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Nach dem Ausverkauf der letzten Tage präsentiert sich der DAX heute leicht erholt und startet mit einem Plus von rund 0,8 Prozent bei 12.332 Punkten in den Handel. Im weiteren Handelsverlauf setzen allerdings bereits wieder Gewinnmitnahmen ein und der DAX fällt zurück auf die Nulllinie.

Am späten Nachmittag kehrt der DAX aber nach einer freundlichen Eröffnung an der US-Börse wieder in die Gewinnzone zurück und liegt kurz vor Handelsschluss mit 0,5 Prozent im Plus bei 12.290 Punkten.

Auch in den USA überwiegen zum Handelsstart die Kursgewinne: Der Dow Jones startet mit einem Plus von rund einem Prozent bei 29.599 Punkten in den Handel, der breiter gefasste S&P 500 legt 1,5 Prozent auf 3.709 Punkte zu und der Nasdaq100 verteuert sich um rund zwei Prozent auf 11.479 Zähler.

Von Unternehmensseite sorgen heute u.a. die folgenden Nachrichten für Bewegung bei Einzelwerten:

Jungheinrich: Aufsichtsratschef gibt Rücktritt bekannt

Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich, der erst gestern Neunmonats-Zahlen veröffentlicht und seinen Jahresausblick konkretisiert hat (wir berichteten ausführlich hier), gibt heute Veränderungen im Aufsichtsrat bekannt.

Der bisherige Aufsichtsratschef Hans-Georg Frey hat heute der Gesellschaft mitgeteilt, dass er sein Amt als Mitglied des Aufsichtsrates mit Wirkung zum Ablauf der Hauptversammlung am 11. Mai 2023 niederlegen wird und damit auch als Aufsichtsratsvorsitzender ausscheidet.

Durch diese frühzeitige Ankündigung will Herr Frey der Gesellschaft genügend Zeit auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger verschaffen. Herr Frey tritt nach 16 Jahren an der Spitze von Jungheinrich aus persönlichen Gründen zurück.

Jungheinrich-Aktien legen heute 2,1 Prozent auf 21,08 Euro zu.

Jungheinrich-Aktie: Chart vom 27.09.2022, Kürzel JUN3 | Online Broker LYNX

Vonovia kommt bei Suche nach “alternativen” Investoren voran

Bereits letzten Freitag liess Deutschlands grösster Immobilienkonzern Vonovia verlauten, sich alternative Finanzierungsquellen erschliessen zu wollen und dabei auch auf externen Investoren zu setzen. Das kann zum Beispiel in der Form passieren, dass externe Partner direkt an Projekten beteiligt werden, ohne selbst an Vonovia beteiligt zu sein. Denn wie der Vonovia-CEO gegenüber der „Börsen-Zeitung“ äusserste, „verbiete sich bei dem niedrigen Aktienkurs die alte Art der Akquisitionsfinanzierung durch Ausgabe neuer Aktien“.

Heute meldet Vonovia im Rahmen eines Kapitalmarkttages, dass man bei der Suche nach Investoren für Wohnungsportfolios in Schweden und Baden-Württemberg bereits Fortschritte gemacht habe. Zum einen würden deshalb jetzt an potenzielle Investoren weitere Informationen verschickt, zum anderen die dafür in Frage kommenden Immobilienpakete für den Verkauf vorbereitet.

Die im DAX notierten Vonovia-Aktien geben aktuell leicht um 0,2 Prozent auf 21,40 Euro nach. 

Energiekontor: Analysten erwarten deutliche Kurssteigerungen

Beim Produzenten von Erneuerbaren Energien Energiekontor haben sich heute die Analysten der Investmentbank Stifel zu Wort gemeldet und die Aktie mit „Buy“ in ihre Bewertung aufgenommen. 

Stifel-Analyst Martin Tessier sieht in den „ambitionierten deutschen Energiewende-Zielen den ersten wichtigen Kurstreiber für das Unternehmen und in den derzeit hohen Energiepreisen den zweiten“. 

Seine Kaufempfehlung versieht er mit einem Kursziel von 126 Euro.

Die Anleger regieren begeistert und die im SDAX notierten Papiere springen rund elf Prozent auf 86,80 Euro. 

Hugo Boss: Herabstufung belastet die Aktie

Ganz anders das Bild heute bei den Aktien des Modekonzerns Hugo Boss. Denn die wurden heute von Analysten der Deutschen Bank von „Buy“ auf „Hold“ zurückgestuft und das Kursziel von 62 Euro auf 56 Euro gesenkt.

Nach Ansicht von Analyst Michael Kuhn hat der Modehändler „zuletzt von positiven Einflüssen profitiert, der Rückenwind dürfte nun aber nachlassen oder vielleicht sogar zum Gegenwind werden“. Dabei verweist er in seiner aktuellen Studie auch auf „das von der stark steigenden Inflation geprägte Konsumumfeld in Europa“.

Die im MDAX gelisteten Aktien von Hugo Boss geben bislang 2,7 Prozent auf 49,58 Euro nach.

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