Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Nach schwächeren Vorgaben von den US-Börsen sowie Stimmen aus der Fed, dass der Leitzins in diesem Jahr doch weiter steigen könnte, ist der deutsche Aktienmarkt heute erneut mit Verlusten in den Handel gestartet. 

Der DAX eröffnete bereits rund ein Prozent tiefer mit 15.867 Punkten in den Handel und liegt am Nachmittag zur Eröffnung der US-Börsen beim Stand von 15.940 Punkten noch mit 0,5 Prozent im Minus. Damit fällt der DAX auch wieder unter die psychologisch wichtige 16.000er-Marke zurück und rückt Richtung der wichtigen Unterstützung im Bereich 15.700 Punkten vor.

Erneut mit leichten Abschlägen starten auch die US-Börsen in den Handel: Der Dow Jones gibt aktuell 0,2 Prozent auf 33.883 Punkte nach, der breiter gefasste S&P 500 verliert ebenfalls 0,2 Prozent auf 4.355 Punkte und auch der Nasdaq100 eröffnet 0,2 Prozent tiefer bei 14.839 Punkten.

Von Unternehmensseite sorgen heute u. a. die folgenden Nachrichten für Bewegung bei Einzelwerten:

Delivery Hero: Goldman startet
Bewertung mit „Buy“

Analystin Lisa Yang von der US-Grossbank Goldman Sachs hat heute die Aktien des Essenslieferanten Delivery Hero mit „Buy“ in ihre Bewertung aufgenommen und ein Kursziel von 52,30 Euro gesetzt. 

Ihrer Meinung nach sei 2023 „ein Übergangsjahr für europäische Essenslieferanten, geprägt von hohen Vergleichswerten aus der Corona-Zeit, hoher Inflation und schwachen Konsumausgaben“. Zukünftig sind ihrer Meinung nach unter den Unternehmen der Branche „die Wachstumsaussichten bei Delivery Hero am besten“ und sie hält nach der bislang schwachen Jahresperformance der Aktien „die Unsicherheiten für eingepreist“.

Die im MDAX notierten Aktien von Delivery Hero können heute 2,8 Prozent auf 34,94 Euro zulegen.

Delivery Hero Aktie: Chart vom 22.06.2023, Kurs: 34,94 EUR, Kürzel: DHER | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Delivery Hero Aktie: Chart vom 22.06.2023, Kurs: 34,94 EUR, Kürzel: DHER | Quelle: TWS

Kauft Tesla in Deutschland zu?

Die Spekulationen verdichten sich, dass der Elektroauto-Pionier Tesla das deutsche Startup Wiferion übernehmen könnte. Das zumindest lässt ein entsprechender Eintrag im deutschen Handelsregister erahnen, wie der Branchendienst „Gründerszene“ schreibt.

Das 2016 gegründete und in Freiburg ansässige Unternehmen stellt auf Induktion basierende Ladesysteme her, mit denen ein kabelloses Aufladen von Elektroautos möglich wäre. Was ein Kauf des bislang durch Venture Capital finanzierten Unternehmens Tesla kosten würde, ist nicht bekannt. Sinn machen würde der Zukauf allerdings, denn Tesla bleibt damit Innovationstreiber bei der Ladetechnik.

Tesla-Aktien, die an der US-Technologiebörse gestern 5,5 Prozent auf 259,46 US-Dollar verloren haben, verlieren heute zum Handelsstart weitere 2,1 Prozent auf 253,60 US-Dollar zu.

Berenberg stuft Sartorius hoch

Analyst Odysseas Manesiotis von der Privatbank Berenberg hat heute seine Einstufung für den Pharma- und Laborausrüster Sartorius von „Hold“ auf „Buy“ erhöht, senkt allerdings nach der jüngsten Prognosesenkung sein Kursziel für die Aktie von 448 Euro auf 390 Euro.

Seine Entscheidung begründet er mit u. a. mit den Kursverlusten der Aktien, die seit Januar um knapp ein Drittel eingebrochen sind. Der vom Unternehmen als Begründung für die Prognosesenkung genannte anhaltende Abbau von Lagerbeständen dürfte nach Ansicht des Analysten „inzwischen eingepreist sein“. Zudem deuteten Gespräche mit Kunden „auf eine nachlassende Belastung Ende des dritten Quartals hin“.

Die im DAX und TecDAX notierten Sartorius-Aktien könnten nach den jüngsten Kursverlusten heute um 1,9 Prozent auf 308,40 Euro zulegen.

Rheinmetall erhält neue Aufträge für Brennstoffzellen-Komponenten

Der Industrie- und Rüstungskonzern Rheinmetall hat weitere Aufträge zur Lieferung von Brennstoffzellenkomponenten erhalten, wie das Unternehmen heute auf seiner Website mitteilt. Die Gesamtsumme der Aufträge für Kathoden- und Absperrventile, die bereits letzten Monat eingebucht wurden, liegt im mittleren Millionen-Euro-Bereich. Der Gesamtauftragswert im Bereich Kathodenklappen steigt damit in diesem Jahr bereits in den dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Die im DAX notierten Rheinmetall-Aktien geben heute leicht um ein halbes Prozent auf 257,40 Euro nach.

Talanx investiert in grüne Energie
aus Wasserkraft

Der Versicherungskonzern Talanx hat angekündigt, einen dreistelligen Millionenbetrag in die Produktion von grünem Strom in Schweden investieren zu wollen. Das erste Investment von Talanx im Bereich Energieerzeugung aus Wasserkraft erfolgt über die Ampega Asset Management in ein Portfolio aus 15 Wasserkraftwerken an drei schwedischen Flüssen. 

Talanx-Aktien verlieren aktuell leicht um 0,4 Prozent auf 51,60 Euro.

Quelle:

Rheinmetall: Wasserstoffstrategie: Rheinmetall gewinnt zwei weitere Multi-Millionen Euro Aufträge für Brennstoffzellen-Komponenten (22.06.2023); https://www.rheinmetall.com/de/media/news-watch/news/2023/juni/2023-06-22-rheinmetall_auftragseingang-kathodenklappen

 

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