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Rund 32 Prozent legten die im MDAX notierten Aktien der Commerzbank im vergangenen Börsenjahr zu. Damit schnitten die Papiere nicht nur deutlich besser ab, als der Index selbst, der 2022 rund 28 Prozent an Wert verlor, sondern gehören darüber hinaus auch zu den Top3-MDAX-Performern des letzten Jahres.

Für Commerzbank-Aktionäre ist das allerdings noch lange kein Grund, in Euphorie zu verfallen, denn die Kursverluste der letzten fünf Jahre summieren sich trotz des erfreulichen letzten Jahres immer noch auf mehr als 25 Prozent. Allerdings wuchs bei den Anteilseignern und Analysten zuletzt immer mehr die Zuversicht, dass die Commerzbank die Kurve kriegen und den lang erwarteten Turnaround hinlegen könnte. Ein erster Schritt wurde 2022 zumindest gemacht.

Commerzbank peilt für 2022 weiter Milliardengewinn an

Auch operativ kamen zuletzt immer wieder erfreuliche Signale, dass die lange Durststrecke endlich überwunden werden könnte. Denn im letzten Jahr verdiente die Commerzbank nach neun Monaten mit 963 Millionen Euro wieder richtig Geld und der Vorstand ist zuversichtlich, dass 2022 der Konzerngewinn über einer Milliarde Euro liegen dürfte. 

Genug Spielraum für Dividendenzahlung

Sogar eine Ausschüttung an die Aktionäre dürfte bald wieder auf dem Plan stehen. Erst Ende Dezember hat die Europäische Zentralbankim Rahmen des aufsichtsrechtlichen Überprüfungs- und Bewertungsprozesses (SERP)“ bei den für 2023 festgelegten bankspezifischen Kapitalanforderungen an den Commerzbank-Konzern gegenüber 2022 keinen Veränderungsbedarf gesehen. Was nach Ansicht von Commerzbank-CFO Bettina Orlop gewährleistet, dass „damit genug Spielraum für die geplante Ausschüttung von 30 Prozent des Konzerngewinns nach Abzug der AT-1-Kupponzahlungen“ vorhanden ist.

Warburg Research hebt Kursziel an

Gute Nachrichten kamen gestern auch von Analystenseite. Die Experten vom Analysehaus Warburg Research sind der Meinung, dass die „Prognose der Bank für den Nettogewinn im vergangenen Jahr getoppt werden dürfte“ und rechnen statt des bislang angepeilten Nettogewinns von 1 Milliarde Euro eher mit 1,2 Milliarden Euro. Vor allem im vierten Quartal sollte die Commerzbank „von höheren Nettozinserlösen profitiert haben“.

Deshalb steigt das Kursziel von Warburg Research für die Aktien der Commerzbank von 8,20 Euro auf 10,70 Euro, die Einstufung bleibt unverändert auf „Buy“.

Commerzbank-Aktien starten furios ins neue Jahr

Mit Vollgas starten die Aktien der Commerzbank ins neue Jahr: Gestern legten die Papiere 2,3 Prozent auf 9,47 Euro zu und konnten damit die Kursgewinne aus den ersten drei Handelstagen bereits auf über sieben Prozent ausbauen. Dabei kletterten die Aktien gestern mit ihrem Tageshoch von 9,73 Euro sogar auf den höchsten Stand seit mehr als vier Jahren!

Heute atmen die Anleger einmal kräftig durch und Commerzbank-Aktien gegen gegenüber dem gestrigen Schlusskurs leicht um 0,7 Prozent auf 9,40 Euro nach.

Commerzbank-Aktie: Chart vom 05.01.2023, Kürzel CBK | Online Broker LYNX
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