jahr entwickelt. Trotz einer kleinen Schwächephase in der zweiten Maihälfte beträgt das seit Jahresbeginn erzielte Kursplus rund 35 Prozent. Seit Ausbruch des Ukrainekriegs im Februar letzten Jahres, von dem der Rüstungskonzern durch die seitdem weltweit kräftig gestiegenen Verteidigungsausgaben profitierte, haben die Papiere bereits 150 Prozent zugelegt und markierten erst Anfang April 2023 bei 281,30 Euro ihr bisheriges Allzeithoch.

Die stark gestiegene Marktkapitalisierung sowie ein deutlich erhöhtes Handelsvolumen führten dazu, dass Rheinmetall am 20. März 2023 in den deutschen Leitindex DAX aufgenommen wurde und damit nun zu den 40 wichtigsten deutschen Unternehmen gehört.

Trotz der kräftigen Kurszuwächse in den letzten Jahren – auf Sicht von 10 Jahren liegen Rheinmetall-Aktien sogar rund 600 Prozent im Plus – trauen viele Analysten den Aktien mittelfristig weitere Kurssteigerungen und neue Rekordhochs zu. Erst in dieser Woche haben u. a. die Experten von JPMorgan und der Deutschen Bank ihre Bewertungen überprüft und ihren positiven Blick auf die Aktie bestätigt.

Rheinmetall bleibt für die Deutsche Bank
ein Kauf

Analyst Christoph Laskawi von der Deutschen Bank hat am gestrigen Montag vor den anstehenden Quartalszahlen bei Rheinmetall seine Einstufung mit „Buy“ bestätigt und das Kursziel bei 275 Euro belassen. Er glaubt, dass „der üblichen Saisonalität folgend“ Rheinmetall im Vergleich zum Vorquartal Umsatz und Ergebnis gesteigert haben dürfte, unterstützt vor allem von „starken Auftragseingängen im Verteidigungsbereich“. Deshalb bleibt er auch bei seiner positiven Einschätzung für die Aktie.

JPMorgan bewertet Rheinmetall weiterhin
mit „Overweight“

Ebenfalls erst gestern hat Analyst David Perry von der US-Grossbank JPMorgan seinen positiven Blick auf Rheinmetall-Aktien bestätigt. Er erwartet, dass „der Auftragseingang der Verteidigungssparte im zweiten Quartal extrem stark gewesen sei“. Deshalb erhöht er seine Gewinnschätzungen für die nächsten drei Jahre und damit verbunden auch sein Kursziel für die Aktie von 310 Euro auf 320 Euro. Die Einstufung für Rheinmetall bleibt bei ihm unverändert auf „Overweight“.

Rheinmetall-Aktie: Handelsstart
mit leichten Kursgewinnen

Nach dem Erreichen des neuen Rekordhochs bei 281,30 Euro Anfang April und den starken Kursgewinnen der vergangenen Monate haben Anleger zuletzt ein paar Gewinne mitgenommen und die Aktien beendeten den gestrigen Handelstag mit einem kleinen Plus von 0,4 Prozent bei 251,90 Euro. 

Der positive Wochentrend setzt sich heute fort, denn die Papiere legen zum Handelsstart weitere 1,5 Prozent auf 255,00 Euro zu. Beim aktuellen Kurs rechnen die Experten der Deutschen Bank mittelfristig mit Kurssteigerungen von bis zu 8 Prozent. Optimistischer sind die Analysten von JPMorgan, die bis zu ihrem neuen Kursziel den Aktien mittelfristig weitere Kursgewinne von bis zu 25 Prozent und damit auch den Anstieg auf ein neues Rekordhoch zutrauen.

Man darf gespannt sein, ob die Anleger den Analysten bei ihren Empfehlungen folgen. Eine erste Indikation, ob Rheinmetall auch operativ die Erwartungen der Experten erfüllt, dürfte der für den 10. August anstehende Bericht über das 2. Quartal 2023 liefern.

Rheinmetall Aktie: Chart vom 04.07.2023, Kurs: 255,00 EUR, Kürzel: RHM | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Rheinmetall Aktie: Chart vom 04.07.2023, Kurs: 255,00 EUR, Kürzel: RHM | Quelle: TWS
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