Schon mehrfach berichteten wir in den letzten Wochen über neue Grossaufträge beim Windanlagenbauer Nordex

Allein in der letzten Woche meldeten die Hamburger insgesamt vier neue Aufträge, davon:

  • einen Auftrag aus Südamerika für die Lieferung von Anlagen in Brasilien und Chile mit einer Gesamtleistung von 245 MW, 
  • einen aus Polen über Anlagen mit einer Leistung von 50 MW,
  • aus Finnland zur Lieferung von 13 Turbinen mit einer Gesamtleistung von 72 MW und
  • aus Spanien für 9 Turbinen mit einer Gesamtleistung von 43 MW.

Nachdem Nordex bereits zu Jahresbeginn einen Grossauftrag über 380 MW aus Finnland erhalten hat, knüpft der Konzern damit erfolgreich an den positiven Dealflow aus dem vierten Quartal des letzten Jahres an.

Die sehr gute Auftragslage bestätigt Nordex heute mit der Vorlage konkreter Zahlen zum Auftragseingang im zurückliegenden Jahr. Allein im Schlussquartal 2021 konnten Aufträge über 678 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 3,3 GW verbucht werden, ein Anstieg von 43 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal (Q4/2020: 2,3 GW).

Im gesamten Jahr 2021 stieg der Auftragseingang auf 7,95 GW und liegt damit 32 Prozent über dem Auftragseingang des Vorjahres (2020: 6,02 GW). Die Gesamtleistung im zurückliegenden Jahr verteilt sich auf insgesamt 1.636 bestellte Windenergieanlagen, im Vorjahr waren es 1.331 Anlagen. Die Bestellungen kamen aus 16 europäischen Ländern, auf die 58 Prozent des gesamten Auftragseinganges entfielen, aus Lateinamerika (21 Prozent des Auftragseingangs), den USA und Nordamerika mit 9 Prozent und dem „Rest der Welt“ mit 12 Prozent. 

Entsprechend zufrieden mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr zeigte sich auch der Nordex-CEO Jose Luis Blanco, der auch für das laufende Jahr, sollte sich das Makro-Umfeld erfreulich entwickeln,

von einer weiterhin guten Nachfrage nach unseren Produkten, die für eine CO2-freie Stromproduktion stehen, ausgeht.

Nordex-Aktie mit freundlichem Handelsstart

Nicht ganz so zufrieden mit dem letzten Jahr dürften allerdings Nordex-Aktionäre sein, denn die im TecDAX und SDAX gelisteten Papiere haben im Jahr 2021 rund 40 Prozent an Wert verloren und gehören damit zu den schwächsten Indexwerten. Bezogen auf ihr Anfang April erreichtes Jahreshoch bei 29,20 Euro summieren sich die Kursverluste bis zum Jahresende sogar auf knapp 53 Prozent.

Etwas versöhnlicher verlief der Start ins neue Börsenjahr: Nordex-Aktien starten heute mit einem Plus von einem Prozent bei 14,30 Euro in den neuen Handelstag und bauen damit ihre seit Jahresbeginn erzielten Kursgewinne auf knapp vier Prozent aus.

Nordex-Aktie: Chart vom 18.01.2022
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