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Mit einem Wochenplus von über 20 Prozent waren die Aktien des Finanzdienstleisters und Technologieanbieters Hypoport, der u.a. verschiedene Kredit-, Immobilien- und Versicherungsplattformen im B2B- und B2C-Bereich betreibt, letzte Woche der mit Abstand stärkste Werte im deutschen Nebenwerteindex SDAX

Und das Wochenplus hätte noch weitaus deutlicher ausfallen können, wenn das Unternehmen nicht am letzten Freitag eine Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts für Altaktionäre angekündigt hätte, was zum Wochenschluss zu deutlichen Gewinnmitnahmen geführt hat.

Hypoport sammelt 50 Millionen über Kapitalerhöhung ein

Wie Hypoport letzten Freitag bekannt gab, hat die Gesellschaft unter Ausnutzung des genehmigten Kapitals 378.788 neue Aktien im Rahmen eines beschleunigten Platzierungsverfahrens bei qualifizierten Anlegern platziert. Brutto konnte bei einem Platzierungspreis von 132 Euro ein Emissionserlös von ca. 50 Millionen Euro erzielt werden.

Das Hypoport-Management hat angekündigt, den Nettoemissionserlös zu nutzen, um „die ausserordentlichen Wachstumschancen in der derzeitigen Phase des Marktumbruches in der Immobilienfinanzierung zu nutzen“.

Besonders gestört haben dürften sich die Anleger vor allem am Ausschluss des Bezugsrechtes für die Altaktionäre, was zu Verwässerungseffekten führt. Ausserdem lag der Bezugspreis von 132 Euro deutlich unter dem Schlusskurs des Vortages von 146,20 Euro.

Entsprechend stark fiel letzten Freitag die Reaktion an der Börse aus, denn die Aktien brachen in der Spitze mehr als acht Prozent bis auf 134,40 Euro ein und schlossen mit 140,80 Euro deutlich unter dem Vortag.

Hypoport legen zum Wochenstart wieder kräftig zu

Der Schreck vom letzten Freitag währt allerdings nur kurz, denn bereits heute greifen die Anleger wieder beherzt zu und Hypoport-Aktien starten mit viel Schwung in die neue Handelswoche. 

Dabei spekulieren die Anleger vor allem auf eine Trendwende bei den im letzten Jahr kräftig unter die Räder geratenen Aktien. Denn 2022 litt Hypoport stark unter den sprunghaft gestiegenen Zinsen und dem starken Nachfragerückgang bei Immobilienfinanzierungen. Nur im dritten Quartal brach das EBIT von Hypoport um rund 95 Prozent auf nur noch 0,5 Millionen Euro ein. 

Die Aktien von Hypoport, die Anfang 2022 noch zu Kursen über 500 Euro den Besitzer wechselten, notierten am Jahresende nur noch zweistellig und verloren im letzten Jahr mehr als 80 Prozent an Wert.

Entsprechend gross ist die Hoffnung der Anleger nun, dass es dieses Jahr mit den Notierungen wieder aufwärts geht. Heute zumindest klappt das, denn die Aktien legen als einer der stärksten SDAX-Werte rund fünf Prozent auf 148 Euro zu. Auf Jahressicht summieren sich die Kursgewinne damit bereits auf mehr als 50 Prozent.

Hypoport-Aktie: Chart vom 23.01.2023, Kürzel HYQ | Online Broker LYNX
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