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So unerfreulich der Grund dafür auch sein mag: Von den stark gestiegenen Verteidigungsausgaben aufgrund des Ukraine-Konfliktes und dem Trend, Verteidigungssysteme zu vernetzen, profitiert die Hensoldt AG als Anbieter von Sensorlösungen besonders stark.

Mit Blick auf das weitere Wachstum im Konzern wird der Vorstand von Hensoldt deshalb zuversichtlicher und hat sowohl die Prognose für das kommende Jahr als auch die mittelfristigen Wachstumsziele angehoben.

Umsatzprognose für 2023 wird angehoben

Für das kommende Jahr rechnet Hensoldt:

mit ersten Budgeterhöhungen und Aufträgen aus dem Sondervermögen, weshalb ein schnelleres Wachstum des Auftragseingangs und ein Anstieg des Konzernumsatzes erwartet wird.

Deshalb hebt der Hensoldt-Vorstand für 2023 die Prognose für das Umsatzwachstum auf 7 bis 10 Prozent an, bislang wurde mit einem Anstieg „im mittleren bis höheren einstelligen Bereich“ gerechnet.

Die bereinigte Marge auf das operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (bereinigte EBITDA-Marge) wird dagegen unverändert bei ca. 19 Prozent erwartet.

Mittelfristig deutlich schnelleres Wachstum geplant

Bis zum Jahr 2025 soll dann der Auftragseingang deutlich schneller als der Umsatz wachsen. Die sogenannte „book-to-bill-ratio“ (Verhältnis Auftragseingang zu Umsatz), die 2013 noch mit 1,1 bis 1,2x erwartet wird, soll danach bei >1x liegen.

Mittelfristig erwartet Hensoldt ein Umsatzwachstum von jährlich 10 Prozent und eine bereinigte EBITDA-Marge (vor dem Geschäft mit geringerer Wertschöpfung) von mehr als 19 Prozent.

Der Vorstandsvorsitzende von Hensoldt, Thomas Müller, zeigt sich zudem sehr zuversichtlich:

dass wir langfristig unseren Umsatz alle fünf Jahre verdoppeln können.

Unveränderte Ausschüttungsquote angestrebt

Die Ausschüttungsquote zur Auszahlung der Dividende an die Aktionäre soll mittelfristig bei 30 bis 40 Prozent des bereinigten Nettogewinns liegen. Im laufenden Geschäftsjahr 2022 beträgt die Ausschüttungsquote noch 20 Prozent.

Hensoldt-Aktie gibt Anfangsgewinne wieder ab

Die im SDAX und TecDAX notierten Hensoldt-Aktien legten heute zum Handelsstart mehr als vier Prozent bis auf 22,25 Euro zu. Im Handelsverlauf geben die Papiere allerdings die anfänglichen Gewinne wieder ab und liegen aktuell mit 21,30 Euro exakt auf Vortagesniveau.

Obwohl die Aktien damit inzwischen wieder deutlich unter ihrem im März erreichten Jahreshoch bei 30,25 Euro notieren, summieren sich die Kursgewinne seit Jahresbeginn immer noch auf rund 70 Prozent. Zum Vergleich: Der MDAX hat im gleichen Zeitraum ca. 25 Prozent an Wert verloren.

Hensoldt-Aktie: Chart vom 14.12.2022, Kürzel HAG | Online Broker LYNX
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