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Nach den zuletzt äusserst turbulenten Tagen atmen die Anleger heute durch, zumal die Inflationsrate in den USA mit 6,0 Prozent exakt so hoch wie erwartet ausfiel und damit unter dem Vormonatswert von 6,4 Prozent liegt. Die noch wichtigere Kernrate (ohne Energie und Lebensmittel) stieg auf Jahressicht um 5,5 Prozent und liegt damit knapp unter dem Vormonatswert von 5,6 Prozent. Auch mit dieser Entwicklung hatten die meisten Experten gerechnet.

Der nachlassende Inflationsdruck in den USA könnte der US-Notenbank Fed jetzt mehr Spielraum geben, um auf die jüngste Bankenkrise mit weniger starken Zinsschritten zu reagieren und so ein Zeichen der Stabilität an den Finanzmarkt zu senden.

Nach den herben Verlusten vom Vortag ist der DAX heute mit einem Plus von 0,4 Prozent bei 15.016 Punkten in den Handel gestartet. Im weiteren Handelsverlauf kann der DAX seine Gewinne ausbauen und legt aktuell 1,8 Prozent auf 15.241 Punkte zu.

An der US-Börse legt der Dow Jones nach positiv aufgenommenen Inflationsdaten nach dem Handelsstart bislang 0,9 Prozent auf 32,117 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P 500 gewinnt aktuell 1,4 Prozent auf 3.910 Punkte zu und an der Technologiebörse liegt der Nasdaq100 1,5 Prozent im Plus bei 12.106 Punkten.

Von Unternehmensseite sorgen heute u. a. die folgenden Nachrichten für Bewegung bei Einzelwerten:

Nordex erhält Auftrag für Windpark

in Brandenburg

Der Windanlagenbauer Nordex hat einen Auftrag zur Lieferung und Errichtung von acht Turbinen vom Typ N149/5.X und einer Turbine vom Typ N133/4800 für den Windpark Ostprignitz in Brandenburg erhalten. Auftraggeber ist die e-wikom GmbH. Bestandteil des Vertrages ist ausserdem die Wartung und Instandhaltung für 20 Jahre.

Nordex-Aktien legen 3,3 Prozent auf 14,89 Euro zu.

Nordex-Aktie: Chart vom 14.03.2023, Kürzel NDX1 | Online Broker LYNX

Klöckner: Grossaktionär will Anteile

weiter aufstocken

Beim Stahlhändler Klöckner hat Grossaktionär Friedhelm Loth angekündigt, mit seiner SWOCTEM GmbH seinen Anteil auf über 30 Prozent ausbauen zu wollen und im Zuge dessen ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für das gesamte ausgegebene Aktienkapital von Klöckner & Co SE zu einem Barpreis von 9,75 Euro je Aktie abzugeben.

Mit dem Ausbau der Anteile an Klöckner auf über 30 Prozent möchte SWOCTEM „mehr Flexibilität für zukünftige Aktienkäufe erlangen“. SWOCTEM verweist aber darauf, keine Mehrheitsbeteiligung anzustreben.

Klöckner-Aktien gewinnen aktuell 1,9 Prozent auf 10,09 Euro.

SYNLAB: Oddo BHF sieht

„neue spekulative Dimension“

Gestern hat der Laborspezialist SYNLAB bestätigt, dass es vonseiten des Grossaktionärs Cinven Limited eine rechtlich unverbindliche Interessensbekundung gibt, alle Anteile an SYNLAB zu einem indikativen Angebotspreis von 10,00 Euro zu übernehmen. Die Reaktion der SYNLAB-Aktien folgte prompt, die Papiere schossen gestern um über 30 Prozent nach oben.

Heute melden sich die Analysten der Investmentbank Oddo BHF und stufen SYNLAB gleich um zwei Schritte (von „Underperform“ auf „Outperform“) nach oben und erhöhen gleichzeitig das Kursziel von 9,50 auf 13,00 Euro. 

Nach Ansicht von Analyst Christophe-Raphael Ganet ergibt sich durch die Offerte von Cinven jetzt eine „neue spekulative Dimension“.

Nach dem gestrigen Kursfeuerwerk nehmen heute aber einige Anleger Gewinne mit und SYNLAB-Aktien geben aktuell 0,4 Prozent auf 9,43 Euro nach.

Lufthansa: Citigroup erhöht das Kursziel

Die Analysten der US-Bank Citigroup haben heute ihre Kaufempfehlung für die Aktien der Deutschen Lufthansa bestätigt und gleichzeitig das Kursziel von 10 auf 14 Euro angehoben. 

Nach Ansicht von Analyst Sathish Sivakumar „dürften die klassischen Airlines im ersten Halbjahr weiter von der Öffnung transatlantischer Routen profitieren“. Seiner Meinung nach werde sich ausserdem „der Luftverkehr auf das Niveau von 2019 erholen und sich im zweiten Halbjahr normalisieren“. Der Analyst liegt nach Anpassung seiner operativen Ergebnisschätzungen bei der Lufthansa für 2023 „etwa 29 Prozent über dem Konsens“.

Von der positiven Einschätzung können Lufthansa-Aktien heute nicht profitieren und verlieren aktuell 0,4 Prozent auf 9,93 Euro.

 

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