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Erfreuliche Nachrichten kommen heute vom Biotech-Unternehmen und Wirkstoffhersteller Evotec. Denn nach Fortschritten in der Kooperation mit dem BioPharma-Konzern Bristol-Meyers Squibb (Bristol-Meyers) erhält Evotec eine Meilensteinzahlung in zweistelliger Millionenhöhe.

Für Kursgewinne in einem insgesamt sehr schwachen Gesamtmarktumfeld reicht das heute allerdings nicht, sodass Evotec-Aktien heute sogar auf ein neues Jahrestief fallen.

Erhebliche Fortschritte im Forschungsprojekt lösen Zahlung von 26 Millionen USD aus

Wie Evotec heute meldet, wurden in der Neurologie-Kooperation mit Bristol-Meyers „weitere erhebliche Fortschritte“ erzielt. Konkret konnte das gemeinsame Portfolio um zwei zusätzliche Wirkstoffforschungsprojekte erweitert werden. Zudem wurde auch ein weiteres Target-basiertes Programm für die Weiterentwicklung ausgewählt. Dieses erreichte Zwischenziel löst eine Zahlung von insgesamt 26 Millionen US-Dollar von Bristol-Myers an Evotec aus.

Die Kooperation zwischen den beiden Partner besteht bereits seit 2016 und soll „krankheitsmodifizierende Behandlungen für ein breites Spektrum neurodegenerativer Erkrankungen identifizieren“. Zum Einsatz kommen im Rahmen der Zusammenarbeit vor allem Evotecs Technologien der Präzisionsmedizin für multimediale Wirkstoffforschung und -entwicklung.

Als „entlang der gesamten Wertschöpfungskette äusserst produktiv“ stuft Evotecs Forschungsvorstand Dr. Cord Dohrmann die vor sechs Jahren begonnene Kooperation mit Brystol-Meyers ein und sieht darin einen Beleg für:

die exzellente wissenschaftliche Arbeit der Teams von Evotec und Bristol Myers Squibb. 

Er ist deshalb sehr zuversichtlich:

dass die wachsende Pipeline vielversprechender Entwicklungskandidaten transformative therapeutische Optionen für Patientinnen und Patienten liefern wird, die mit neurodegenerativen Erkrankungen leben.

Evotec-Aktien fallen auf ein neues Jahrestief

Auch wenn die Nachricht über die erhaltene Meilensteinzahlung im Grunde erfreulich ist, löst das bei den Aktionären keine Freudensprünge aus. Ganz im Gegenteil: In einem insgesamt sehr schwachen Gesamtmarktumfeld bleiben die Aktien unter Druck und geben aktuell 2,7 Prozent auf 14,99 Euro nach. Damit fallen sie heute sogar auf ein neues Jahrestief. 

Seit Jahresbeginn – als eine Evotec-Aktie noch zum Kurs von 42,50 Euro den Besitzer wechselte – summieren sich die Kursverluste der Papiere bereits auf rund 65 Prozent und damit gehört Evotec in diesem Jahr zu den schwächsten MDAX-Werten.

Evotec-Aktie: Chart vom 16.12.2022, Kürzel EVT | Online Broker LYNX
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