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News gibt es heute zum Wochenstart vom Logistikkonzern Deutsche Post. Über die Tochtergesellschaft DHL Supply Chain wird in Mexiko das Logistikunternehmen New Transport Applications (NTA) übernommen.

Mit der Akquisition soll die Präsenz der Tochtergesellschaft DHL in Mexiko mit Fokus auf den Pharma- und Gesundheitssektor ausgebaut werden. Besonders in diesem Bereich ist NTA aktiv und bedient hier nach eigenen Angaben mehr als 80 Kunden mit Leistungen von Lagerung bis hin zum Transport von temperaturempfindlichen Waren. Aktuell beschäftigt NTA rund 600 Mitarbeiter, die zukünftig neben den bereits rund 12.500 DHL-Mitarbeitern in Mexiko den für den Konzern zweitgrössten Pharmamarkt in Lateinamerika bearbeiten sollen.

Zur Höhe des Kaufpreises machten beide Seiten keine Angaben.

Deutsche Post mit überraschend gutem Jahresstart

Zuletzt überraschte die Deutsche Post Anfang August mit ihren Zahlen zum zweiten Quartal und blickt weiterhin positiv auf das Gesamtjahr.

Vor allem dank einer überdurchschnittlich guten Entwicklung im internationalen Frachtgeschäft konnte der Umsatz von April bis Juni 2022 um 23,4 Prozent auf 24,02 Milliarden Euro gesteigert werden. Vor Zinsen und Steuern lag das operative Ergebnis (EBIT) mit 2,34 Milliarden Euro 12,2 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Das Konzernperiodenergebnis legte 13,1 Prozent auf 1,46 Milliarden Euro zu, pro Aktie stieg das Ergebnis um 14,3 Prozent auf 1,20 Euro.

Auf Halbjahressicht verbesserte sich damit der Konzernumsatz um 21,6 Prozent auf 46,6 Milliarden Euro, das EBIT stieg um 12,6 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro.

Vorstand bestätigt unverändert Gesamtjahresausblick

Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand der Deutschen Post einen operativen Gewinn (EBIT) von 7,6 bis 8,4 Milliarden Euro und damit in schlechtesten Fall einen Rückgang um fünf Prozent, falls die Wirtschaft in eine Rezession abrutschen sollte.

Auf Basis einer unveränderten Geschäftsentwicklung („currently still valid, solid business momentum“) soll das EBIT bei mehr als 8,4 Milliarden Euro liegen.

Deutsche Post: Bei Bernstein „Market-Perform“, bei JPMorgan auf „Overweight“

Blickt man auf die aktuellsten Analystenstimmen zur Deutschen Post, dann trauen viele Analysten den Papieren mittelfristig weitere Kurssteigerungen zu.

Alexander Irving vom US-Analysehaus Bernstein Research blickt vor allem auf eine mögliche Privatisierung der Deutsche-Bahn-Tochter Schenker. Sollte es jemals dazu kommen, dann könnte seiner Meinung nach „die Deutsche Post ein Käufer sein“.

Er belässt deshalb heute seine Einstufung für die Deutsche Post auf „Market-Perform“ und sieht für die Aktie unverändert ein Kursziel von 44 Euro.

Bereits letzten Freitag hat Analyst Samuel Brand von der US-Bank JPMorgan mit Blick auf das Expressgeschäft der Deutschen Post festgestellt, dass „langfristig diesem Bereich eine grossartige Zukunft bevorstehe“. Und obwohl das Expressgeschäft bei der Deutschen Post inzwischen fast die Hälfte des Konzerngewinns ausmacht, wird „diese Verbesserung im Gewinnmix der Gruppe am Aktienmarkt noch weitgehend ignoriert“.

Deshalb bestätigt er seine Einstufung für die Deutsche Post mit „Overweight“ und belässt das Kursziel bei 58 Euro.

Deutschen Post Aktie startet freundlich in die Woche

Die im deutschen Leitindex DAX notierten Aktien der Deutschen Post starten heute freundlich in die neue Handelswoche und legen bis kurz vor Handelsschluss 3,1 Prozent auf 37,43 Euro zu. 

Beim aktuellen Kurs sieht Bernstein Research ein mittelfristiges Aufwärtspotenzial von rund 18 Prozent, JPMorgan sogar von 55 Prozent.

Deutsche Post-Aktie: Chart vom 12.09.2022, Kürzel DPW | Online Broker LYNX
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