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Nach den jüngsten Korrekturtagen stoppt der DAX heute vorerst seinen Abwärtstrend und startet mit einem kleinen Plus von 0,4 Prozent bei 15.873 Punkten in den Handel. Danach setzen aber bereits wieder Gewinnmitnahmen ein und gegen Mittag fällt der DAX mit 15.813 Zählern wieder auf das Vortagesniveau zurück.

Gespannt blicken die Anleger jetzt auf die nächsten Wochen, wenn die Berichtssaison startet und Unternehmen damit beginnen, über die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2023 zu berichten. Ebenso gespannt schauen sie aber auch auf die Notenbanken, denn die Inflation ist weiterhin zu hoch und möglicherweise stehen bei Fed und EZB in der zweiten Jahreshälfte weitere Zinserhöhungen auf dem Programm.

Von Unternehmensseite sorgen heute u. a. die folgenden Nachrichten für Bewegung bei Einzelwerten:

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Hamborner Reit befürchtet Werteverlust beim Immobilienbestand

Der Spezialist für Gewerbeimmobilien Hamborner Reit rechnet aufgrund „der aktuellen Entwicklungen an den Immobilienmärkten“ damit, dass der Verkehrswert seines Immobilienportfolios stärker als bislang erwartet sinken könnte. Deshalb wird nach einer Gutachterbewertung durch Jones Lang LaSalle jetzt zum 31. Dezember 2023 beim Nettovermögenswert (NAV) pro Aktie mit einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 7 bis 12 Prozent gerechnet (bisherige Schätzung: leichter Rückgang des NAV).

Bei den Anlegern sorgt das für Enttäuschung und die im SDAX notierten Aktien geben aktuell 3,0 Prozent auf 6,44 Euro nach.

Kering übernimmt Parfümhersteller

Der Luxuskonzern Kering (u. a. Gucci, Yves Saint Laurent) teilt heute mit, dass er den Luxusparfümhersteller Creed vom Finanzinvestor Blackrock gekauft hat.

Stimmt es, was gut informierte Kreise berichten, dann soll der Kaufpreis, der in bar bezahlt wurde, bei stattlichen ca. 2 Milliarden Euro liegen. Trifft das zu, dann hätte Kering rund das 8-fache des letzten Jahresumsatzes von Creed bezahlt.

Scheinbar nicht zu viel, wie der Blick auf die an der Pariser Börse notierten Kering-Aktien zeigt. Denn die können aktuell um 1,4 Prozent auf 509,30 Euro zulegen.

Berenberg bestätigt Kaufempfehlung
für Allianz

Nach Ansicht von Berenberg-Analyst Michael Huttner „seien Schaden- und Unfallversicherer die langfristigen Gewinner“ seiner Branchenstudie. Besonders hervor hebt er dabei „als grösste europäische Assekuranzen mit Blick auf Erträge, Gewinne und Bilanzsummen“ die Allianz und Axa.

Da der Versicherungskonzern Allianz ausserdem „seit 2011 nur einmal ihre Ziele nicht erfüllt habe, und das wegen der Corona-Pandemie“, bestätigt er auch seine Einstufung mit „Buy“ und belässt sein Kursziel auf 309 Euro.

Die im DAX notierten Allianz-Aktien legen bislang 0,7 Prozent auf 210,70 Euro zu. Der Analyst rechnet mittelfristig also mit weiteren Kurssteigerungen von bis zu 46 Prozent.

Tesla: Goldman Sachs senkt Einstufung

Kräftig abgeben mussten gestern an der US-Technologiebörse die Aktien des Elektroauto-Pioniers Tesla. Mitverantwortlich dafür dürfte Analyst Mark Delany von der US-Investmentbank Goldman Sachs sein, der Tesla gestern von „Buy“ auf „Hold“ zurückgestuft hat. Angesichts der starken Kursgewinne der letzten Monate hat er aber sein Kursziel von 185 auf 248 US-Dollar angehoben.

Seine Abstufung begründet der Analyst damit, da „die Aktie jetzt unsere positive langfristige Sicht auf die Wachstumspositionierung des Unternehmens besser widerspiegelt“. Zudem verweist der Analyst auf „das schwierige Umfeld für Neufahrzeuge“, das seiner Meinung nach „auch weiterhin bestehen bleibt“.

Tesla-Aktien beendeten den Handel an der US-Börse gestern mit einem Minus von 6,1 Prozent bei 241,05 US-Dollar. Vorbörslich können die Papiere aber wieder leicht um 1,5 Prozent auf 244,70 US-Dollar zulegen.

Tesla Aktie: Chart vom 27.06.2023, Kurs: 244,70 USD, Kürzel: TSLA | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Tesla Aktie: Chart vom 27.06.2023, Kurs: 244,70 USD, Kürzel: TSLA | Quelle: TWS

BYD: Berkshire Hathaway verkauft
weiter Anteile

Neuigkeiten gibt es auch vom Tesla-Konkurrenten, dem chinesischen Elektroautobauer BYD. Denn wie eine Pflichtmitteilung an die Börsenaufsicht zeigt, hat sich Berkshire Hathaway, die Holding von Investment-Legende Warren Buffett, Mitte Juni von 2,53 Millionen BYD-Aktien im Wert von ca. 86 Millionen US-Dollar getrennt. Damit reduziert Buffett seinen Anteil an BYD weiter, der dürfte nach dem jüngsten Verkauf noch bei 8,98 Prozent liegen.

Berücksichtigt man, dass Buffett bei BYD anfangs zu Kursen von 8 Hongkong-Dollar (HKD) pro BYD-Aktie eingestiegen ist, dann muss man erneut den Hut vor dem Riecher des Orakels von Omaha ziehen. Denn heute schlossen BYD-Aktien an der Börse in Hongkong mit 252,20 HKD.

 

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