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Der Verpackungsspezialist Gerresheimer, der u.a. auch eine starke Stellung im Bereich der Pharma- und Medizinindustrie hat, gibt heute eine strategische Partnerschaft mit der Zollner Elektronik AG bekannt. Zukünftig wollen beide Unternehmen ihre „marktführende Pharma- und Medizintechnik-Expertise bündeln“, um Kunden elektronisch gesteuerte MedTech-Systeme aus einer Hand anbieten zu können.

Konkret sollen durch die vereinbarte Zusammenarbeit zukünftig Pharma-, Healthcare- und Biotech-Unternehmen umfangreiche Konzeptionierungs-, Entwicklungs- und Fertigungskapazitäten für Drug-Delivery- und MedTech-Systeme inklusive der kompletten Elektronik aus einer Hand angeboten werden. Dabei wird Gerresheimer als zentraler Ansprechpartner für die Kunden agieren. 

Mit der eingegangenen Kooperation wollen beide Partner vom weltweiten Trend hin zu elektronischen, digital steuerbaren und vernetzten Geräten zur Verabreichung von Medikamenten – vor allem im Bereich der chronischen Krankheiten – profitieren. Gerresheimer stellt dabei seine Erfahrung bei solche innovativen Geräten, die Zollner AG ihre global aufgestellte Elektronikkompetenz zur Verfügung. 

Die Zollner Elektronik AG gehört mit rund 12.000 Mitarbeitern an weltweit 23 Standorten und einem letztjährigen Umsatz von 1,9 Milliarden Euro zu einem der weltweit grössten Fertigungsdienstleistern für elektronische und mechatronische Komponenten.

Gerresheimer-Aktie reagiert heute kaum auf die Nachricht

An der Börse sorgt die Nachricht über die neue strategische Partnerschaft heute für wenig Bewegung, die im MDAX notierten Papiere legen leicht um 0,2 Prozent auf 60,40 Euro. 

Dabei haben die Gerresheimer-Aktie durchaus noch einiges aufzuholen, denn in den letzten sechs Monaten hat sie rund 20 Prozent an Wert verloren, auf Sicht von 12 Monaten summieren sich die Kursverluste bereits auf über 30 Prozent.

Dabei lief es operativ in der ersten Jahreshälfte 2022 nicht schlecht, wie zuletzt erst die Präsentation der Ergebnisse zum zweiten Quartal 2022 gezeigt haben. Von Januar bis Juni 2022 konnte Gerresheimer den Konzernumsatz um 15,7 Prozent und das bereinigte operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) um 7,3 Prozent steigern (ausführlich berichteten wir über die Quartalszahlen bereits hier).

Für das Gesamtjahr erwartet der Gerresheimer-Vorstand weiterhin ein organisches Umsatzwachstum von mindestens zehn Prozent sowie ein Wachstum beim bereinigten EBITDA im hohen einstelligen Prozentbereich und sieht sich auf Kurs, „ein weiteres Rekordjahr 2022 zu liefern sowie unsere mittelfristige Prognose zu erfüllen“.

Gerresheimer-Aktie: Chart vom 17.08.2022, Kürzel GXI | Online Broker LYNX
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