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Die Anleger bleiben auch zum Start in die neue Handelswoche in Kauflaune, entsprechend schwungvoll startet der DAX, der seine Gewinne im Handelsverlauf sukzessive ausbaut und bis zum späten Nachmittag 2,5 Prozent auf 13.412 Punkte zulegen kann.

Die gute Stimmung lassen sich die Anleger heute auch nicht vom Ifo-Institut verderben, das einen weiteren Anstieg der Inflation im kommenden Jahr auf 9,3 Prozent erwartet und der Wirtschaft einen Rückgang in 2023 von 0,3 Prozent prophezeit.

Mit teils deutlichen Kursgewinnen starten auch die US-Börsen in den Handel: Der Dow Jones legt in der ersten Handelsstunde weiter um ein Prozent auf 32.480 Punkte zu, der breiter gefasste S&P 500 um 1,2 Prozent auf 4.117 Zähler und der Nasdaq100 klettert um 1,3 Prozent auf 12.751 Punkte.

Von Unternehmensseite sorgen heute u.a. die folgenden Nachrichten für Bewegung bei Einzelwerten:

Deutsche Bank plant App-basiertes Angebot 

Der grosse Erfolg von Anbietern wie Trade Republic oder Scalable, die einfaches Investieren per Mausklick in ihren Trading-Apps anbieten, lockt nun offenbar auch die Deutsche Bank in diesen Bereich. 

Gegenüber dem „Handelsblatt“ sagte der Vizechef der Deutschen Bank Karl von Rohr, dass die Bank „2024 ein eigenständiges digitales, app-basiertes Angebot für Kunden mit Anlagebedarf an den Markt bringen wolle“. Zielgruppe des neuen Angebotes sollen Personen sein, die „Wertpapiere online handeln möchten und ihre Bankgeschäfte rein digital tätigen wollen“.

Man darf gespannt sein, ob die Bank hier tatsächlich noch den Anschluss an die schnell wachsenden und schon seit einigen Jahren tätigen Anbieter schafft. Und auch die Idee des Onlinehandels von Wertpapieren ist nicht unbedingt neu.

Die Deutschen Bank Aktie legt heute 3,1 Prozent auf 9,21 Euro zu.

Deutsche Bank-Aktie: Chart vom 12.09.2022, Kürzel DBK | Online Broker LYNX

Hannover Rück rechnet mit Preissteigerungen

Wie die Konkurrenten Munich Re und Swiss Re, so erwartet auch der weltweit drittgrösste Rückversicherer Hannover Rückweitere Preiserhöhungen und verbesserte Konditionen in der Schaden-Rückversicherung“ für die Vertragserneuerungen zum 1. Januar 2023.

Die im DAX notierten Aktien der Hannover Rück verteuern sich heute um 2,2 Prozent auf 161,55 Euro.

Nemetschek: Hauck Aufhäuser senkt Kursziel

Analystin Nicole Winkler von Hauck Aufhäuser Investment Banking hat heute das Kursziel für die Aktien des Bausoftware-Spezialisten Nemetschek deutlich von 83 Euro auf 67 Euro gesenkt und ihre Einstufung mit „Hold“ bestätigt.

Nach Meinung der Analystin „nähmen die Risiken in der Baubranche zu“, vor allem wegen „konjunktureller Unwägbarkeiten, steigender Zinsen sowie fortdauernden Problemen in den Lieferketten“. 

Nemetschek-Aktien notieren aktuell mit 58,96 Euro unverändert zum Schlusskurs vom letzten Freitag. Auf Sicht von sechs Monaten summieren sich die Kursverluste allerdings bereits auf gut 20 Prozent.

Lufthansa: Erstmal mindestens zehn Monate Ruhe

Für rund zehn Monate herrscht nun aufgrund der bis zum 30. Juni 2023 geschlossenen Vereinbarung zwischen der Deutschen Lufthansa und der Pilotenvereinigung Cockpit die Friedenspflicht. 

In dieser Zeit müssen beide Seiten nun alle offenen Punkte klären, um neuerliche Streiks nach diesem Termin zu vermeiden. Bis dahin wird das Gehalt der Piloten der Lufthansa sowie deren Frachttochter Lufthansa-Cargo in zwei Schritten pauschal erhöht.

Die im MDAX notierten Lufthansa-Aktien legen heute 1,7 Prozent auf 6,40 Euro zu.

HelloFresh: Aktien erholen sich im Handelsverlauf deutlich

Mit einem Abschlag von fast sieben Prozent starteten heute die noch bis einschliesslich 16. September im deutschen Leitindex DAX notierten Papiere des Kochboxversenders HelloFresh als schwächster Indexwert in die neue Handelswoche.

Grund dafür dürften eine Nachricht vom Wochenende sein, nachdem das US-Landwirtschaftsministerium vor einer Erkrankung mit durch Kolibakterien verseuchtes Rindfleisch warnte, das evtl. auch in den Kochboxen von HelloFresh gelandet sein könnte. Da die Kochboxen aber nicht mehr im Handel seien, gibt es keinen Rückruf.

HelloFresh selbst arbeitet eigenen Angaben zufolge „im Rahmen der Untersuchungen eng mit der Behörde und mit dem betroffenen Lieferanten zusammen“. Zudem sei auch nur ein sehr kleiner Teil der Kunden in den USA betroffen.

Im Handelsverlauf können HelloFresh-Aktien dann auch wieder alle Verluste aufholen und liegen am späten Nachmittag mit 26,66 Euro sogar 0,8 Prozent im Plus.

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