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Zum vierten Mal in Folge konnte der GfK-Konsumklimaindex gesteigert werden, im Februar kletterte er auf -33,9 Punkte nach -37,6 Punkten im Vormonat. Allerdings wurden damit die durchschnittlichen Markterwartungen verfehlt, die von einem noch stärkeren Anstieg auf -33 Punkte ausgegangen waren. Ebenfalls enttäuscht hat heute der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe, der im Januar mit 47 Punkten unter dem Vormonatswert (47,1 Punkte) lag und die durchschnittliche Markterwartung von 47,9 Punkten deutlich verfehlt hat.

Die Anleger werden deshalb wieder etwas vorsichtiger und nehmen heute teilweise Gewinne mit, nachdem der DAX seit Jahresbeginn bereits mehr als acht Prozent zulegen konnte. Am späten Nachmittag liegt der DAX mit 15.033 Punkten ein halbes Prozent im Minus.

Wieder aufkommende Konjunktursorgen belasten heute auch die US-Börsen zum Handelsstart: Der Dow Jones verliert aktuell 0,5 Prozent auf 33.462 Punkte, der S&P 500 gibt ebenfalls ein halbes Prozent auf 4.000 Punkte nach und auch an der Technologiebörse startet der Nasdaq100 mit 11.811 Zählern ein halbes Prozent tiefer.

Von Unternehmensseite sorgen heute u. a. die folgenden Nachrichten für Bewegung bei Einzelwerten:

Rheinmetall will Leopard-Panzer für Ringtausch im Frühjahr bereitstellen

Der Industrie- und Rüstungskonzern Rheinmetall kann die für den sogenannten „Ringtausch“ vorgesehen 29 Leopard-Panzer bis zum Frühjahr einsatzbereit bereitstellen, wie der Konzern heute durch einen Sprecher mitteilen liess. Damit wird auch die Aussage des Rheinmetall-Chefs Armin Papperger relativiert, der erst kürzlich die Reparaturdauer von 22 Leopard-Panzern mit „einem knappen Jahr“ angegeben hatte. Wie der Rheinmetall-Sprecher heute klarstellte, bezieht sich die Aussage nicht auf die 29 für den Ringtausch vorgesehenen Panzer.

Rheinmetall-Aktien, die nach dem Ausscheiden des Industriegaskonzerns Linde im Februar vielleicht sogar in den deutschen Leitindex DAX aufsteigen könnten, geben heute 0,9 Prozent auf 220,30 Euro nach.

Rheinmetall-Aktie: Chart vom 24.01.2023, Kürzel RHM | Online Broker LYNX

Telekom-Tochter T-Systems erhält Auftrag von der ESA

Einen Auftrag im Volumen von bis zu 150 Millionen Euro hat T-Systems, die IT-Dienstleistungstochter der Deutschen Telekom, von der europäischen Weltraumagentur ESA erhalten. Dafür soll T-Systems zukünftig in seinen Rechenzentren Daten des ESA-Satellitenprogramms Copernicus verarbeiten.

Der Vertrag hat eine Laufzeit von sechs Jahren mit einer Verlängerungsoption für weitere vier Jahre.

Aktien der Deutschen Telekom verlieren aktuell 1,2 Prozent auf 20,04 Euro.

Vonovia wird Lead-Investor bei Gropyus

Deutschlands grösster Immobilienkonzern Vonovia wird sich im Rahmen der Series-B-Finanzierungsrunde am Spezialisten für nachhaltiges, leistbares und smartes Wohnen, der Gropyus AG, beteiligen und damit nach Konzernangaben „den nächsten Schritt in der Zusammenarbeit gehen“.

Auf Basis der bereits bestehenden strategischen Kooperation mit Gropyus wird sich Vonovia an der Finanzierungsrunde, die ein Gesamtvolumen von 100 Millionen Euro hat, als Lead-Investor beteiligen. Damit steigt das bislang in das österreichische PropTech-Unternehmen investierte Kapital auf mehr als 200 Millionen Euro. Zudem wird der Vonovia-Vorstand Daniel Riedl in den Aufsichtsrat von Gropyus einziehen.

Vonovia-Aktien geben bislang 0,3 Prozent auf 26,67 Euro nach.

Bernstein Research reduziert Kursziel für Bayer und bleibt auf „Outperform“

Die Experten vom Analysehaus Bernstein Research haben heute „insbesondere aufgrund von Währungseffekten“ ihre Ergebnisschätzungen für den Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer gesenkt. Allerdings liegen sie damit auch weiterhin über den Konsensprognosen.

Im Ergebnis senken die Analysten ihr Kursziel für die Bayer-Aktien leicht von 95 auf 94 Euro, bestätigen aber die Einstufung mit „Outperfrom“.

Bayer-Aktien geben heute 0,7 Prozent auf 55,53 Euro nach.

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