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Endgültige Zahlen für das erste Halbjahr hat heute der Hersteller von patent-freien Markenarzneimittel Dermapharm für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres vorgelegt und sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis dank einer anhaltend hohen Nachfrage weiter zugelegt. Allerdings ging die Profitabilität im Konzern leicht gegenüber dem Vorjahr zurück, Schuld daran waren die „teils enormen Preissteigerungen“. 

Mit der Vorlage der Zahlen, die im Rahmen der Erwartungen lagen, hat das Management von Dermapharm gleichzeitig auch seine bisherige Gesamtjahresprognose bestätigt.

Bei den Anlegern löste das – teils schon bekannte – Zahlenwerk heute allerdings keine Begeisterungsstürme aus und die Aktien können sich von den Kursverlusten der letzten Wochen nicht erholen.

Umsatz und Ergebnis legen zu

Dank eines „diversifizierten Produktportfolios“ konnten nach Angaben des CEO Hans-Georg Feldmeier „Schwankungen innerhalb einzelner Produktgruppen gut kompensiert werden“.

Auf Basis endgültiger und geprüfter Zahlen steigerte Dermapharm den Konzernumsatz von Januar bis Juni 2022 um 10,1 Prozent auf 471,1 Millionen Euro.

Das bereinigte operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) legte – um Sondereffekte bereinigt – um 8,5 Prozent auf 148,7 Millionen Euro zu. Da das Umsatzwachstum grösser als das EBITDA-Wachstum ausfiel, ging die Profitabilität im ersten Halbjahr allerdings um 0,4 Prozent auf 31,6 Prozent zurück. (6M/2021: 32,0 Prozent).

Als umsatz- und ergebnisstärkstes Segment erwies sich dabei im ersten Halbjahr der Bereich „Markenarzneimittel und andere Gesundheitsprodukte“ mit einem Umsatz von 297,7 Millionen Euro (+9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Im Segment „Pflanzliche Extrakte“ stieg der Umsatz um 32,1 Prozent auf 51,9 Millionen Euro, im Bereich „Parallelimportgeschäft“ legte der Umsatz noch um 3,7 Prozent auf 121,5 Millionen Euro zu.

Gesamtjahresprognose wird bestätigt

Basierend auf den im ersten Halbjahr erzielten Ergebnissen ist der Vorstand von Dermapharm weiterhin optimistisch, seine bislang ausgerufenen Gesamtjahresziele zu erreichen.

Beim Umsatz wird gegenüber dem Vorjahr mit einem Anstieg von 10 bis 13 Prozent gerechnet, die Marge für das bereinigte Konzern-EBITDA soll in einer Bandbreite von 3 bis 7 Prozent liegen.

Dermapharm-Aktie gibt weiter nach

Wenig erfreulich verlief bislang das Jahr 2022 für Aktionäre von Dermapharm. Denn die im Nebenwerteindex SDAX notierten Papiere, die Anfang des Jahres noch zu Kursen von 89 Euro den Besitzer wechselten, haben seitdem mehr als 45 Prozent an Wert verloren.

Auch heute geben Dermapharm-Aktien weiter nach und gehören mit einem Tagesverlust von 3,6 Prozent auf 46,00 Euro aktuell zu den schwächsten Werten im SDAX.

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