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Erwartungsgemäss hat gestern die US-Notenbank Fed ihren Leitzins um 50 Basispunkte erhöht. Obwohl damit gerechnet wurde und die Fed nach vier Erhöhungen von 75 Basispunkten nun etwas auf die Bremse tritt, sorgte das bei den Anlegern für keine Entspannung. Zumal Fed-Chef Jerome Powell auf der anschliessenden Pressekonferenz bereits angekündigt hat, dass die Fed „den Kurs halten wird, bis die Arbeit erledigt ist“. Vor allem diese Ankündigung schickte die US-Börsen nach dem Zinsentscheid kräftig auf Talfahrt.

Belastet von den schwachen US-Vorgaben startete der DAX heute bereits mit einem Minus von 0,8 Prozent bei 14.351 Punkten in den Handel. Danach warteten die Anleger gespannt auf den Zinsentscheid der EZB. Und auch die europäischen Währungshüter hoben den Leitzins der Eurozone um 50 Basispunkte an. Im Anschluss baut der DAX seinen Verlust weiter aus und bricht bis zum späten Nachmittag um 2,8 Prozent auf 14.051 Punkte ein.

Tiefrot starten heute auch die US-Börsen in den neuen Handelstag: Der Dow Jones verliert direkt nach Handelsbeginn rund ein Prozent auf 33.602 Punkte, der breiter gefasste S&P 500 gibt 1,3 Prozent auf 3.944 Punkte nach und an der Technologiebörse startet der Nasdaq100 mit einem Abschlag von 1,5 Prozent bei 11.571 Zählern.

Von Unternehmensseite sorgen heute u.a. die folgenden Nachrichten für Bewegung bei Einzelwerten:

Deutsche Post: Was ist dran an den Schenker-Gerüchten?

Wie das „Manager-Magazin“ heute unter Berufung auf Insider berichtet, könnte die Deutsche Post angeblich an einer Übernahme des Logistikkonzern Schenker interessiert sein, der aktuell noch der Deutschen Bahn gehört. Ein Zusammenschluss der Logistiksparte der Deutschen Post mit Schenker würde den weltgrössten Spediteur entstehen lassen.

Die Anleger können sich mit dem Gedanken nicht wirklich anfreunden, Aktien der Deutschen Post verlieren 4,6 Prozent auf 37,11 Euro.

Metro will im kommenden Jahr wieder Gewinn erzielen

Der Grosshandelskonzern Metro will im neuen Geschäftsjahr 2022/2023 wieder zurück in die Gewinnzone, nachdem Metro im abgelaufenen Geschäftsjahr vor allem wegen der Verluste im Russlandgeschäft einen Verlust von 331 Millionen Euro verbuchen musste.

Im laufenden Geschäftsjahr soll das Ergebnis pro Aktie wieder positiv ausfallen und der Umsatz anhaltend wachsen, teilte Metro gestern Abend mit. Mittelfristig soll das Umsatzwachstum jährlich bei fünf bis zehn Prozent liegen (Prognose bislang: drei bis fünf Prozent), das EBITDA soll im Schnitt um fünf bis sieben Prozent wachsen (bislang: drei bis fünf Prozent).

Die im SDAX notierten Metro-Aktien legen heute 0,6 Prozent auf 8,30 Euro zu.

Rheinmetall will neue Munitionsfertigung aufbauen

Der Rüstungskonzern Rheinmetall will eine unabhängigere Versorgung der Bundeswehr mit Munition gewährleisten und kündigt deshalb den Bau neuer Munitionsfertigungsanlagen für Mittelkalibermunition. Die Fertigstellung der Anlagen ist bereits für den Januar geplant. 

Rheinmetall-Aktien können heute 0,6 Prozent auf 198,80 Euro zulegen.

Rheinmetall-Aktie: Chart vom 15.12.2022, Kürzel RHM | Online Broker LYNX

Tesla: Musk verkauft weiter Aktien

Tesla-Aktionäre dürften sich langsam die Haare raufen, denn er hat es schon wieder getan: Trotz zahlreicher Beteuerung hat Elon Musk vorgestern und gestern weitere Tesla-Aktien im Gesamtwert von knapp 3,6 Milliarden US-Dollar verkauft. Über den Grund für den nächsten milliardenschweren Anteilsverkauf dürften die Meinungen nicht allzu weit auseinandergehen. Damit kostet der Twitter-Kauf Elon Musk nicht nur jede Menge Zeit, sondern die Tesla-Aktionäre inzwischen auch jede Menge Geld.

Bereits gestern schlossen Tesla-Aktien mit einem Verlust von 2,6 Prozent bei 156,80 US-Dollar. Heute verlieren die Papiere zum Handelsstart weitere ein Prozent auf 155,50 US-Dollar.

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