Gute Nachrichten kommen zu Jahresbeginn von Encavis, einem führenden Produzenten von Strom aus Erneuerbaren Energien.

Zwei weitere Solarparks gehen in den Niederlanden ans Netz

Bereits im November letzten Jahres gab Encavis bekannt, dass der Konzern fünf Solarparks in den Niederlanden mit einer Gesamterzeugungskapazität von 74 Megawatt (MWp) vom norwegischen Energiekonzern Statkraft gekauft hat. Von diesen fünf Solarparks waren bereits drei an das Stromnetz angeschlossen, zwei weitere sollten kurzfristig angeschlossen werden und dann die Netzeinspeisung starten. Alle fünf Solarparks profitieren dabei 15 Jahre lang von der niederländischen Subventionsregelung SDE+.

Heute meldet Encavis, dass auch die beiden noch ausstehenden Solarparks (Hijken und Schaapsdijk) mit zusammen 24 MWp Erzeugungskapazität an das niederländische Stromnetz angeschlossen wurden und Strom ins Netz einspeisen. Encavis erhöht damit seine Erzeugungskapazität in den Niederlanden auf über 180 MWp. Für alle fünf Parks wird Statkraft auch zukünftig den Betrieb und die Wartung übernehmen.

Stromproduktion erreicht 2021 neuen Rekordwert

Bereits Ende letzter Woche gab Encavis ausserdem bekannt, dass der Konzern die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien im Jahr 2021 um 29 Prozent auf 4,42 Terawattstunden (TWh) steigern und damit einen neuen Rekordwert erreichen konnte. Eine noch grössere Steigerung verhinderte im letzten Jahr das durchschnittliche Wetter in vielen Teilen Europas mit schwächeren Windbedingungen und einem sonnenarmen Schlussquartal.

Besonders kräftig legten die Solaranlagen des Konzerns zu, die im Jahresvergleich 73 Prozent bei der Encavis AG und 72 Prozent bei Encavis Asset Management mehr Strom erzeugen konnten.

Konkrete Zahlen zur Umsatz- und Gewinnentwicklung wird Encavis mit der Präsentation des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2021 am 29. März 2022 vorlegen.

Nach schwacher Performance 2021 Encavis-Aktien auch mit holprigem Jahresstart

Eher durchwachsen verlief das letzte Jahr für die im SDAX gelisteten Aktien der Encavis AG, die von Januar bis Dezember 2021 von 21,35 Euro auf 15,56 Euro abrutschten und damit rund 27 Prozent an Wert verloren.

Und auch der Start ins neue Jahr verläuft – trotz der eigentlich ganz guten Nachrichten – sehr holprig, denn in den ersten vier Handelswochen geben Encavis-Aktien bis Ende letzter Woche weitere 20 Prozent auf 13,30 Euro nach.Etwas erfreulicher verläuft der heutige Handelsstart, denn die Papiere können in den ersten Börsenminuten 2,3 Prozent auf 13,60 Euro zulegen.

Encavis-Aktie: Chart vom 31.01.2022

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